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Thema: Wie lange wart ihr in Unterfunktion und was glaubt ihr....

  1. #21
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Gummibaum
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    Standard AW: Wie lange wart ihr in Unterfunktion und was glaubt ihr....

    Mein Gott seid ihr alle krank (gewesen?) Sowas hatte ich alles nicht. Aber vielleicht liegt daran, dass ich nur latent unterfunktionierend war und generell Arztbesuche vermeide wegen Hygiene Na ja, nicht dass ich großen Leidensdruck gehabt hätte: Mir hat man beigebracht, kritisch mit Ärzten und der ganzen Gesundheitsindustrie umzugehen. Insofern weiß ich nicht, wann das TSH hochkletterte. Als es dann bei 4 war, haben wir noch einige Monate abgewartet bis es gen 6 lief.

    Ich frag mich schon lange, wer meine ganzen Arztbesuche absolviert, wenn jeder Deutsche im Schnitt 18 x im Jahr in eine Praxis rennt. Das schafft noch nicht mal mein alter Papi.

    Ich hab weiterhin mein Überbein, meine Windpockennaben, saisonalen Haarausfall (dafür wächsts hinterher nach wie hulle), Gräser-Heuschnupfen seit fast 20 J., hin und wieder Zyklusmigräne... Meinen Hausarzt sehe ich nur alle paar Jahre, wenn ich Fieber habe und ne AU brauche - und jedes Mal bin ich dann aus dem Computer geflogen und muss den Anmeldebogen neu ausfüllen.

    Mit den Hormontabletten hat sich gar nichts geändert, leistungsfähig wie eh und je. Auch körperlich - mache zwar keinen Sport , aber Hardcore-Gartenarbeit mit Ausbuddeln, Einbuddeln und natürlich Transport ohne Auto. Die einzige echte Leistungseinbuße hatte ich in den paar Monaten der Einstellungszeit: Mitten aus dem Leben gerissen und dann irgendwann wie Phoenix wieder dagewesen.

    Es tut mir leid: Wenn mein Hausarzt ein Beispiel bringen müsste, dass latente UFu nichts macht, wäre ich das wohl

  2. #22
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    Standard AW: Wie lange wart ihr in Unterfunktion und was glaubt ihr....

    Gummibaum das ist doch schön eben ein gutes Beispiel dafür das nicht alle Verläufe so krass sind. Aber wer weiss wie es gekommen wäre wenn die latente UF Jahre lang angehalten hätte...

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  3. #23
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    Standard AW: Wie lange wart ihr in Unterfunktion und was glaubt ihr....

    Gibt es solche eine Zahl auch für Hashi?
    Über das Risiko von Kindern von Hashimoto-kranken Eltern, auch Hashimoto zu bekommen gibt es lt. Dr. Brakebusch's Aussage in ihrem Buch "Leben mit Hashimoto" "derzeit keine genauen Studien" und ich hab auch nichts Belastbares gefunden beim Googeln. Die Erkrankungshäufigkeit in der Allgemeinbevölkerung gibt sie mit 4-12% an.

  4. #24
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    Standard AW: Wie lange wart ihr in Unterfunktion und was glaubt ihr....

    Ich kann jedenfalls sehr sicher behaupten, dass ich den Japaner von meinem Vater geerbt habe

  5. #25
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    Standard AW: Wie lange wart ihr in Unterfunktion und was glaubt ihr....

    Ich weiss von keinem offiziellen Fall vor mir in meiner Familie aber einen Verdacht habe ich bei einer Seite.
    Jo und leider die Gewissheit das es meine kleine Tochter auch hat.

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  6. #26
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    Standard AW: Wie lange wart ihr in Unterfunktion und was glaubt ihr....

    Jo und leider die Gewissheit das es meine kleine Tochter auch hat.
    Oh, das tut mir leid - aber umso besser ist es ja, dass du dich auch gut auskennst mit der Behandlung.

  7. #27
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    Standard AW: Wie lange wart ihr in Unterfunktion und was glaubt ihr....

    Ich war nie in UF - HT rasch diagnostiziert und behandelt, bei meinem Sohn und meiner Schwester auch. Meine Mutter hat auch seit über 30 Jahren diagnostizierte HT, brauchte und braucht aber kein LT.

    Weit mehr Beschwerden macht mir mein Rheuma, das für die Diagnose über 10 Jahre brauchte.....

  8. #28
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    Standard AW: Wie lange wart ihr in Unterfunktion und was glaubt ihr....

    Also ich kann leider nur sagen, dass die SD-Unterfunktion (Hashimoto wurde noch nicht festgestellt) meine gesamte Familie zerstört hat. Rückblickend ist das für mich echt tragisch.

    Ich selbst kann mich an keinen einzigen Augenblick in meiner Kindheit ohne Brainfog, Müdigkeit, Depression und ein Gefühl von "vollkommenen neben mir stehen" erinnern. Meine Mutter - genau das Gleiche. Meine Großmutter mütterlicherseits eine Unterfunktion aber wahrscheinlich nur mit T4 therapiert, weil es ihr nichts geholfen hat. Meine Schwester - ebenfalls chronisch erschöpft, aber sie hat sich noch nicht untersuchen lassen diesbezüglich.

    Da ich nichts anderes kannte, hielt ich diesen "Zustand" jahrelang für normal, - ja verbarg ihn auch noch, weil ich mich schämte und weil ich mich für geistig behindert hielt. Ich wunderte mich nur, dass andere Menschen offensichtlich mehr Energie hatten. Und mit zunehmenden Alter wurde die Frage immer dringlicher, weshalb ich eigentlich "anders" war.

    Nach jahrelangem selbstdiziplinieren und unterdrücken meiner Symptome und Schwäche, brach ich dann komplett zusammen und wurde auf die Psychoschiene geschoben, weil meine Werte waren ja alle "normal". Irgendwann fand ich eine verständige Ärztin die mir dann doch SD-Hormone verschrieb. Ich war nicht optimal eingestellt, wie sich jetzt nachträglich herausstellte, trotzdem war das bereits der Himmel auf Erden für mich, wäre ich ja sonst glatt berufsunfähig gewesen.

    Naja - jetzt steck ich grad wieder mal in einer gepflegten Depression, weil mir der Arzt unbedingt ein Monopräparat reindrücken musste obwohl es auch noch Kombi gibt. Ich bin mittlerweile komplett am Limit. Ich muss mich schon mächtig zusammenreißen, dass der Arzt unversehrt zurück bleibt, wenn ich eine Ordination wieder mal verlasse.

    Zusammengefasst kann ich sagen, dass ich froh sein muss nicht in das soziale Out gerutscht zu sein. Von einer Beziehung kann ich nur träumen. Ich hoffe, dass es jetzt klappt wenn ich mit den Präparaten die ich brauche mal wirklich gut eingestellt bin. Immerhin habe ich noch Träume. Das hält mich am Leben.

    Was ich noch vergessen hatte: auch körperliche Symptome haben sich verbessert wenn ich halbwegs gut eingestellt bin

    Migräne ist verschwunden
    kein PMS
    keine Darmprobleme!!! (ich kann es nicht fassen!!!)
    trockene Hautstellen (hielt ich für Ekzeme) verschwinden
    schmerzhafte Verspannungen verschwinden
    Herzrhythmusstörungen verschwinden
    Haarausfall weg
    Nägel brechen nicht mehr
    gesündere Zähne/Zahnfleisch (habe sonst laufend Entzündungen)
    Nierenwerte verbessern sich (erhöhter Kreatinin)

    wahrscheinlich noch einiges mehr, was mir jetzt nicht mehr einfällt

    LG Suffering
    Geändert von Suffering (14.05.17 um 18:29 Uhr)

  9. #29
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    Standard AW: Wie lange wart ihr in Unterfunktion und was glaubt ihr....

    Zitat Zitat von diamoto Beitrag anzeigen
    Oh, das tut mir leid - aber umso besser ist es ja, dass du dich auch gut auskennst mit der Behandlung.
    Ja und nur deshalb wurde es auch recht rasch diagnostiziert! Ansonsten wäre sie wohl eher Schublade schwieriges faules Kind gekommen!

  10. #30
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    Standard AW: Wie lange wart ihr in Unterfunktion und was glaubt ihr....

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Ich war nie in UF - HT rasch diagnostiziert und behandelt, bei meinem Sohn und meiner Schwester auch. Meine Mutter hat auch seit über 30 Jahren diagnostizierte HT, brauchte und braucht aber kein LT.

    Weit mehr Beschwerden macht mir mein Rheuma, das für die Diagnose über 10 Jahre brauchte.....
    Wie ging das so schnell? Ja Rheuma ist keine schöne Sache ich hatte es in der Kindheit und Jugend - ich weiss hatte bei Rheuma ist ungewöhnlich aber es ist zum Glück so!

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