Seite 4 von 7 ErsteErste 1234567 LetzteLetzte
Ergebnis 31 bis 40 von 63

Thema: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

  1. #31
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    33.792

    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Zitat Zitat von Eugenia_MB Beitrag anzeigen

    Die Werte zu Parathormon, Calcium und Vitamin D sind im Profil ergänzt.
    Die sind an sich OK bzw. erklären für mich die alkalische Phosphatase nicht. Vielleicht fragst du das nächste Mal beim Arzt nach.

    Wie gesagt, Hylo-Gel ist doppelt so intensiv wie Hylo-Comod und ob dieses Ectoin im Hylo-Protect den Nachteil aufwiegt, dass nur wenig Hyaluronsäure drin ist, keine Ahnung. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass das Hylo-Gel dauerhafter-intensiver befeuchtet, den kleinen Schmierfilm für einige Minuten nehme ich dafür in Kauf.

  2. #32
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    06.04.17
    Beiträge
    23

    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Ja, das hab ich auch gedacht, mal nachfragen und habe dies gestern angesprochen, als ich beim Arzt was abgeholt habe. Die Arztpraxis war sehr voll und die Sprechstundenhilfe meinte, wenn es erforderlich gewesen wäre, hätte man mich deswegen angerufen. Wir sind so verblieben, dass ich in ca. 2 1/2 Wochen, wenn ich wieder einen Termin habe, den Arzt direkt frage.

    Das mit der Intensiv-Befeuchtung ist ein guter Tipp, denn beim Theolaz Duo kommt's mir so vor, als ob sich das sich sehr schnell "verflüchtigt". Hylo-Gel ist somit auch einen Versuch wert, bis das Richtige gefunden ist.
    Was auch gut ist, wenn der Schmierfilm sich rasch verzieht, was bei der VitA-POS-Salbe leider nicht der Fall ist - die nehme ich nur in der Nacht.

  3. #33
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    06.04.17
    Beiträge
    23

    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Hallo zusammen,

    ... der nächste Blutabnahme-Termin hatte sich verschoben und war dann am 06.06.2017. Die Ergebnisse habe ich letzten Freitag erhalten, konnte diese heute im Profil ergänzen und wie es "auf dem Papier" aussieht, sind die Werte im "Referenzbereich", doch sie passen wohl nicht wirklich ...

    Etwa ab dem 30.05.2017 habe ich die Feststellung gemacht: Die Augen sind trotz der Gels und der Salben, etc. sehr trocken und noch irgend etwas stimmt hier nicht - man könnte meinen, die Augen wurden und werden auch schneller müde als bisher, doch ich kann nicht wirklich genau einordnen, was hier nicht so ist, wie es sein soll. Weiter kam dann vor etwa zwei Wochen auch so etwas auf wie eine leichte innere Unruhe.

    Daraufhin habe ich nach der Blutabnahme um 8.30 Uhr am 06.06.2017 die Dosis des L-Thyroxin reduziert und nehme nun seit diesem Tag 87,5 µg täglich morgens um 6.00 Uhr. Die "Unruhe" hat sich weitgehend gelegt - dafür könnte man meinen, es kommt im gesamten eher Müdigkeit auf und schwitze auch vermehrt immer mal wieder. Dies liegt nicht am Sommer, denn es fühlt sich "anders" an.

    Für die Augen hat die Reduzierung der Medikamentendosis nicht wirklich was gebracht, kneife die Augen häufig und ständig zusammen und versorge sie daher sehr oft mit Gel oder Tropfen.

    Der nächste Blutabnahme-Termin ist vorgesehen für 07.07.2017. Dann sollen auch die TRAK-Werte wieder mit festgestellt werden.

    Nun folgende Fragen:

    Um die Werte nicht "durcheinander" zu bringen, ist es wahrscheinlich angebracht, die Dosierung mit 87,5 µg bis zur nächsten Blutuntersuchung und Auswertung derselben beizubehalten, oder? Habe nämlich überlegt, ob es angebracht ist, die Dosierung des L-Thyroxin wieder hochzusetzen.

    Was kann man tun um zu erreichen, dass es mit den Augen wieder besser wird? Hängt es für die Augen vielleicht zusätzlich auch mit der momentanen Temperatur zusammen, da es derzeit ja doch recht warm ist? Zudem noch die Arbeit am Bildschirm?

    Danke für den Tipp mit dem Hylo-Gel. Dieses ist sehr gut.

