Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 16

Thema: MTHFR Wert: heterozygot, leider bis jetzt nur Diagnose Unterfunktion

  1. #1
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    12.08.17
    Beiträge
    4

    Standard MTHFR Wert: heterozygot, leider bis jetzt nur Diagnose Unterfunktion

    Hallo an alle,

    bis jetzt habe ich keine "richtige" Diagnose, meine Werte wurden letzte Woche genommen, am Dienstag habe ich die Werte mit der Ärztin besprochen, und vergessen, zu fragen, ob ich Hashimoto habe . . . und jetzt ist sie 4 Wochen im Urlaub.
    Bei der Untersuchung vermutete sie evtl. Hashimoto.
    Jetzt steh ich ein wenig auf dem Schlauch, versuche mich zum Thema Schilddrüse überhaupt mal einzulesen, und mir geht es psychisch sch......
    Eine Unterfunktion habe ich.
    Lese mich gerade hier und auch allg. im Internet in das Thema ein und bin noch ziemlich "verwirrt" und verstehe vielen noch nicht . . .

    Habe seit ca. 20 Jahren die Diagnosen: Agoraphobie, endogene Depressionen . . . komme einfach nicht "auf die Füße" . . . mit 18 Jahren wurde meine Schilddrüse z.T. durch eine große Zyste kaputt gedrückt, und ich glaube, seit dieser
    Zeit nehme ich Schilddrüsenpräperate - bin jetzt 49. 2015 habe ich mich von einem Endokrinologen untersuchen lassen: ft3 = 82,89%, ft4 58,11%, TSH basal 0,58 (0,3-3,5), TSH-Rezeptor-Antikörper: < 0,01 U/l (<1,5)
    Seit dem wurden von Jodtyrox oder L-Thyroxin - das weiß ich nicht mehr - auf Novothyral 75 - morgens 1/2 Tablette umgestellt.

    Seit letzten Herbst habe ich langsam meine Antidepressiva abgesetzt bis Anfang April 2017. Nach 3 Tagen wieder auf 10mg eindosiert, weil ich psychisch "die Hölle" hatte, den ganzen Tag massive Panik. Das ging bis Anfang Juli, dann
    wurde ich innerlich endlich ruhiger. Seit ca. 2 Wochen wird es wieder "schlimmer", seit ca. 5 Tagen wechselt es zwischen sehr gereizt, null Streßresistent, ruhelos, frustriert, Angst - Panik, depri - sehr schwer auszuhalten.

    Im März habe ich beim Frauenarzt wieder Werte machen lassen, auch Hormonwerte: ft3 = 56,52%, ft 4 = 55,56%, TSH basal: 0,68 (0,3-4)

    Auf Empfehlung einer Bekannten, die Hashimoto seit Jahren diagnostiziert hat, ging ich zu der o.g. Ärztin: ft3 = 17,37%, ft4 = 14,94%, TSH basal: 0,63 (0,55-4,78), anti TPO: 45,6 (<60), ansonsten großes Blutbild - lt. ihrer Aussage: alles super.
    Sie hat einen Ultraschall gemacht - Diagnose kenne ich noch nicht.
    Folgendes hat sie mir VOR dem Blutergebnis empfohlen:
    keine Gluten, keine Milchprodukte, keine Nachtschattengewächse - 4 Wochen, dann sehen, was ich vertrage,
    ich soll Selen 200 Mikrogramm/Tag nehmen - esse gerade 3 Paranüsse tägl.,
    Wenn ich Panik bekomme, soll ich die Schilddrüse von außen kühlen,
    kein Jodsalz, keine Fluorzahncreme,
    Magnesiumsaltflakes - 2,5 Eßl in einem Liter Wasser auflösen und mich damit einreiben, der Körper nimmt das Magnesium über die Haut auf (wegen Gluten in den Flakes),
    das hat sie mir NACH dem Ergebnis empfohlen:
    sie sagte, wir müssen die Entzündungsneigung der SD dämpfen,
    Thybon 20, einschleichen mit 1/4 mittags und um 16 Uhr auch 1/4 Tabl., wenn ich keine Nebenwirkungen habe, hochgehen auf 1/2 2x tägl.,
    ab kommenden Montag auch Novothyral langsam auf eine ganze erhöhen,
    wenn ich das habe, nach 4 Wochen neuer Bluttest.

