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Thema: Überdosierung??? Senken ohne neue Blutwerte???

  1. #31
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    Standard AW: Überdosierung??? Senken ohne neue Blutwerte???

    @Irene

    Da hat anscheinend eine Arztpraxis ihre eigene Pi-mal-Daumen-Regel aufgestellt, die man ungefähr so ernst nehmen muss wie einen TSH-Zielbereich (der auch alle paar Jahre ein anderer ist) oder das ominöse obere Drittel, von dem man hier öfter liest.
    Sind halt deren eigene Erfahrungswerte basierend auf das Labor die mit diesen Referenzwerten arbeiten. Was nicht heisst, dass die dort auch keine Ausnahmen zu lassen, wenn das Befinden besser ist. Letztlich machen wir selbst ja auch nix anderes, als aus gemachten Erfahrungen unsere Sicht mitzuteilen.

    Das ominöse obere Drittel hat mich schon anfangs immer irritiert, genauso wie jetzt Senkungen in aller Munde sind.

    @Jostabeere
    Wie ich schon sagte: die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen. Teste es aus, wenn es klappt ist gut. Mach dann irgendwann neue Werte und versuche Dich daran zu orientieren.

  2. #32
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    Standard AW: Überdosierung??? Senken ohne neue Blutwerte???

    Zitat Zitat von Jostabeera Beitrag anzeigen
    Danke für eure Antworten.

    @Donna: Inzwischen bin ich auch schlauer und gehe nicht mehr zu dem "SD-Spezialisten", der Thybon ja sogar bis 50 ug steigern wollte. Nur stehe ich jetzt komplett ohne Arzt da, das ist auch nicht das Wahre ... Meine Hausärztin sagt nur:"Gehen Sie zum NUK.", nur haben die meisten hier nicht sonderlich viel Ahnung, leider.

    @Sabinchen: Eisen nehme ich täglich 200 mg, B-Komplex sollte ich wieder regelmäßiger nehmen.
    Vit.D wurde mangels Arzt nicht kontrolliert, nehme ich aber weiterhin regelmäßig (20.000 ug).

    Würdet ihr direkt auf 125 ug reduzieren oder einen Zwischenschritt einbauen?
    Auslasstag(e) ja oder nein?

    Hoffentlich sackt mein fT4-Wert dann nicht total ab.

    Bei diesen Werten würde ich nicht unbedingt senken wollen, es sei denn, du erhoffst dir damit dein TSH aus der Versenkung zu locken.
    Das klappt bei einigen vielleicht, bei anderen eben nicht.

    Was für Herzprobleme hast du? Welcher BB?

  3. #33

    Standard AW: Überdosierung??? Senken ohne neue Blutwerte???

    Ich nehme Bisoprolol, anfangs waren 1,25 mg ein Segen, als ich wieder anfing mit dem Fahrrad auf die Arbeit zu fahren (14 km einfach), wurde es wieder schlechter und ich musste auf 1 ganze Tablette, 2,5 mg erhöhen.

    Ich habe Herz-Rhythmus-Störungen, Extrasystolen und oft einen hohen Blutdruck. Das Langzeit-EKG hat gezeigt, dass der Puls bei jeder geringen Anstrengung in die Höhe geht, daher habe ich den BB verordnet bekommen.

    Du würdest nicht senken?
    Gestern habe ich dich so verstanden.

    Für mich wäre es auch eindeutiger, wenn der fT4 wieder höher wäre, wie damals bei 150 ug LT only.
    Aber ich weiß nur, dass es mir mit 100 bzw. 125 ug besser ging als heute, daher die Vermutung, dass es zu viel ist.
    Vielleicht bin ich auch unterdosiert, aber richtig vorstellen kann ich mir das nicht. Dann wäre doch auch damals der fT4 bei 150 ug nicht an der oberen Grenze gewesen ... ?

    Was würdest du denn an meiner Stelle machen, Donna?

  4. #34
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    Standard AW: Überdosierung??? Senken ohne neue Blutwerte???

    Was würde ich an deiner Stelle machen?
    Gute Frage!

    Ich kenne mich in diesen Bereichen gar nicht aus, ich kenne nur bis 87,5

    Ich weiß nur, dass Bisoprolol bei ES nicht hilft, nur beim Herzrasen.

    Vermutlich doch auf 125 senken?
    Alles ohne Gewähr.

  5. #35

    Standard AW: Überdosierung??? Senken ohne neue Blutwerte???

    So, ich melde mich mal wieder, nachdem ich vor ca. 7 Wochen von 150 ug auf 125 ug LT gesenkt habe.
    Die Herzprobleme wurden schon nach kurzer Zeit deutlich besser, was für mich stark dafür spricht, dass es richtig war, zu senken und ich vorher überdosiert war. Sehr angenehm ist, dass ich auch innerlich wieder ruhiger und nicht so "drüber" bin. Vorher musste nur jemand "piep" sagen und ich bin wegen jeder Kleinigkeit in die Luft gegangen.