    Zusätzlich habe ich noch ein weiteres Gel für die Augen ausprobiert und für gut befunden. Dieses heißt Xailin-Augengel, falls dies jemand ausprobieren möchte. Bei diesem Gel hat man für kurze Zeit zwar auch einen Schmierfilm auf den Augen, doch wenn sich dieser "verzogen" hat, hält sich das Gel auch recht lange und macht ein Nachtropfen nicht so rasch wieder notwendig. Auch gut ist Lacrigel, das man in italienischen Apotheken kaufen kann. Von der Anwendung her ist dies sogar ergiebiger, als das Xailin-Augengel, da sich Lacrigel noch besser dosieren lässt, wenn dies aus der kleinen Tube gedrückt wird.

    Was die alkalische Phosphatase angeht, wurde mir eine Überweisung mitgegeben für die Orthopädie zum Ausschluss von Osteoporose. Der Arzt sagte, es soll eine Messung der Knochendichte erfolgen.

  4. #34
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    09.03.16
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    6.727

    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Weiter kam dann vor etwa zwei Wochen auch so etwas auf wie eine leichte innere Unruhe.
    Das kann auch ein UD-Symptom sein. Das hier ebenso:
    dafür könnte man meinen, es kommt im gesamten eher Müdigkeit auf und schwitze auch vermehrt immer mal wieder.
    LG

  5. #35
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    33.792

    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Symptome zuzuordnen - da würde ich mir die Finger (etwa bei Unruhe als Symptom) nicht gerne verbrennen wollen ... das kann man für andere Menschen kaum machen, das lernt eigentlich jeder für sich selbst.


    BE am 02.05.2017 unter 100 LT

    FT3: 4,0 (3,1-6,8)
    FT4: 21,8 (12,6-22,0)
    TSH: 0,04 (0,27-4,2)
    TRAK: 19,48 (<9.0)

    BE am 6.6.2017 unter 93,75 LT

    FT3: 3,4 (3,1-6,8)
    FT4: 17,5 (12,0-22,0)
    TSH: 0,31 (0,27-4,2)
    Ich denke nicht, dass die erneute Senkung eine gute Idee war. Die erste, auf 94 LT, schon eher, da lag dein 24-St-Minimalwert ja an der Obergrenze. Jetzt zuletzt so etwa mittig - wiederum: als 24-St-Minimalwert, das heißt, der Spiegel liegt durchschnittlich höher, dies ist der Tiefstpunkt vor LT-Einnahme. Das ist erstmal in Ordnung so, was man noch ein wenig abwarten sollte, das ist der fT3, ob der sich noch etwas berappelt oder nicht. Das erreichst du nicht, wenn du die Dosis immer wieder änderst und auch nicht, wenn dein fT4 entweder zu hoch ist - oder dann auch wieder zu niedrig wird. Da würde ich jetzt keine voreiligen Schlüsse ziehen oder gleich handeln, sondern doch eher bei 94 LT bleiben, mindestens noch eine Runde, zur Konsolidierung. Die Wirkung dieser erneuten Senkung auf 88 LT kann man jetzt noch gar nicht beurteilen, auch da empfehle ich dir, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen.

    Leider ist es nicht so, dass man die Augen ausschließlich über die Dosis steuern kann - bzw. auch nicht so, dass man genau wüsste, wie und was einem genau fehlt. Übrigens:

    Ich hab mir Xailin angeguckt, da ist Natriumperborat drin und "Hilfsmittel". Man sollte mit den Tropfen schon sehr aufpassen. Da ich eben nicht weiß, was dieser Stoff ist, lese ich Wikipedia dazu, dort steht:

    In durch Organophosphorverbindungen stabilisierter Form wird Natriumperborat als Konservierungsmittel in ophthalmologischen Präparaten eingesetzt.[8] Die gute Verträglichkeit dieses Konservierungsmittels liegt daran, dass es im Auge in Sauerstoff und Wasser zerfällt.
    Es zerfällt, in Sauerstoff und Wasser, gut - aber erstmal ist es da und ich hab es in der "EO-Schule" so gelernt, dass man nichts Überflüssiges und keinerlei Konservierung nehmen sollte. Über die Hilfsstoffe steht nichts, was sie für welche sind. Und dann noch:
    Natriumperborat gilt als fruchtschädigend.
    Gut, die Augen sind nicht schwanger, dennoch ... muss das sein?