    Weil ich Schmerzen in der Schulter und Oberarmen habe und teilweise in den Sehnen der Finger, hat sie einen Rheumatest gemacht: negativ und
    einen MTHFR-Test - der hatte das Ergebnis: heterozygot,
    dann solle ich aktivierte Folsäure nehmen, Vitamin B Komplex mit Metafolin

    Was sagt der Wert TSH basal aus?
    Was sagt der Wert TSH-Rezeptor-Antikörper aus?
    Was sagt der Wert anti-TPO aus?
    Was sagt das Ergebnis des MTHFR-Tests heterozygot aus? Was passiert da im Körper?

    Wenn jemand noch etwas anderes kommentieren möchte, gerne, vielleicht verstehe ich alles dann besser.

    Vielen Dank fürs Lesen, weiß nicht mal, ob hier richtig bin, aber evtl. bringt es mich weiter. Nichts zu tun, macht mich wahnsinnig . . . kann mich aber z.Zt. so schlecht konzentrieren . .

    LG Lockenkopf

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    24.05.12
    Beiträge
    3.648

    Standard AW: MTHFR Wert: heterozygot, leider bis jetzt nur Diagnose Unterfunktion

    Du kannst alle unterstrichelten Begriffe anklicken und bekommst eine Erklärung dafür. Zudem gibt die Hauptseite, das Forumswissen und auch de Thread für neue Mitglieder die ganzen Basiserklärungen.

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    28.08.12
    Ort
    Aurich
    Beiträge
    2.408

    Standard AW: MTHFR Wert: heterozygot, leider bis jetzt nur Diagnose Unterfunktion

    hallo lockenkopf,
    könntest du als erstes nochmal die richtigen werte mit einstellen, also nicht nur die prozente? man stutzt da so etwas, denn du hast zwei messungen angegeben, die gut zueinander passen. und jetzt aktuelle werte mit praktisch identischem tsh, aber komplett anderem ft3 und ft4. da wäre meine frage, ob ein messfehler oder ein fehler in der prozentrechung bestehen könnte. wenn nichts zu finden ist, würde ich auf jeden fall ft3 und ft4 nochmals kontrollieren lassen,ehe ich mich auf so große medikamentenveränderungen einlasse. wenn ich mal die beiden älteren werte nehme, und der eine ist ja auch erst paar monate alt, so ist dort keine unterfunktion zu erkennen. das sieht gut aus, die tücke ist bloß, für den einen könnte das sogar schon zuviel hormon sein, und mancher andere braucht sogar mehr. man kann auf jeden fall sagen, von unterfunktion sehe ich bei diesen werten nichts.
    was wichtig für dich ist angesichts der langen vorgeschichte mit depression, aber auch angststörung, panik : da sollte man versuche mit t3, also thybon, meiner ansicht nach vorsichtig gestalten. das zeugs kurbelt den körper ordentlich an. was bei einer depression, die massivst zu kraftverlust führt, dann sogar gut tun kann, kann andersrum, wenn man schon panisch ist, sehr schlimm werden. da musst du auch grundsätzlich abwägen für dich. wenn ich richtig gerechnet habe, sollst du von 7,5 t3 täglich hoch auf 35. unabhängig ob du das probieren willst, das ist sehr, sehr viel. ich würde bei allem, was du berichtest, sogar zunächst klären, ob du womöglich schon lange zuviel hormone einnimmst. dringend brauchst du jetzt wohl einen ultraschallbefund oder gibt es den bereits?

    ansonsten tu ich mich auch etwas schwer. bei deinen tpo-antikörpern kann ich keine entzündung der schildrüse erkennen. von außen kühlen macht sinn, wenn sie heiß ist und schmerzt. dann ist es aber kein hashimoto und müsste akut anderweitig behandelt werden. die ganzen ernährungssachen verstehe ich nicht, da du nichts erzählt hast von unverträglichkeiten. seleneinnahme, magnesiumeinnahme, meiner meinung nach nur mit bestehendem mangel, und dafür brauchts vorab blutwerte. die 3 paranüsse sind natürlich okay, aber insgesamt wäre mir das zu kompliziert.
    dann habe ich extra nachgeguckt zum mthfr-test, und bin auch nicht schlau geworden. einen solchen heterozygoten gendefekt haben 45% unserer bevölkerung. von interesse ist das, wenn man ständig thrombosen bekommt. hattest du die denn?

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    06.03.13
    Ort
    Internet, siehe Profil
    Beiträge
    4.179

    Standard AW: MTHFR Wert: heterozygot, leider bis jetzt nur Diagnose Unterfunktion

    Zitat Zitat von Lockenkopf Beitrag anzeigen
    Folgendes hat sie mir VOR dem Blutergebnis empfohlen:
    keine Gluten, keine Milchprodukte, keine Nachtschattengewächse - 4 Wochen, dann sehen, was ich vertrage,
    Inwiefern? Hast du Verdauungsprobleme?

    das hat sie mir NACH dem Ergebnis empfohlen:
    sie sagte, wir müssen die Entzündungsneigung der SD dämpfen,
    Thybon 20, einschleichen mit 1/4 mittags und um 16 Uhr auch 1/4 Tabl., wenn ich keine Nebenwirkungen habe, hochgehen auf 1/2 2x tägl.,
    ab kommenden Montag auch Novothyral langsam auf eine ganze erhöhen,
    wenn ich das habe, nach 4 Wochen neuer Bluttest.
    Sieht irgendwie nach dieser alternativen Mode aus, wonach rT3 durch eine Dröhnung T3 verdrängt werden soll. Manche Ärzte kupfern Trends aus den USA ab, ohne die Hintergründe in Frage zu stellen.

    Womöglich brauchst du statt dieser Rosskur eher ein ganz gewöhnliches Herantasten an die optimale Thyroxindosis. Und wenn du die hast und fT3 dennoch schlecht ist, dann vielleicht ein wenig T3.

    Wie bist du denn an die Ärztin gekommen? Und welcher Fachrichtung gehört sie an?

  5. #5
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    23.11.11
    Ort
    Internet- Email
    Beiträge
    9.603

    Standard AW: MTHFR Wert: heterozygot, leider bis jetzt nur Diagnose Unterfunktion

    Zitat Zitat von Lockenkopf Beitrag anzeigen
    Hallo an alle,

    bis jetzt habe ich keine "richtige" Diagnose, meine Werte wurden letzte Woche genommen, am Dienstag habe ich die Werte mit der Ärztin besprochen, und vergessen, zu fragen, ob ich Hashimoto habe . . . und jetzt ist sie 4 Wochen im Urlaub.
    Bei der Untersuchung vermutete sie evtl. Hashimoto.
    Jetzt steh ich ein wenig auf dem Schlauch, versuche mich zum Thema Schilddrüse überhaupt mal einzulesen, und mir geht es psychisch sch......
    Eine Unterfunktion habe ich.
    Lese mich gerade hier und auch allg. im Internet in das Thema ein und bin noch ziemlich "verwirrt" und verstehe vielen noch nicht . . .

    Habe seit ca. 20 Jahren die Diagnosen: Agoraphobie, endogene Depressionen . . . komme einfach nicht "auf die Füße" . . . mit 18 Jahren wurde meine Schilddrüse z.T. durch eine große Zyste kaputt gedrückt, und ich glaube, seit dieser
    Zeit nehme ich Schilddrüsenpräperate - bin jetzt 49. 2015 habe ich mich von einem Endokrinologen untersuchen lassen: ft3 = 82,89%, ft4 58,11%, TSH basal 0,58 (0,3-3,5), TSH-Rezeptor-Antikörper: < 0,01 U/l (<1,5)
    Seit dem wurden von Jodtyrox oder L-Thyroxin - das weiß ich nicht mehr - auf Novothyral 75 - morgens 1/2 Tablette umgestellt.

    Seit letzten Herbst habe ich langsam meine Antidepressiva abgesetzt bis Anfang April 2017. Nach 3 Tagen wieder auf 10mg eindosiert, weil ich psychisch "die Hölle" hatte, den ganzen Tag massive Panik. Das ging bis Anfang Juli, dann
    wurde ich innerlich endlich ruhiger. Seit ca. 2 Wochen wird es wieder "schlimmer", seit ca. 5 Tagen wechselt es zwischen sehr gereizt, null Streßresistent, ruhelos, frustriert, Angst - Panik, depri - sehr schwer auszuhalten.

    Im März habe ich beim Frauenarzt wieder Werte machen lassen, auch Hormonwerte: ft3 = 56,52%, ft 4 = 55,56%, TSH basal: 0,68 (0,3-4)

    Auf Empfehlung einer Bekannten, die Hashimoto seit Jahren diagnostiziert hat, ging ich zu der o.g. Ärztin: ft3 = 17,37%, ft4 = 14,94%, TSH basal: 0,63 (0,55-4,78), anti TPO: 45,6 (<60), ansonsten großes Blutbild - lt. ihrer Aussage: alles super.
    Sie hat einen Ultraschall gemacht - Diagnose kenne ich noch nicht.
    Folgendes hat sie mir VOR dem Blutergebnis empfohlen:
    keine Gluten, keine Milchprodukte, keine Nachtschattengewächse - 4 Wochen, dann sehen, was ich vertrage,
    ich soll Selen 200 Mikrogramm/Tag nehmen - esse gerade 3 Paranüsse tägl.,
    Wenn ich Panik bekomme, soll ich die Schilddrüse von außen kühlen,
    kein Jodsalz, keine Fluorzahncreme,
    Magnesiumsaltflakes - 2,5 Eßl in einem Liter Wasser auflösen und mich damit einreiben, der Körper nimmt das Magnesium über die Haut auf (wegen Gluten in den Flakes),
    das hat sie mir NACH dem Ergebnis empfohlen:
    sie sagte, wir müssen die Entzündungsneigung der SD dämpfen,
    Thybon 20, einschleichen mit 1/4 mittags und um 16 Uhr auch 1/4 Tabl., wenn ich keine Nebenwirkungen habe, hochgehen auf 1/2 2x tägl.,
    ab kommenden Montag auch Novothyral langsam auf eine ganze erhöhen,
    wenn ich das habe, nach 4 Wochen neuer Bluttest.

    Weil ich Schmerzen in der Schulter und Oberarmen habe und teilweise in den Sehnen der Finger, hat sie einen Rheumatest gemacht: negativ und
    einen MTHFR-Test - der hatte das Ergebnis: heterozygot,
    dann solle ich aktivierte Folsäure nehmen, Vitamin B Komplex mit Metafolin

    Was sagt der Wert TSH basal aus?
    Was sagt der Wert TSH-Rezeptor-Antikörper aus?
    Was sagt der Wert anti-TPO aus?
    Was sagt das Ergebnis des MTHFR-Tests heterozygot aus? Was passiert da im Körper?

    Wenn jemand noch etwas anderes kommentieren möchte, gerne, vielleicht verstehe ich alles dann besser.

    Vielen Dank fürs Lesen, weiß nicht mal, ob hier richtig bin, aber evtl. bringt es mich weiter. Nichts zu tun, macht mich wahnsinnig . . . kann mich aber z.Zt. so schlecht konzentrieren . .

    LG Lockenkopf

    Hallo Lockenkopf,

    Was war das für eine Ärztin? Naturheilkunde, ganzheitlich, oder was?

    Poste bitte die freien Werte immer in konkreten Zahlen mit Referenzbereich. Diese Prozente bringen nichts.
    Auch alte Befunde, soweit du sie hast, oder dir verschaffen kannst.
    Mit einer Aussage, wie eine Zyste hat meine SD gedrückt, kann keiner was anfangen.

    Ohne den letzten Sono-Befund ist HT nicht sicher, zumal die TPO in der Norm sind, kann aber auch nicht ausgeschlossen werden.
    Beim nächsten Mal vielleicht anstelle von TRAK die TG-AK testen lassen => bitte klicken.

    Solange du den Befund noch nicht hast, sind die ganzen Entbehrungen und zweifelhaften Empfehlungen unnötig.
    Auch die Dosisänderungen, wie vorgeschrieben können echt gefährlich werden:
    75 Novo + 10 Thybon sind schon mal bedenklich.

    MTHFR-Test: Wie viel hast du dafür bezahlt?
    Das ist etwas, wie Mg-Flocken zum Einreiben und Paranüssen, die letzten schmecken zumindest gut.

    Ich sage jetzt nichts weiter, bevor ich belastbare Werte gesehen habe, danach eventuell.

    Liebe Grüße
    Donna

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    03.02.08
    Beiträge
    8.653

    Standard AW: MTHFR Wert: heterozygot, leider bis jetzt nur Diagnose Unterfunktion

    Hallo Lockenkopf,

    willkommen im Forum!

    Klingt interessant - wenn Du den Arztnamen hier reinschreibst, dann wird der Thread in ein anderes Unterforum verschoben, das Forum für Ärzte, das nicht öffentlich googlebar ist. Würdest Du mir PN schicken, wie die Ärztin heißt?

    LG Samia

  7. #7
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    12.08.17
    Beiträge
    4

    Standard AW: MTHFR Wert: heterozygot, leider bis jetzt nur Diagnose Unterfunktion

    Hallo, habe gerade erst die Antworten gesehen ... erst mal vielen Dank dafür. Habe jetzt nur keine Zeit ausführlich zu antworten.

    Zu der Ärztin, sie ist Schulmedizinerin und hat bei Berndt Rieger "gelernt". Den Namen mag ich hier nicht Schreiben.
    Für den MTHFR muss ich 50 Euro bezahlen.

    Alles andere morgen Vormittag.

    LG Lockenkopf

  8. #8
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    06.03.13
    Ort
    Internet, siehe Profil
    Beiträge
    4.179

    Standard AW: MTHFR Wert: heterozygot, leider bis jetzt nur Diagnose Unterfunktion

    Zitat Zitat von Lockenkopf Beitrag anzeigen

    Zu der Ärztin, sie ist Schulmedizinerin und hat bei Berndt Rieger "gelernt".
    Merkwürdig, dieser Autor steht eigentlich auf natürliche Hormone vom Schwein.

    Vielleicht ist ja dein T4-T3-Verhältnis dem Schwein nachgebaut ... aber das bringt nix. Die Hormone in den synthetischen Tabletten sind zwar naturidentisch, aber sie liegen in freier Form vor und dann knallt der T3-Überhang noch stärker rein als beim natürlichen Extrakt.

    Ich wäre da vorsichtig.

  9. #9
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    12.08.17
    Beiträge
    4

    Standard AW: MTHFR Wert: heterozygot, leider bis jetzt nur Diagnose Unterfunktion

    Guten Morgen an alle,

    imma: das mit den unterstrichenen Worten - anklicken, sehe ich erst jetzt, danke dafür. Auf der Infoseite und im Forum hatte ich schon gelesen, aber für mich als Neuling ist alles sehr verwirrend . . .

    Larina:

    Ergebnis 2015:
    Schilddrüsenszintigraphie mit 66,58 MBq-99m-Tc-Pertechnetat:
    Oberhalb des Jugulums stellt sich eine Schilddrüse mit zwei mäßiggradig vergrößerten Lappen dar. Im linken Ober- und rechten Unterpol erkennt man szintigraphisch kalte Areale. Der globale Radiopertechnetat-Uptake errechnete sich zu 0,67%.
    In-vitro-Tests (Normbereich in Klammern):
    ft4 17,46 pmol/l (7 -25)
    ft3 5,05 pmol/l (1,9-5,7)
    TSH basal 0,58 (0,3-3,5)
    Anti-TPO 0,28 U/ml (<60)
    TSH-Rezeptor-Antikörper <0,01 U/l (<1,5)
    sonographischer Befund: Die Abmessungen des linken Lappens betragen: Tiefe ca. 17mm, Breite ca. 26mm, Länge ca. 50mm, diejenigen des rechten Lappens: Tiefe ca. 21mm, Breite ca. 26mm, Känge ca. 55mm. Im linken Lappen ein liquider Herdbefund mit einem Maximaldurchmesser von ca. 10mm. Im rechten Lappen ein echonormaler und echoarmer Herdbefund mit einem Maximaldurchmesser von 7mm. Rechts kaudal ein echonormaler Herdbefund mit echoarmen Anteilen mit einem Maximaldurchmesser von ca. 16mm. Weitere Knotenbildungen werden nicht gesondert beschrieben.
    Beurteilung: Sttruma diffusa et multinodosa 1.en Grades mit mehreren partiell kalten Knoten. Euthyreote Stoffwechsellage sowie im unteren Drittel des Normbereichs liegender basaler TSH-Spiegel. Gegebenenfalls ist eine ultraschallgestützte Feinnadelpunktion zu empfehlen. Die Medikation sollte umgestellt werden auf Novothyral 75 eine halbe Tablette täglich.

    März 2017:
    ft3 3,5 (2.2 - 4,5 ng/l)
    ft4 1,2 (0,7-1,6 ng/dl)
    TSH basal 0,68 (0,3-4,0 mE/l)

    3. August 2017:
    großes Blutbild
    MTHRF-Test: heterozygot
    ft3 2,63 (2,3-4,2 pg/ml)
    ft4 1,02 (0,89-1,76ng/dl)
    TSH basal 0,63 (0,55-4,78mU/ml)
    anti-TPO 45,6 (<60)

    Schilddrüse hat sie Ultraschall gemacht - noch keine Diagnose, habe am Freitag Arzthelferin gefragt, ob hierzu (und zur Schilddrüse) ein Befund in meiner Akte steht - sie sagte nein. Fragen kann ich jetzt erst in 4 Wochen.

    eine Gluten usw.: habe manchmal nach dem Essen Durchfall, sehr selten wie Wasser. Versuche im Moment auf Gluten zu verzichten, da ich das "in Verdacht" habe . . . muss ich beobachten . . .

    Nahrungsergänzungen, Selen, Magnesium usw.: evtl. meinem psychischem Befinden geschuldet: verspüre Angst, depressiv z.Zt. nicht sehr, kein Antrieb - in Form von "bekomme nichts geregelt",
    würde gerne wieder arbeiten, kann mir das im Moment aber nicht vorstellen, dass ich das schaffe . . .
    kein Blutbild hier, evtl. weil ich gesagt habe, dass ich "kein Geld" habe - bin z.Zt. auf Harz 4 . . .

    Schilddrüse von außen Kühlen: sie sagte, wenn ich Angst verspüre, könne das helfen. Habe noch nie Schmerzen oder Hitzegefühl gehabt, immer mal wieder eine "Engegefühl" bei anliegendem Shirtkragen oder
    beim Schlucken.

    Schulter- und Oberarmschmerzen: besonders rechts in der Schulter, lt. meiner Hausärztin, abtasten der rechten Schulter = Schmerzen, habe ich dort eine Entzündung. Weiter abgeklärt habe ich das noch nicht.
    Wenn ich eine leichte Decke zusammenlege, merke ich in den Oberarmen recht schnell einen Kraftverlust - finde ich "ungewöhnlich" für mich . . .

    ich würde bei allem, was du berichtest, sogar zunächst klären, ob du womöglich schon lange zuviel hormone einnimmst. dringend brauchst du jetzt wohl einen ultraschallbefund oder gibt es den bereits?
    - wie kann ich klären, ob ich zulange zuviele Hormone nehme?

    2015 war ich ziemlich depri - habe bis zu 12 Stunden geschlafen - innerlich wie "tot" . . . würde das das Novothyral erklären. Damals war der ft3 Wert aber ja hoch?

    Seit April 2017 ist Angst und Panik massiv im Vordergrund.

    DonnaS. und Irene Gronegger:
    was heißt das, dass es gefährlich sein kann, wenn ich Thybon nehme und so den ft3 erhöhe? Ist ft3 nicht im Keller? Muss der Wert nicht erhöht werden, so dass er bei um die 50% liegt?

    Das Thybon aufputscht, habe ich gelesen. Ich schleiche Thybon 20 gerade mit jeweils einer viertel Tablette um 12 Uhr und 16 Uhr ein, die Panik ist nicht schlimmer geworden,
    aber auch nicht besser. Schlechter geworden ist mein psychischer Zustand an dem Tag nach Blutabnahme und Ultraschall (ich schreibs mir seit April gerade in Stichworten auf), mit
    dem Thybon habe ich vor 3 Tagen angefangen.

    Ihr habt recht, mit teilweise fehlenden Diagnosen ist es sehr "müßig" mir eine Antwort zu geben.

    Bin gerade auch wieder total "wattig" im Hirn, frustriert . . . zum weiteren Einlesen zum Thema SD hatte ich auch keine Zeit . . . mach jetzt Pause und mache nachher weiter . . .


    Trotzdem vielen Dank.

    LG Lockenkopf

  10. #10
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    06.03.13
    Ort
    Internet, siehe Profil
    Beiträge
    4.179

    Standard AW: MTHFR Wert: heterozygot, leider bis jetzt nur Diagnose Unterfunktion

    Normalerweise fängt man mit Thyroxin an, bei noch niedrigem TSH ggf. mit 25 µg. Kein Novothyral.

    Dann weitersehen. FT3 kann nämlich auch durch die Umwandlung ansteigen und wenn das nicht ausreichen klappt, kann später man immer noch T3 nehmen.

    Wann hast du denn mit den Medikamenten begonnen? Du kannst den Beitrag da oben noch ändern und das mit Datum zwischen die Werte schreiben. Sonst muss man am nächsten Tag den ganzen Text nochmal von vorne lesen.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •