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Thema: Neuling und schlimmer Haarausfall nach Thyroxin Erhöhung

  1. #51
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    Standard AW: Neuling und schlimmer Haarausfall nach Thyroxin Erhöhung

    Hallo,

    möchte Euch berichten, was im letzten Vierteljahr noch so passiert ist bei mir...

    Schilddrüsenwerte v. Ende April unter LT 112,5 hatte ich ja reingestellt.

    Im Juni war ich wegen meinem HA beim Hautarzt. Er ist nach wie vor der Meinung, HA ist inneres Problem. Stellte aber trotzdem ein leichtes seborrhoisches Ekzem fest, von dem der Ausfall auf keinen Fall kommen kann. Die Kopfhaut schuppt etwas, das hatte ich früher nie und das kam auch erst nach/mit der Thyroxin Erhöhung

    Hatte ja Mitte März von 87,5 auf 112,5 erhöht. Im Nachhinein bin ich überzeugt davon, dass dies ein grosser Fehler war!
    Ausser dass der Haarausfall schlimmer wurde, habe ich sonst nix positives gemerkt von der hohen Dosis. Im Gegenteil, wurde nur noch müder und antriebsoser und auch hektischer, aggressiver. Deswegen habe ich am 23.
    Mai dann wieder reduziert. Nun 100 mg LT nach 9 Wochen 112,5. Die Müdigkeit und Lethargie wurden nicht besser, war auch nur erschöpft und nicht mehr belastbar und HA genau so schlimm.

    Ende Juni dann endlich der lang ersehnte Termin beim Nuklearmediziner!!

    TSH 0,01 mU/ml (das erste m sollte ein griechisches m sein, kriege ich gerade nicht hin) 0,3 - 2,7
    T3 6,4 pmol/l 3,1 - 7,0
    T4 15,1 pg/ml 8,0 - 17,0
    TPO (MAK) 98,7 U/ml <60
    TRAK 0,31 U/l < 1,0
    3 ml rechter SD-Lappen und 1,8 ml linker SD-Lappen
    Die wichtigsten Vitamine, Spurenelemente usw aufgefüllt
    Aaaaaaber: Cortisol im Serum: 9,7 mg/dl (griech. M) 13,3-18,4 Und das um 10 Uhr und nachdem ich total gestresst in der Praxis angekommen war und das Blut abnehmen auch eine Tortur war, weil sie erst beim dritten mal Erfolg hatte
    Dheas 282,2 mg/dl (griech. m) 74,8 - 410,2
    Anhand anderer Werte hat er auch eine (peri-)Menopause ausgeschlossen, aber aufgrund meiner Symptomatik und immer stärkerer Erschöpfung, hat er einen Therapie Versuch mit Hydrocortison vorgeschlagen. Ich habe viel darüber gelesen und mich dafür entschieden. 10mg morgens.

    Nehme es nun seit genau 4 Wochen und kann noch nicht wirklich viel dazu berichten. HA immer noch sehr schlimm. Letzte Woche hatte ich die Grippe und habe das Gefühl, es gehen jetzt noch mehr Haare aus.

    So und nun bin ich mir ziemlich sicher, dass ich die letzten 3 Jahre an der falschen Stelle gesucht habe. Da gibt es etwas, was ich total vergessen hatte, vielleicht auch verdrängt, denn ich hatte immer nur die SD in Verdacht.

    2009 Diagnose Hashimoto - aber auch Hyperandrogenämie, da der Andtostendion Wert erhöht war. Bekam dann von der früheren Endokrinologin Dexamethason 0,25 mg zur Nacht. HA stoppte relativ schnell, nach über 2 Jahren setzte ich es ab und HA kam zurück. Dann wieder Dexa genommen und LT auf 50 erhöht und alles war wieder gut für die nächsten 2 Jahre. Dann habe ich den Arzt gewechselt und Dexa abgesetzt, weil er keine Hyperandrogenämie feststellen konnte. Hat sogar einen Gen Test gemacht, dieser war unauffällig. Name: HSD3B2. Ich habe seiner Meinung vertraut weil auch die ganzen Werte der männlichen Hormone immer in der Norm waren in den letzten Jahren. Habe auch sonst keine Symptome, kein Hirsutismus - also null Haare wo sie auch nicht hingehören, regelmäßiger Zyklus ohne Zwischenblutungen und auch keine Zysten. Nur HA auf dem Kopf, und dieser ist definitiv diffus. Mein HP meinte letztens, bloß weil die Werte mittlerweile alle in der Norm sind, würde das nicht bedeuten, dass alles ok ist. Kann trotzdem zu viel für meine Haare sein und mit Hydrocortison kann man das auch behandeln.

    Auch auf die Gefahr hin, dass es jetzt wieder falsch war, ich habe vor einer Woche die LT Dosis reduziert, nehme nun 87,5 mg. Nach 11 Wochen 100 mg immer noch keine Besserung! Das muss zuviel gewesen sein, auch für die Nebennieren.
    Und wenn ich mir alte Werte aus den Jahren anschaue, wo es mir echt gut ging, waren die freien Werte immer mittig, eher niedrig. Nehme nun Abstand vom oberen Drittel.

    Ich habe im Oktober wieder einen Termin bei meiner früheren Endokrinologin, bis dahin werde ich das Hydrocortison nehmen und auch bei 87,5 LT bleiben. Ich hoffe dass es jetzt wirklich daran liegt, wüsste echt nicht mehr, wonach ich sonst noch suchen soll. Und ehrlich gesagt bin ich langsam müde zu suchen. Die letzten 3 Jahre von Arzt zu Arzt gerannt und es ging immer nur abwärts...

    Wünsche Euch allen noch einen schönen Abend und auch noch schöne Sommerferien!!

  2. #52
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    Standard AW: Neuling und schlimmer Haarausfall nach Thyroxin Erhöhung

    Hallo Maria,
    mich würde mal interessieren ob du (außer dem Haarausfall) viel Stress hast? Mich interessiert es deshalb weil ja meine Tochter mit genau dem gleichen Problem belastet ist.

    Sie hatte dieses Problem erstmals nach der Einnahme der Pille Valette im Langzeitrhytmus (6 Monate ohne Pause). Auch das Absetzen der Pille brachte in 6 Jahren keine Besserung.
    Die Schilddrüsenwerte sind mittlerweile ok, die Eisen und Vitaminwerte auch.
    Jeder Arzt meint es könnte nur noch Stress sein und der ist auch tatsächlich schon jahrelang da.

    Auch bei einer sehr bekannten Ärztin hier waren wir ohne Erfolg. Dort wurde sie sowohl gynäkoligsch als auch wegen Hashi behandelt.
    Eiseninfusionen bekommt sie auch regelmäßig sowie B12, Folsäure, Zink, Vit.D und für die Haare nimmt sie noch Pantovigar.

    Aus lauter Verzweiflung hat sie vor 2 Monaten wieder mit einer antiandrogenen Pille angefangen

  3. #53
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    Standard AW: Neuling und schlimmer Haarausfall nach Thyroxin Erhöhung

    Hallo Kosima,

    dass der Haarausfall bei Deiner Tochter so lange anhält und nicht gestoppt werden kann, tut mir wirklich sehr leid!!
    Es ist nur grausam, so vieles probiert zu haben und immer wieder zu hoffen, und dann doch wieder auf eine neue Suche gehen zu müssen....
    Ich habe in den letzten Jahren viel von Dir gelesen, bzw., die ganze Geschichte Deiner Tochter mitverfolgen können.

    Wie soll sie denn nicht gestresst sein nach so vielen Jahren Haarverlust? Mit Sicherheit reagiert jeder Mensch anders auf Stress, aber so viele haben ganz anderen, schlimmeren Stress als wir, Existenz- oder Überlebensängste z.B., haben aber keine Haarprobleme deswegen. Stress ist auf jeden Fall kontraproduktiv, aber dass er der Hauptauslöser sein soll? Ich glaube nicht an diese These. Bei Deiner Tochter geht das leider schon so lange und in diesen Jahren hatte sie mit Sicherheit auch mal stressfreie, zufriedene Phasen. Hat da der Haarausfall aufgehört?
    Und sie nimmt jetzt doch wieder die Pille? Merkt sie denn schon einen Unterschied oder eine Besserung? Hat sie denn zu viele Androgene, dass sie die antiandrogene Pille nimmt? Und wenn ja Kosima, könnte man diese nicht anders unterdrücken?

    Ich habe 12 Jahre lang die Pille genommen - 3 verschiedene und ohne Pausen dazwischen. Die letzte davon war auch die Valette. Ich hatte Glück, hatte damals während der Einnahme, nach dem Absetzen und auch nach der Geburt meines Sohnes nie Haarausfall. Die ganzen Probleme fingen erst 2009 an, 4 Jahre nach seiner Geburt. Und auch da hatte ich das ganze knapp 5 Jahre unter Kontrolle, mit niedrigen Dosen Thyroxin und Dexamethason.

    Als ich dann den Arzt wechselte und er darauf bestand, ich hätte keine Hyperandrogenämie, war ich sehr froh. Ich wollte das Dexa nicht mehr nehmen und wollte auch nicht an Hyperandrogenämie glauben, denn äusserlich sprach absolut nix dafür. Heute weiss ich leider, auch wenn alle Werte in der Norm sind, es kann trotzdem zuviel für mich sein. Leider versteifte ich mich die letzten 3 Jahre auf meine Schilddrüse. Das war ein grosser Fehler, denn egal wie hoch ich dosiert hatte, es wollte nicht aufhören. Das Gegenteil traf ein - es wurde nur noch schlimmer! Und das obwohl die letzten Werte anscheinend TOP sind, beide freien Werte im oberen Drittel, dennoch geht es mir nicht besser. Alles andere hatte ich auch aufgefüllt, mache ich heute immer noch, vor allem Eisen und B-vitamine (monatlich) mittels Infusionen. Selen, Zink, Magnesium und Dekristol nehme ich auch schon lange

    Ein stressiger Mensch bin ich leider auch, ich kenne mich nicht anders. Werde schnell hektisch, dann muss alles zack zack gehen. Und psychisch runterkommen kann ich leider auf nicht so einfach, eigentlich gar nicht. Und die letzten 3 Jahre ist es immer schlimmer geworden und mittlerweile fühle ich mich auch nicht mehr belastbar. Und dieser Haarausfall hat mich mittlerweile auch depressiv werden lassen, kann leider an nichts anderes mehr denken Deswegen habe ich auch mit dem Hydrocortison angefangen. Irgendwie war ich froh, dass der Nuklearmediziner den Cortisolmangel "gefunden" hat, nachdem sich auch die anderen Beschwerden verschlimmert hatten. Ich hätte mit Sicherheit noch mehr Untersuchungen in diese Richtung machen können/müssen, aber ich habe mich an diesen Strohhalm geklammert, nachdem nichts anderes anschlagen will.

    Haarausfall ist momentan sehr schlimm, weiss nicht ob das jetzt von der Reduzierung des LT (10 Tage jetzt), von der Grippe oder vom HC kommt Das HC nehme ich jetzt seit 4,5 Wochen, habe gemerkt, dass ich abends/nachts noch seeeehr lange fit bin und nicht mehr so viel Schlaf benötige. Wie sich das aber auf den Haarausfall auswirken wird?? Ist aber wohl noch zu früh, diesbzgl was zu merken denke ich...

    Anfang Oktober habe ich wieder einen Termin bei meiner früheren Endokrinologin. Ich wollte das Dexa nicht mehr nehmen, aber wenn die ganzen Ergebnisse doch wieder in diese Richtung gehen werden, werde ich es wohl doch wieder machen. Der Leidensdruck ist einfach viel zu gross, ich mag nicht mehr

    Deiner Tochter drücke ich beide Daumen, dass diese neue Pille die gewünschte Besserung bringen wird!!!

    Liebe Grüße

  4. #54
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    Standard AW: Neuling und schlimmer Haarausfall nach Thyroxin Erhöhung

    Hallo Marie,
    ich wollte dir nur mal berichten, dass meine Tochter mittlerweile seit beinahe 3 Monaten die Pille nicht mehr nimmt. Der Haarausfall hatte sich mit der Pille nochmal sehr gesteigert obwohl sie die Schilddrüsenhormone auch mit angepasst hatte.
    Die neue Gyn. meinte die Pille würde ihr guttun, wie es sich im Nachhnein herausstellte war es ein Generikum der Valette. Man konnte bei ihr zusehen wie sie immer aggresiver wurde und die alten Probleme (Migräne) kamen
    auch wieder. Deshalb hat sie den erneuten Versuch mit der Pille wieder abgebrochen.
    Der Haarausfall ist sehr schlimm, am Wochenende war bereits die Dusche verstopft. :-(
    Und jetzt nach dem Absetzen der Pille fetten die Haare auch noch sehr sodass fast täglich gewaschen werden muss. Man konnte stark zustehen wie doch die Pillenhormone in den Hormonhaushalt eingreifen und vieles
    zum Negativen verändert.
    Ich kann jeder Frau nur raten Finger weg von künstlichen Hormonen. Das kann nicht gut sein.

    Liebe Grüße

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