    Was ich mit all dem sagen möchte: Nimm vielleicht doch lieber Hyaluronsäure ohne alles, sicherheitshalber?

    Lacrigel: enthält Benzalkoniumchlorid, ein desinfizierendes Mittel. Das ist drin, weil Lacrigel für (bakterielle) Entzündungen gedacht ist, und das ist nicht deine Indikation. Auch Natriumedetat ist drin, ich weiß nicht genau, was das ist, aber sicher nicht etwas, was speziell gegen trockene Augen hilft. Für die Daueranwendung ist Hyaluronsäure sicher unbedenklich - bei diesen anderen Dingen ist das für mich ungewiss und wo keine bakterielle Infektion, dort würde ich auch nicht desinfizieren wollen, weil das empfindliche EO-Augen u.U. reizen könnte.

  6. #36
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    06.04.17
    Beiträge
    23

    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Zunächst vielen Dank für alle Informationen und für die Informationen zu "Zusatzstoffen" in den Gels und Medikamenten und auch darüber, dass diese ebenfalls Auswirkungen auf die Augen haben können.

    Zwischendurch habe ich mal daran gedacht, ob es sich vielleicht um eine allergische Reaktion handeln könnte und ich das eine oder andere Gel vielleicht nicht vertrage.

    Nachdem die Augen heute Morgen weiter zusätzlich starke Rötungen aufwiesen, etwas verklebt waren und auch angefangen haben zu brennen, habe ich am Vormittag den Augenarzt aufgesucht. Er meinte, EO ist gerade nicht erkennbar. Es wurde eine Lederhautentzündung diagnostiziert und "Inflanefran Forte" verschrieben. Dadurch sollen die Beschwerden abklingen, in ein paar Tagen sollten sie ganz verschwunden sein. HYLO-Gel und Theolaz Duo seien gute Tropfen und können mit Inflanefran Forte unbedenklich verwendet werden, ein zeitlicher Abstand wäre aber angebracht.

    Was die Dosierung des L-Tyhroxin angeht, habe ich dieses ab heute wieder auf eine 75er Tablette und eine dreiviertel 25er Tablette genommen, also 93,75 µg täglich, wie gehabt und werde es die nächste Zeit dabei belassen, denn nachdem die Reduzierung noch nicht angekommen ist, möchte ich ja nicht noch müder werden und die vorherige Dosierung war ja eigentlich auch besser.

    Die "Befindlichkeit der Augen" allein über die Dosis steuern zu können, es wäre zu schön gewesen. - Gibt es Informationsveranstaltungen für Laien zur EO ? Im Internet habe ich hierzu noch nichts gefunden.

  7. #37
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    33.792

    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Wenn deine Augen gerade sehr trocken sind, kann alles Mögliche, was sonst harmlos wäre, unangenehm für sie werden, deswegen sollte man alles, was unnötig ist, meiden. Und eben fleißig tropfen, weil was trocken ist, ist auch besser zugänglich für Bakterien etc. (wenn also der Tränenfilm nicht durchgängig ist).

    "EO ist nicht erkennbar": EO erkennt man selbst als Erste.

    Informationsveranstaltungen: nein, die gibt es wohl nicht. Aber du könntest die ersten beiden Artikel, die ich ganz unten --> im EO-Infobeitrag verlinkt habe, lesen. Sie sind gut verständlich.

  8. #38
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
    Registriert seit
    05.07.05
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    11.919

    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Dein ft3 ist im Vergleich zu ft4 eher niedrig. Vielleicht solltest Du Dein Vit D erhöhen und Eisen mal abklären lassen.
    lG Karin

  9. #39
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    06.04.17
    Beiträge
    23

    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Dankeschön nochmals für die Info zum EO-Beitrag, den ich mehrfach mit Interesse gelesen habe und für den Hinweis zu Vitamin D und dem Eisenwert.

    Am 06.07.2017 wurde nun eine weitere Blutuntersuchung durchgeführt. Die Werte habe ich ergänzt. Die Dosierung mit 93,75 µg beizubehalten, davon bin ich wie im Profil angegeben, doch nochmal abgewichen. Ob dies gut war, kann ich nicht wirklich beurteilen, aber es kam etwas "Neues" hinzu, das ich nicht einordnen konnte und nicht einordnen kann und ich hatte das Gefühl, es könnte am L-Thyroxin liegen ... ... zudem war in den vergangenen Wochen schon mal die Dosierung "geändert" und die letzte Auswertung ist daher wohl auch nur bedingt aussagekräftig ...

    Die ersten Tage nach der zweiten Reduzierung von L-Thyroxin auf 87,50 µg , kam es mir so vor, als ob die Schmerzen in den Gelenken, welche dauerhaft präsent sind, minimal weniger wurden.

    Nachstehend hierzu:

    Seit Ende Mai/Anfang Juni habe ich Schmerzen in den Fingergelenken, diese sind morgens heftiger und werden im Laufe des Tages etwas besser, wenn die Finger bewegt werden, aber die Schmerzen verschwinden nie ganz. Seit etwa drei Wochen habe ich nun zusätzlich Schmerzen, vorwiegend im rechten Kniegelenk. Als dies alles begann, fühlte es sich zunächst an den Händen ähnlich an, wie nach der OP als Calciummangel vorherrschte, denn es kribbelte und die Hände fühlten sich auch noch an, als seien sie "pelzig". Der rechte Daumen lässt sich kaum anwinkeln und wenn, dann ist dies recht schmerzhaft. Auch Mittelfinger und Ringfinger sind betroffen. Der aufgesuchte Hausarzt bezeichnet dies als "Schnappfinger" und empfiehlt, mit Voltaren einzureiben. Nun kommen seit etwa drei Wochen auch noch Muskelschmerzen, vorwiegend in den Oberschenkeln hinzu. Der Verdacht, es könnte sich um einen Zeckenbiss handeln, wurde durch die letzte Blutuntersuchung ausgeschlossen. Auch Rheuma wurde auf Grund der letzten Blutwerte ausgeschlossen.

    Aber irgend etwas stimmt hier nicht. Weiteres wie Vitamin D und Calcium wurde nicht ausgewertet und wird nun "nachgefordert".

    Nun folgende Fragen:

    Könnte es sein, dass das "künstliche" Schilddrüsenhormon L-Thyroxin dazu beitragen kann, Rheuma auszulösen ?

    Verhält es sich hier vielleicht ähnlich wie bei der EO und wenn man betroffen ist, merkt man dies selbst als erstes, noch bevor ein Nachweis im Blut möglich ist ?

    Gibt es Erfahrungen oder Studien zum Nachlesen speziell zu dem Bereich L-Thyroxin /Rheuma ? Was kann man hier tun, um die Schmerzen in den Gelenken zu lindern ?

    Kann jemand zur Reduzierung von L-Thyroxin auf 87,50 µg etwas sagen, wie sich dies auf FT3, FT4, TSH, TRAK, etc. auswirken könnte ? Denn diese Werte hier sollen ja nicht wieder schlechter werden.

  10. #40
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    33.792

    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Huhu Eugenia,

    vorab eine Bitte. Es ist wirklich wesentlich, dass du die Dosis und wie lange du sie vor der Kontrolle genommen hast zu den jeweiligen Ergebnissen dazu schreibst, sonst sucht man sich einen Wolf bzw. muss die vorherigen Beiträge durchforsten. Es ist wesentlich zu wissen, wie lange du die Dosis genommen hast - ja und welche. Und zwar bitte bei allen Kontrollen, die seit der OP gemacht wurden, so:


    am 06.07.2017 unter 87,5 LT seit 6.6.2017
    FT3: 3,4 (3,1-6,8)
    FT4: 17,8 (12,6-22.0)
    TSH: 0,63 (0,27-4,2)
    TRAK: 6,69 (< 9,0)

    Bisschen zu knapp, die Zeit, aber OK, mal sehen, wie es damit weitergeht. Ich denke, die Dosis könnte gut sein fürs Erste, als Nüchternwert vor LT-Einnahme, also als Tiefstwert, ist dein mittiger fT4 OK. Das TSH kommt, die TRAK gehen nun langsam - alles fein. Wir müssen dann gucken, wie sich dein fT3 verhält, aber da würde ich deinem Körper noch Zeit geben . Eben auch, weil sich Werte und Befinden nicht auf Kommando nach einem Monat bei einer Dosis zurechtregulieren. Da würde ich also sagen: Noch eine Runde weiter so.

    Könnte es sein, dass das "künstliche" Schilddrüsenhormon L-Thyroxin dazu beitragen kann, Rheuma auszulösen ?
    Nicht wirklich das Schilddrüsenhormon und es muss nicht wirklich unbedingt Rheuma klassisch sein. Da solltest du natürlich erstmal Rheuma ausschließen, leider gibt es noch andere Möglichkeiten bei einer autoimmunen Schilddrüsenkrankheit, nämlich Muskel- und Gelenkbeschwerden nichtrheumatischen Ursprungs. Ich glaube, hier solltest du Schritt für Schritt gucken, was helfen könnte. Erstmal Rheuma ausschließen. Vitamin D ist ein guter Anfang, ich vermute, dass du es, wie wir alle, mehr oder weniger laufend substitutieren sollst, falls noch nicht geschehen?, und Magnesium darf dabei nicht fehlen, das könnte die Muskelschmerzen schon mal günstig beeinflussen. Eine zweite Schiene wären dann deine Schilddrüsenwerte, nämlich ob dir der T3-Anteil, der ehemals direkt aus der Schilddrüse kam, fehlt oder durch die Umwandlung (T4 in T3) im Körper kompensiert werden kann. Zur Info: Der Anteil aus der Schilddrüse ist klein, der überwiegend größere Teil des T3-Bedarfs (mindestens 80 %) stammt aus o.g. Umwandlung, die überall, in allen Organen des Körpers, vor sich geht. Aber ich würde damit noch abwarten, gucken, wie du mit 87 LT fährst, etwas länger als jetzt dieser eine Monat.

    Wie sich Schilddrüsenfunktionsstörungen auf Gelenke und Muskeln auswirken können, kannst du hier nachlesen:
    http://immunendokrinologie.de/html/schilddruse.html

    Du solltest davon nichts direkt auf dich beziehen, sondern einfach nur die Beziehung Hormone/Autoimmunität - Gelenke/Muskeln zur Kenntnis nehmen. Voltaren ist auf Dauer nicht wirklich die Lösung, eine auf Dauer gute Einstellung könnte sie sein und manche Hilfsmaßnahmen zum Ausprobieren vielleicht auch.

    Einen Versuch könnte ich dir vielleicht ans Herz legen für die Gelenke, nämlich mit Weihrauch.
    http://www.pharmazeutische-zeitung.d...pharm3_51_2002

    Ich habe dazu relativ viel gelesen und kam für mich selbst zu dem Schluss, dass ich da halbwegs sicher sein will darüber, was die Kapseln enthalten, einfach gemahlenen (und ungeprüften?) Weihrauchharz oder einen Extrakt. Da die Herstellung eines Extrakts aufwändiger ist als das Zermahlen und Verkapseln, sind echte Extrakte teuerer (wobei, "Exktrakt" steht bei vielen billigen Präparaten darauf - aber verboten ist ja eine falsche Beschreibung im Bereich NEM nicht wirklich). Ich habe für mich (als Versuch für einen ganz anderen Anwendungsbereich) das hier bestellt:
    --> Weihrauch-Extrakt - und werde relativ hochdosiert einsteigen. Du kannst das Thema jetzt einfach mal im Hinterkopf behalten, erstmal schauen, wie es mit Vitamin D ist, was der Rheumafaktor sagt, wie deine Einstellung weiterläuft usw.

    **

    Nochmal zu deiner Dosis und den Werten. 87 LT kann man meiner Meinung nach noch nicht abschließend beurteilen, ein Monat ist zu wenig. Auch würde *ich* (andere hier im Forum weniger) Wert darauf legen zu sehen, wo dein TSH bei dieser Dosis landet, auch für dies kann ein einziger Monat einfach zu kurz sein. Bleibt dein fT3 in dem Bereich, wo er jetzt ist, gibt es mehrere Möglichkeiten:

    1. es geht dir dennoch gut, also egal, was der Wert sagt
    2. es geht dir halbwegs gut, es bleiben aber Sachen wie z.B. Gelenke oder Müdigkeit oder - wasweißich was. Da gibt es dann zwei Wege:

    2.a du erhöhst das LT. Aber da 100 und scheinbar auch 94 dir zu viel zu sein schienen, wissen wir nicht, ob das ein guter Weg ist.
    2.b du versuchst es mit ein wenig T3. Ich nehme selbst ein wenig, bin also kein "Feind" davon - aber ich befürworte eine deutlich andere Vorgehensweise als viele Leute hier, nämlich eine TSH-erhaltende, minimalistische und vorsichtige. Und genau deswegen schreib ich dir: Warten wir noch ab, wie es wird mit 87 LT, ein Monat ist zu wenig.
    Geändert von panna (08.07.17 um 08:48 Uhr)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •