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Thema: RJT ambulant

  1. #11
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    Standard AW: RJT ambulant

    Nimm den BB. Das wird nix verfälschen, dir aber evtl. ein aushaltbarereres Befinden bescheren und dein Herz schonen?

  2. #12
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    Standard AW: RJT ambulant

    Heute geht es mir ein wenig besser, hatte nicht mehr ganz so hohen Puls - in Ruhe sogar einmal 80. Habe die BB aber zur Hand, falls notwendig. Es ist aushaltbarer als gestern. Morgen werde ich zur Gynäkologin gehen und darum bitten, die weiblichen Hormone zu bestimmen - ich habe immer noch Hitzeschübe und so etwas hatte ich nur beim ersten Auftreten von MB - nach Wochen, als die Werte schon recht entgleist waren. Weiß irgendjemand ob es da vielleicht eine Wechselwirkung gibt?
    Wie lange vor dem Szintigramm müsste ich Wolfstrapp absetzen (ich habe noch Thyreo-loges zu Hause) oder soll ich ganz drauf verzichten und bis nächste Woche Freitag einfach aushalten?

  3. #13
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    Standard AW: RJT ambulant

    Ich glaube, es könnte möglich sein, dass Lycopodium die weiblichen Hormone mit beeinflusst. Also sag der Gyn, dass du es nimmst.

    Auch der Nuk sollte es wissen, falls du es weiternimmst, weil es ja das Ergebnis beeinflussen kann.

  4. #14
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    Standard AW: RJT ambulant

    Der Besuch bei der Gyn hat keine neuen Erkenntnisse gebracht, sie bestätigte zwar einen Zusammenhang zwischen Sexual- und SD-Hormonen, wollte aber keinen Status erheben, weil der ja nur die Tagesverfassung abbilden würde. Sollten die weibl. Hormone die SD durcheinanderbringen sollte ich Mönchspfeffer nehmen, ggf. einen BB und aushalten, wenn es wieder richtig gut geht, dann würde der Hormonstatus Sinn machen. Na ja. Die Thyreologes habe ich noch gar nicht genommen - es steht im Beipacktext, dass es die Ergebnisse verfälschen kann, deshalb meine Frage nach dem ggf. "wie lange vorher absetzen". Ach, im Moment nervt alles.

  5. #15
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    Standard AW: RJT ambulant

    Hallo Callisto,

    Seit November 2015 liegt Dein fT4 am unteren Rand des Normbereichs, teilweise sogar
    darunter. Meiner Ansicht nach ist der schwankende TSH und der Anstieg vom fT3 eine Reaktion
    auf den dauerhaften Mangel an SD-Hormonen. Ich würde daher eher zur Einnahme von L-Thyroxin
    tendieren und nicht zur Hemmung. Dein fT4 ist auch aktuell niedrig, die Einnahme von Carbimazol
    ist kontraproduktiv. Deine Werte waren im Mai im Keller. Da hättest Du schon um die Einnahme
    von LT bitten können. Da Symptome immer zeitverzögert kommen, ist es sinnvoll, sich die
    vorherigen Werte anzusehen und den Werteverlauf zu betrachten. Ich gehe davon aus, dass Dein
    Körper Symptome dieses Mangels aus der Zeit vom Mai bis zur jetzigen BA zeigt, die zwar keine
    Unterfunktion mehr zeigt, aber immer noch einen sehr niedrigen fT4. Dein Körper ist im Stress,
    diesen dauerhaften Mangel irgendwie auszugleichen. Um die SD von diesem Stress zu entlasten,
    ist es sinnvoll, L-Thyroxin einzunehmen, weil sie es offensichtlich nicht schafft, ausreichend
    Hormone zu produzieren, sonst wäre Dein fT4 nicht schon so lange so niedrig.

    Die Symptome eines Mangels können den Symptomen eines Überangebots an SD-Hormonen sehr
    ähneln, daher wäre ich vorsichtig mit der Interpretation der Symptome und würde diese immer ins
    Verhältnis zu den Werten und dem Verlauf setzen. Und Deine Werte liegen seit länger als eineinhalb
    Jahren sehr niedrig, das steckt der Körper nicht so einfach weg. Deine Symptome halte ich für
    Symtome eines Mangels.

    Ich würde jetzt Nägel mit Köpfen machen und den Arzt um L-Thyroxin bitten, um diesen Mangel
    auszugleichen und die SD zu entlasten, die unter Stress steht, den Bedarf an SD-Hormonen
    bereit zu stellen.


    Und zu Deiner Frage nach der ambulanten RJT:
    Nach all den Erfahrungen, die ich hier im Forum schon verfolgen konnte in den letzten
    zehn Jahren, in denen ich hier lese, würde ich Dir von der RJT abraten. Die Wahrscheinlichkeit,
    dass Du genau die Dosis bekommen würdest, die soviel von der SD lahm legt, dass Du ohne
    LT auskommst, ist ziemlich gering, denn bei den meisten Usern hier war der Verlauf nach der
    RJT nicht so, wie es vorab geplant oder gewünscht war. Eine RJT ähnelt meiner Ansicht nach
    eher einem Glücksspiel als einer seriösen Behandlung.

    Zum jetzigen Zeitpunkt brauchst Du eher L-Thyroxin, um mit der vorhandenen SD ausreichend
    Hormone zur Verfügung zu haben, daher würde eine RJT Deine SD voraussichtlich eher in
    einen Zustand versetzen, in dem Du LT brauchst, weil Du jetzt schon LT brauchst.
    Geändert von Kathrinchen (12.07.17 um 11:58 Uhr)

  6. #16
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    Standard AW: RJT ambulant

    Zitat Zitat von Kathrinchen Beitrag anzeigen
    Meiner Ansicht nach ist der schwankende TSH und der Anstieg vom fT3 eine Reaktion
    auf den dauerhaften Mangel an SD-Hormonen. .
    Bei einem Mangel an SD-Hormonen steigt das TSH.
    Und wenn die TRAK bei 1,2 liegen, kann man nicht über aktive TSH-Unterdrückung durch TRAK ausgehen.

    Eine T3-Erhöhung ohne Überfunktion wird gerade durch ein erhöhtes TSH verursacht.

  7. #17
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    Standard AW: RJT ambulant

    Die Werte sind ja nicht statisch. Interessant wäre eine wöchentliche BA, um das Verhältnis
    von TSH und fT3 zu beobachten. Der Werteverlauf ist ja ein Prozess, den man immer nur
    punktuell betrachten kann. Wäre die BA eine Woche vorher gewesen, wäre vielleicht der fT3
    noch höher gewesen, was den TSH in der Folge erniedrigt hat.
    Die Frage ist, wann in diesem Prozess die BA erfolgt.
    Wenn die SD Stress hat, schwanken die Werte mehr, als wenn sie mit LT unterstützt wird.
    Der TSH lag ja mal höher. Das war vielleicht die Ursache, warum der fT3 angestiegen ist.
    Als aber der fT3 gestiegen war, hat die Hypophyse das Signal bekommen, dass genügend
    fT3 da ist, also ist das TSH gesunken. Je nachdem, wie die Schwankung gerade verläuft
    und wo genau die BA statt findet, sieht man dann einen eher höheren oder niedrigeren
    fT3 bzw. TSH. Der fT4 ist bei Callisto immer mehr oder weniger gleich niedrig, was mich
    zu dieser Theorie bringt.

  8. #18
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    Standard AW: RJT ambulant

    Zitat Zitat von Kathrinchen Beitrag anzeigen
    Die Werte sind ja nicht statisch. Interessant wäre eine wöchentliche BA, um das Verhältnis
    von TSH und fT3 zu beobachten. Der Werteverlauf ist ja ein Prozess, den man immer nur
    punktuell betrachten kann. Wäre die BA eine Woche vorher gewesen, wäre vielleicht der fT3
    noch höher gewesen, was den TSH in der Folge erniedrigt hat.
    .
    Liebe Kathrinchen, wir hatten die Tage zweimal eine ähnliche Diskussion ... Das Phänomen, das du ansprichst, die kompensatorische T3-Erhöhung, gibt es nicht ohne erhöhtes TSH. Diese Art kompensatorische "Einrichtung" funktioniert sonst nicht. Und dass das Ergebnis der TSH-gezündeten Kompensatorik dann das auslösende TSH "killt," wäre ja absolut kontraproduktiv, denn dann würde die gesteigerte Produktion erneut stoppen. Und so funktioniert der Regelkreis nicht, denn der Sinn davon ist ja gerade, bei Mangel zumindest den T3-Level zu halten. Das, was du beschreibst, wäre also ein Selbsttor.

    Aber davon abgesehen:
    ich hab mir jetzt die fT3-Werte im Jahr 2016 angesehen - dort ist doch kein hoher fT3 zu sehen, nicht mal ansatzweise. Die Kompensatorik ist an 3 Merkmalen erkennbar, von denen ist hier nur der niedrige fT4 zu sehen (Callisto hat ja 2016 noch Hemmer genommen, niedrig, aber genommen). Man sieht weder ein erhöhtes TSH noch einen hohen fT3-Wert.

  9. #19
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    Standard AW: RJT ambulant

    In 2016 bestand erstens der T4-Mangel noch nicht so lange und zweitens ist ein TSH
    von 1,95 oder 1,88 für einen MBler schon sehr hoch.

    Der T3-Level kann aber bei einem T4-Mangel nicht dauerhaft hoch gehalten werden,
    da der Nachschub an Hormonen fehlt. Also kommt es zu Schwankungen der Werte.
    Hundertfach im Hashi-Bereich nachzulesen. Wenn das fT4 zu niedrig ist, versucht der
    Körper das auszugleichen, aber einen dauerhaften Mangel kann die SD nicht ausgleichen,
    es sei denn, die SD wächst oder bildet eine Autonomie aus.

    Vielleicht ist es bei Callisto auch eine Autonomie oder der MB kehrt zurück, aber
    die Ursache dafür sehe ich zumindest zum Teil im dauerhaft niedrigen fT4.
    Geändert von Kathrinchen (12.07.17 um 13:18 Uhr)

  10. #20
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    zweitens ist ein TSH von 1,95 oder 1,88 für einen MBler schon sehr hoch.
    Das kann man so nicht verallgemeinern. Ein MB-ler hat dann ein falsch-niedriges TSH, wenn die TRAK nicht nur positiv sondern auch aktiv sind. Sonst sitzt das TSH, unverdrängt durch die TRAK, in den Rezeptoren und tut was es soll, das sieht man doch an remissionierten Leuten mit niedrigen bis keinen TRAK zur Genüge. Aktive TRAK erkennt man daran, dass man eine Überfunktion oder wenigstens hohe Werte bekommt. Von all dem keine Spur bei Callisto, bis zu den letzten Werten, mit Verdacht auf Rezidiv.

    Sicher gibt es Schwankungen bei kaputter Schilddrüse - aber da müssten wir wenigstens einmal Spuren davon sehen, was du annimmst, dass es passiert, d.h.: hohes TSH, hoher fT3.

    Aber lass uns einfach sehen, was der Besuch beim NUK ergibt.

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