    Leider fühle ich mich dafür aber wieder UF-iger, total benebelt, sehr müde und sehe sehr schlecht. Das hatte ich ja vorher auch, aber seit der Senkung ist es schlechter geworden.

    Ich habe die Hoffnung, dass das noch an der Umstellung für den Körper liegt, da er auf einmal viel weniger LT bekommt.
    Aber ich habe auch Angst, dass es so bleibt. Es ist zwar sehr angenehm, diese schlimmen Herzprobleme nicht mehr zu haben, aber dieser halbkomatöse Zustand ist auch nicht das Wahre, vor allem war es 2016 eine Weile besser, ich war viel klarer und habe auch deutlich besser gesehen.

    Wie gerne würde ich mich einmal kurz wie ein "normaler" Mensch fühlen. Ich habe langsam echt Angst davor, dass ich nie meine Wohlfühldosis finde und mein ganzes Leben lang so rumlaufen muss... :-(

    Hinzu kommt, dass ich ein Lipödem habe, was sich konstant verschlechtert und ich eigentlich schnellstmöglich operieren lassen müsste. Die OPs kommen aber erst in Frage, wenn die Schilddrüse einigermaßen eingestellt ist...

    Wie ist es bei Verschlechterung durch Senkungen? Ich finde so viel über Dosiserhöhungen, aber nicht über Dosissenkungen.
    Ist es normal, dass es sich erst mal verschlechtert und eine ganze Weile dauern kann, bis sich alles einigermaßen einspielt?

    Vielleicht braucht mein Herz eine niedrigere LT-Dosis und der Rest meines Körpers mehr?

  6. #36
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    Standard AW: Überdosierung??? Senken ohne neue Blutwerte???

    Wenn die Herzprobleme nach kurzer Zeit schon besser wurden, liegt zumindest der Verdacht nahe, dass Du zu viel gesenkt hast. Von der Senkung ist von den 25µg nach einer Woche noch immer 12,5µg da. Wenn Du also nach einer Woche eine Verbesserung hattest... Der Körper ist zwar nicht berechenbar, aber nach ca. 6 Wochen ist nichts mehr von der alten Dosis da. Nimmst Du noch den BB? Wie ist jetzt der Blutdruck?
    Ich würde noch eine Woche abwarten und dann BE machen lassen. Ohne kannst Du sowieso nichts an der Dosis ändern.
    LG

  7. #37

    Standard AW: Überdosierung??? Senken ohne neue Blutwerte???

    Hmm, das habe ich auch schon überlegt, ob ich lieber erst auf 137,5 ug LT hätte senken sollen ...

    Wann die Herzprobleme besser wurden, weiß ich nicht mehr genau, aber 1-2 Wochen hat es schon gedauert.

    Ja, den BB nehme ich noch, den kann man ja nicht so einfach absetzen. Ende November habe ich wieder einen Termin bei der Kardiologin, dann wird vermutlich wieder das ganze Programm gemacht, Ultraschall, Belastungs-EKG und Langzeit-EKG.
    Ich messe den Blutdruck ehrlich gesagt so gut wie nie, aber gefühlt ist es definitiv besser. Ich bekomme nicht mehr so schnell Herzrasen und das Herz schlägt generell langsamer. Hart ist der Herzschlag aber weiterhin, sodass ich ihn spüre.

    Eigentlich habe ich nicht vor so schnell wieder etwas an der Dosis zu ändern, ich möchte die Dosis gerne längere Zeit halten und dann schauen, wie die Werte sind.
    Ein paar Zwischenwerte wären nicht schlecht, allerdings werde ich damit warten müssen, bis ich einen Termin bei einem NUK habe, weil ich es mir dauerhaft nicht leisten kann die Werte alle selbst zu zahlen. Meine Hausärztin ist da leider nicht sonderlich kooperativ.

    Ich habe in einem anderen Thread gelesen, dass es bei Senkungen deutlich länger dauern kann als bei Erhöhungen, bis man etwas davon merkt.
    Ist das tatsächlich so?

  8. #38
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    Standard AW: Überdosierung??? Senken ohne neue Blutwerte???

    Ist das tatsächlich so?
    Deshalb schrieb ich ja, dass wenn Du schon nach einer Woche eine Verbesserung hattest, noch sehr, sehr viel von der alten Dosis im Blut war. Das kannst Du Dir anhand der Halbwertszeit selber ausrechnen. Also Frage beantworte ich ganz klar mit ja. Es dauert sehr viel länger.
    LG

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