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Thema: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

  1. #51
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Zitat Zitat von Eugenia_MB Beitrag anzeigen

    Auf meine Frage was passieren wird, wenn ich das Calcium und das Calcitriol nehme und es auf Grund der Blutuntersuchung doch nicht nötig ist wurde mir gesagt, dies mache nichts aus. Habe es so verstanden, dass es dann vom Körper nicht verwertet bzw. ausgeschieden wird.
    Liebe Eugenia

    betrifft jetzt nicht dich , sondern allgemein

    Leider ist das nicht so , Calcitriol baut sich viel langsamer ab und wenn es zu hoch steigt , geht's dann in die Hypercalziämie

    so das bei Patienten nur eine Blutwäsche half

    aber das passiert nur wenn unkontrolliert hohe Dosen des Aktivem gegeben wird

    die Crux ist, obwohl gewusst von Ärzten das sich das Prohormon 25 OH nicht erhöht in den Werten bei Gaben Vom aktiven 1,25 , trotzdem nur dieser Wert nachkontrolliert wird, ansatt das 1,25 OH , so das eben ein Zuviel schnell übersehen wird

    Eugenia

    Ich tendiere auch zu, wie Vorschreiberin erwähnt, bei einem funktionellem Parathormon *normales* Vitamin D

  2. #52
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Am 30.01.2018 hatte ich den nächsten Termin beim Endokrinologen, habe die Werte erhalten und entsprechend ergänzt.

    Es sieht so aus, als ob sich der TSH-Wert Labor-Hausarzt, 18.01.2018 gegenüber dem TSH-Wert Labor-Endokrinologe, 25.01.2018 verbessert hat. Auch wenn man die Werte von verschiedenen Laboren wohl nicht unbedingt miteinander vergleichen sollte, frage ich mich: Eine solcher Unterschied innerhalb von nicht mal zwei Wochen - kann dies tatsächlich an den verschiedenen Laboren liegen, oder ist der TSH-Wert doch besser geworden?

    Dass der Endokrinologe am 25.01.2018 Calcium und Vitamin D, Decostriol (0,50 Mikrogramm Calcitriol) verschrieben hat, war eine "Vorsorgemaßnahme" aufgrund der geschilderten Beschwerden und der Arzt sagte beim letzten Termin dies sei ein "Versuch" gewesen, denn es hätte ein Calciummangel sein können. Den Werten zufolge wäre dies jedoch nicht der Fall. Nun soll ich diese beiden Medikamente ab sofort nicht mehr nehmen.

    Die verordneten Calcium-Brausetabletten und Vitamin-D, Calcitriol, habe ich nur drei Tage vom 25.01.2018 (abends) bis 27.01.2018 genommen, um dann doch erst das Ergebnis der Blutuntersuchung abzuwarten.

    Zu dem Kribbeln in den Händen und den Schmerzen in den Fingergelenken und woher dies kommen könnte, hat der Endokrinologe nichts sagen können.

    Könnte Magnesium hier etwas bringen?

    Nach dem Arztbesuch am 25.01.2018 habe ich 87,5 LT eingenommen, was wohl zu wenig ist, war aber erst mal etwas überfordert mit den 100 LT, die der Endokrinologe verordnet hatte.
    Am 26.01.2018 habe ich einmalig 100 LT genommen. Nachdem die neuen Blutwertewerte vorliegen, soll ich nun 100 LT nehmen.

    Ab Samstag 27.01.2018 nehme ich nun 93,75 LT, da 100 LT (wie schon mal eingenommen) zu viel waren. Laut dem Arzt soll ich auch jede Woche 1 Tablette vom normalen Vitamin D, Dekristolvit D3 5600 I.E. nehmen. Die Dosis des normalen Vitamin D werde ich nun mal erhöhen.

    Der nächste Termin zur BE ist in rund drei Wochen beim Hausarzt vorgesehen. Denke, die Dosierung des L-Thyroxin werde ich nun im Moment mal bei 93,75 LT belassen und vielleicht sollte ich diese Dosis für eine gewisse längere Zeit doch noch mal ausprobieren? Bzw. doch versuchen, beim Hausarzt ein Rezept für Prothyrid zu bekommen. Auf meine Frage nach einem Kombi-Präparat wurde vom Endokrinologen nicht weiter eingegangen.

    Was das Selen anbelangt, wurde es seinerzeit verordnet, da sich dies bei Morbus Basedow positiv auf die Augen auswirken soll.

    Nun habe ich Überweisungen zum Neurologen wegen Polyneuropathie / DD Cervikobrachial-Syndrom und zum Radiologen für ein MRT wegen der Kalkschulter rechts erhalten.

    Was mich auch interessieren würde, ob L-Thyroxin vielleicht Auswirkungen auf die Gelenke hat, und wenn ja in welcher Weise? Kann jemand hierzu Angaben machen?

  3. #53
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Mein ganzer ellenlanger Beitrag ist futsch ... Ich schreibe nämlich auf dem tablet und das bringt nur ärger. Ich könnte heulen. Eugenia, ich schreibe später alles neu.

  4. #54
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    So, auf ein Neues.

    Eugenia, dein Hausarzt-TSH ist ohne freie Werte nichts wert. Das TSH reflektiert die beiden freien Werte, nicht nur einen davon. Und da nur dein fT4 direkt von der Dosis abhängt {und deine Dosis ist ja unverändert), ist ein verändertes TSH schon auch ein wenig vom Labor abhängig, aber vor allem vom fT3. Und genau da liegt bei dir das Problem.

    Nochmal kurz hierzu. Vom T3 wird eine kleine Menge von der Schilddrüse produziert. Die entfällt bei dir. Die weitaus größere Menge wird aus dem eingenommenen T4 in T3 umgewandelt, oft kann dies die fehlende Menge infolge fehlender Schilddrüse kompensieren. Aber auch wenn, dann nicht einfach so, dass man nur mengenmäßig meht T4=LT einnehmen muss, das sieht man sehr gut bei deiner Dosis mit 93 und 100 LT. Bei 100 LT war dein TSH bereits supprimiert, also eine quasi-ÜF beim T4, aber dein fT3 war trotzdem gerade mal eben nur von unten her in den Normbereich gekrochen. Lehre davon: Viel hilft nicht viel.

    Wenn du jetzt dennoch nochmal mit 93 LT probieren willst, tu das, überlege dir, wie es dir dabei ging. Aber tu es nicht allzu lang, wenn es dir dabei ungut geht. Max. 2 Monate, früher lohnt sich allerdings kein Wertemachen.

    Es ist wichtig, dass du verstehst, T4 ist im wesentlichen das Prohormon, das in deinem Körper überall wirksame Hormon ist das T3. Deswegen wird es ja auch nicht einfach zentral ausgeschüttet, sondern in den einzelnen Gewebearten bedarfsgelenkt aus T4 umgewandelt. Es kann deinen Augen fehlen, es kann auch deinen Gelenken fehlen. Ich denke, du würdest gerne mit der einfachen LT-Lösung zurechtkommen, kann ich gut verstehen, die Sache mit T3 ist nicht so einfach mit dem Verteilen und Prothyrid hast du jetzt nicht bekommen. Aber ich rate dir, es dir zu holen, für den Fall, dass der erneute 93-LT-Versuch nichtgut ausgeht.. Sag deinem Hausdoc, dass du in den Richtlinien gelesen hast, dass Novo einen viel zu hohen T4-anteil hat und damit das Verteilen (ist auch richtliniengerecht) schwieriger macht. Sag ihm, dass du den Hinweis aus einem Patientenratgeber hast.

    Zu den NEM. Ich weiß bei keinem, wie viel du momentan nimmst. Dein D-Wert ist nicht schlecht, aber sag mir bitte, wie viel du die Monate davorgenommen hast. 5600 iE Dekristol pro Woche ist sehr wenig, außerdem würde ich eher eine tägliche Dosis wählen, wie viel, könnten wir schätzen, wenn ich deine bisherige Dosis kannte. Dass der Endo das aktive D nur mal so verordnet hat, habe ich befürchtet, noch gut, dass er selbst davon abgekommen war , dein Parathormon ist gut, das normale D reicht. Achte auf viel Calcium aus der Nahrung und Magnesium solltest du wegen VitD nehmen, ja.

    Ich mache jetzt Schluss, bevor ich wieder falsch wische und alles lösche, Fortsetzung folgt!!

  5. #55
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    ...... Fortsetzung des ersten Beitrags von heute:

    Selen. Auch hierkeine Ahnung, wie viel zudemhohen Wert geführt hat, auch nicht, ob du die Einnahme am Tag der BE ausgelassen hast. Der Wert liegt hoch und Selen ist nicht ungefährlich. Ich weiß natürlich, dass du es wegen der Augen nimmst, aber deine suboptimale Einstellung macht bei den Augen mehr Schlimmes, als das Selen je bessern kann. Ein wenig Selen ist gut, es sollte in der Form Selenit oder Selenat sein und es müssen nicht hohe Mengen sein. Sag mir bitte, wie viel bei dir zur Normobergrenze geführt hat.


    B12: ich würde damit einen Versuch machen, wegen deiner Kribbeleien. Im Gegensatz zu Selen ist es bei B12 nicht weiter schlimm, wenn du mal die Obergrenze streifst, aber du bist ziemlich entfernt davon. Wenn Geld keine Rolle spielt, hehe ..., könntest du dir eine 60-Tage-Kur mit dem vernünftig dosierten Präparat B-Complex plus von Pure Encapsulations gönnen (Preisvergleich im Internet lohnt sich), als Versuchsballon.

    Nochmal zu den Gelenken, der erste "einfache" Verdächtige wäre vielleicht die schlechte Hormonversorgung, sprich T3. Das wäre also die einfachste Variante. Natürlich kann es auch was anderes sein, da müsstest du halt die entsprechende Diagnostik machen lassen. Magnesium hildt ehernurbei den Muskeln bzw. Ein wenig Magnesium solltest du wegen der VitD-Einnahme sowieso nehmen.

    Werte in drei Wochen: Geldverschwendung, die Dosisänderung braucht länger. Sag ihm, dass du gern sein Budget schonst, hoffentlich macht er dann später alle Werte undnicht wieder nur das TSH, das ist bei dir absolutes NOGO , ich hoffe, ich konnte dir erklären, warum, du könntest ja ein prachtvolles TSH bei hohem fT4 aber unternormigem fT3 haben ...kann er ja , so er will, bei dir genauso sehen.

    So, war noch was?

  6. #56
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Hallo miteinander, vielen Dank für alle ausführlichen Informationen und für die Infos zur Umwandlung von FT4 zu FT3, so dass ich dies nun besser verstehe.

    Um das FT3 anzuheben, nehme ich seit 27.01.2018 erneut und versuchsweise als Dosierung L-Thyroxin 93,75 µg ein da zunächst kein Rezept für Prothyrid ausgestellt wurde. Inzwischen habe ich ein Rezept für Prothyrid erhalten, es bis jetzt jedoch noch nicht eingesetzt. Hatte Bedenken, zwischen den Blutuntersuchungen die Dosierung zu ändern und auf das Kombi-Präparat zu gehen.

    Auf meine Frage an den Arzt, nun das Kombi-Präparat Prothyrid zu nehmen, wurden die Werte für FT3 und FT4 nachgefordert, da zunächst wieder nur das TSH gemacht worden war.

    Bei einer Dosierung von 93,75 LT ist das FT3 vom 19.02.2018 bis 15.03.2018 nun etwas angestiegen, auch das FT4 hat sich erhöht. Das TSH wurde etwas niedriger.

    Der Hausarzt sagte, alle Werte seien nun im Normbereich und die Dosierung soll so beibehalten werden mit 93,75 LT.

    Auf dem Papier sieht es somit gut aus, doch ich habe das Gefühl, etwas stimmt nicht.

    Das Kribbeln in den Händen ist weniger geworden. Dafür schmerzen seit etwa zwei Wochen, also rund fünf bis sechs Wochen nach der Erhöhung des L-Thyroxion von 87,5 auf 93,75 nun wieder die Fingergelenke (wie im Juli 2017) und fühlen sich pelzig an. Morgens ist es schlimmer als Abends. Zudem habe ich nun auch immer wieder einen seltsamen Geschmack im Mundraum, wie metallisch, mal schwächer, mal stärker. Beim Zahnarzt war ich inzwischen und es wurde eine professionelle Mundreinigung vorgenommen, der unangenehme Geschmack im Mund ist aber geblieben. Habe daher eine Überweisung zum HNO-Arzt erhalten.

    Ist jemandem bezüglich Kribbeln/Gelenke/Metallgeschmack schon etwas Ähnliches wiederfahren, nachdem die Dosis des LT geändert bzw. erhöht wurde? Bzw. hat jemand Informationen dazu?

    Wegen dem Kribbeln in den Händen, Fingerspitzen bis Handgelenk, wurden am 20.02.2018 vom Neurologen Messungen an beiden Händen vorgenommen. Er meinte, an der linken Hand könnte ein Karpaltunnel-Syndrom vorliegen, die Beschwerden in beiden Händen könnten aber auch von der Halswirbelsäule her kommen. Dies vermuten nun auch Orthopäde und Hausarzt. Deshalb soll nun Mitte April ein MRT gemacht werden. Die Kosten für MRT werden von der Krankenkasse nur einmal im Quartal übernommen, deshalb der Termin erst im April.

    Am 02.03.2018 wurde wegen der Beschwerden an der rechten Schulter ein MRT gemacht. Der Arzt sprach erneut von Kalkschulter, aber mit den Sehnen sei alles in Ordnung, es sind jedoch Kalkablagerungen und Entzündungen sichtbar. Hier wird man nun versuchen, mit einer Laser-Therapie dagegen vorzugehen.

    Über welchen Zeitraum ich Dekristolvit 5600 I.E. 1 x pro Woche genommen habe, kann ich nicht mehr sagen, da ich dies nicht aufgeschrieben habe. Von diesen Tabletten waren noch reichlich vorhanden und so habe ich vom 31.01.2018 bis 19.03.2018 Dekristolvit D3 5600 I.E. genommen, mit einem Abstand von mindestens 2 Stunden zum L-Thyroxin, und zwar täglich ½ Tablette, also 2800 I.E., was den 3000 I.E. nahe kommt.

    ***Zitat: siehe 28.01.2018, Beitrag von panna: Bei deinem letzten Wert würde ich jetzt 3000 iE vom normalen VitD täglich nehmen, 4 Monate lang, dann Kontrolle, vor der Kontrolle so 1-2 Tage aussetzen, nicht länger.***

    Der Hausarzt hat nun ab 19.03.2018 als normales Vitamin D verordnet: Dekristolvit D3 2000 I.E. Hier sollten zwischen 1000 und 2000 I.E. täglich reichen, war die Angabe. Vielleicht würden 2000 I.E. ja reichen, wenn der Körper das Vitamin D dann selber bilden kann, da es nun Frühjahr und Sommer wird und es wieder mehr Sonne hat?

    Ein neuer Vitamin-D-Wert wurde bei der Blutuntersuchung am 15.03.2018 nicht gemacht. Ältere Werte sind im Profil beim 08.12.2017/Hausarzt und 25.01.2018/Endokrinologe ersichtlich.

    Denke, ich werde täglich eine Tablette Dekristolvit D3 2000 I.E. nehmen … … oder vielleicht doch höher dosieren, s.o.?

    Was Magnesium anbelangt: Welches könnte denn im Zusammenspiel mit obigem Vitamin D gut sein und würde das L-Thyroxin nicht in irgendeiner Weise beeinflussen?

    Was das Selen anbelangt, nehme ich dieses inzwischen nicht mehr ein. Leider habe ich nicht aufgeschrieben, wie lange ich es zuvor genommen hatte. In der Zeit unter LT 87,5 konnte ich in den letzten Wochen sogar weitgehend auf die Augentropfen verzichten. Doch auch hier kommt es mir so vor, als ob es wieder losgeht, denn nach dem Aufwachen reibt es unter den Augenlidern, wie Sandkörner. Der Augenarzt hat am 05.03.2018 festgestellt, dass die Augen recht trocken sind und Xailin Gel AUG 10 g verordnet. Da man jedoch nichts Überflüssiges und keine Konservierungsstoffe nehmen sollte, werde ich wohl wieder auf das Hylo-Gel zurückgreifen, das ich schon gut vertragen habe. Anzeichen für eine EO seinen derzeit nicht erkennbar.

    Das mit dem Vitamin B12 ist so, dass die Vitamin B12-Versorgung, B12 1000UG LICHT AMP N1, über Spritzen erfolgt, welche vom Hausarzt verabreicht werden. Mein Körper kann Vitamin B12 nicht aufnehmen wenn es oral z. B. in Form von Kapseln eingenommen wird und es wird ausgeschieden, ohne dass es verwertet wird.

    ***Zitat: siehe 01.02.2018, Beitrag von panna: Nochmal zu den Gelenken, der erste "einfache" Verdächtige wäre vielleicht die schlechte Hormonversorgung, sprich T3.***

    Wenn das mit den Gelenken sich unter 93,75 LT wieder weiter verschlechtert, vielleicht sollte ich dann doch mal das Kombi-Präparat Prothyrid ausprobieren?

    Oder aber wenigstens beim L-Thyroxin erneut zurückgehen auf 87,5 µg?

    Dies ist derzeit eine Überlegung. Vielleicht trägt ja auch die Einnahme von Vitamin D dazu bei, dass sich das FT3 erhöht? Das wäre zu schön.

    Es steht nun die Überlegung an, mit LT 93,75 durchzuhalten bis zur nächsten Blutuntersuchung, die Frage ist nur, ob's klappt ...?...

    Denn kurzfristig wird der Arzt wohl keine weitere Blutuntersuchung vornehmen, nachdem die Werte am 15.03.2018 auf dem Papier ja gut aussahen, doch ich merke, dass etwas nicht so ist, wie es sein sollte …

  7. #57
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Hier sieht man sehr schön, warum man länger als 4 Wochen abwarten sollte - die Werte haben sich nochmal geändert, Jan. 27-Feb.19 war natürlich zu kurz:

    19.02.2018 unter 93,75 LT seit 27.01.2018
    FT3: 3,4 (3,1-6,8)
    FT4: 17,7 (12,0-22,0)
    TSH: 3,59 (0,27 - 4,2)
    TRAK: 2,79 (<1,75)

    15.03.2018 unter 93,75 LT seit 27.01.2018
    FT3: 3,7 (3,1-6,8)
    FT4: 19,6 (12,0-22,0)
    TSH: 2,49 (0,27-4,2)
    Klein wenig verbessert seit Februar. Du warst bei der Blutentnahme ohne LT, nehme ich an.

    **********

    Vitamin D: der letzte Wert war im Dezember, wie du momentan stehst, wissen wir nicht. 2000 mindestens würde ich nehmen jetzt, mal sehen, wie es dann bei der Kontrolle aussieht. 2 Stunden Pause muss mit LT nicht sein, es ist Calcium, was LT stören kann. Magnesium: Kann dir nur sagen, was ich nehme, Grund: rein, keine Hilfsmittel dabei (dadurch klarerweise auch billiger als die fertigen Pillen):
    Trimagnesium-Dicitrat, konzentrierter als das übliche Magnesiumcitrat-Pulver, d.h. man braucht weniger davon, wenn als Pulver genommen. Du bekommst das auch in Kapselform, ich nehmen das Pulver, löse es in Wasser auf:
    https://www.tri-mag.eu/Magnesiumcitrat/
    Mit 2,5 Gramm unseres Magnesiumcitrates, einem gestrichenen Messlöffel, nehmen Sie ca. 375 mg Magnesium auf.
    Das wäre m.E. eine gute Dosis, die Messlöffel kommen mit, wenn du die Dose kaufst, kannst aber separat dort kaufen, wenn du das Pulver ohne Dose kaufst. Kannst die Lösung auch über den Tag verteilt trinken oder auf 2 Male verteilt.

    *********

    Hylogel: ja, wenn es dir hilft, sicher lieber das.

    ********


    Deine Gelenkbeschwerden ... tja das ist so eine Sache, kann mit der Hormonversorgung zu tun haben - oder auch nicht. Das ist ein irre schwieriges Kapitel. Wir können erstmal nur an der Hormoneinstellung basteln und gucken, ob das etwas ändert. Offenbar sagt ja der Arzt auch nur "könnte dies, könnte jenes sein". Ist leider häufig so.

    *********

    So, und nun zum Prothyrid. Ob T3 dazu nehmen - zu 88 T4 oder zu 94, was du jetzt nimmst.

    Unter 88 hattest du ein TSH von 8 beim Hausarzt (anderes wurde nicht gemessen) und ein TSH von 4,xx beim Endokrinologen ... bloß ein Paar Tage Unterschied:

    Endo, am 25.01.2018 unter 87,50 LT seit 29.06.2017
    FT3: 1,81 (2,0-4,40)
    FT4: 13,00 (9,3-17,00)
    TSH: 4,53 (0,27-4,20)

    Hausarzt, 18.01.2018 unter 87,50 LT seit 29.06.2017
    TSH: 8,49 (0,27-4,2)

    Beim Endo wurde ein mittiger fT4-Nüchternwert gemessen. Ich gehe davon aus, dass dein schlechtes TSH dem meist sehr schlechten bis unternormigen fT3 zu verdanken ist. Das ist jetzt nach Erhöhung, also unter 94 LT, ein wenig über die untere Normgrenze geklettert, mehr nicht. Ich finde, dass hier T3 angebracht ist.

    Du möchtest bis zur nächsten Kontrolle abwarten - warum genau bzw. wann ist diese?

    Das T3-Projekt könnte mit Prothyrid auch gaaaanz langsam anfangen, nämlich zunächst unter Beibehaltung von 94 LT, kombiniert mit 2,5 mcg T3, wie folgt:

    morgens 68 LT
    vorm Einschlafen 25 Prothyrid (=ein Viertel, 25 mcg T4 + 2,5 mcg T3)

    Vielleicht wäre es gar nicht übel, mit dieser absoluten Miniversion einzusteigen, und gucken, wie es läuft - abhängig vom Ergebnis (Befinden und BE) dann mit T3 auf 2x2,5 gehen (und ob der T4-Anteil dann reduziert werden sollte, das könnten wir dann in Abhängigkeit von deinem Befinden und den Werten sehen).

  8. #58
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Gestern, am 10.04.2018 erfolgte eine Blutentnahme, die Werte hab' ich heute telefonisch erhalten und im Profil eingetragen. Da das TSH wieder angestiegen ist, habe ich nun nächste Woche einen Termin beim Hausarzt.

    Wenn eine Blutentnahme vorgesehen ist, nehme ich das LT immer danach.

    Inzwischen nehme ich Vitamin D und Magnesium zeitgleich, meist um die Mittagszeit oder am Nachmittag wie folgt ein:

    Vitamin D
    Täglich ab 31.01.2018 bis 19.03.2018: Dekristolvit D3, 2.800 I.E.
    Täglich ab 20.03.2018: Dekristolvit D3, 2.000 I.E.

    Magnesium
    Täglich ab 31.03.2018 – Trimagnesium-Dicitrat, ca. 375 mg, 1 gestrichener Messlöffel

    Hab' mir gedacht, auch die Wartezeit von zwei Stunden zu LT wird passen, denn in dieser Zeit nach der LT-Einnahme trinke ich höchstens Wasser und esse auch nichts.

    Ja, die Ärzte geben ihr Bestes, aber sie sitzen einfach nicht im Körper der Patienten d'rin und so wird Verschiedenes ausprobiert, woran's liegen könnte und man versucht auf diesem Wege herauszufinden, woher die Beschwerden kommen könnten.

    Was mich verwundert, dass innerhalb von nur ein paar Tagen das TSH so rasch nach unten ging, nachdem ich von 88 auf 94 LT erhöht habe. Wie ist das erklärbar? Dies liegt doch sicher nicht nur an den verschiedenen Laboren?

    Die Überlegung vom 21.03.2018 - Zugabe von Prothyrid auf 93,75 LT würde ergeben:

    täglich morgens um sechs:
    eine ¾ 75er LT + ½ 25er LT = 68,75 LT und
    täglich abends gegen 23.30 Uhr:
    ¼ Tablette Prothyrid, was 25 mcg T4 und 2,5 mcg T3 entspricht.

    (Hab's hier nochmal aufgeführt, damit ich's dann schneller finde.)

    Da ich meist spät schlafen gehe, die Überlegung: Sollte das Prothyrid am Abend dann vielleicht doch früher genommen werden? Und dann im zeitlichen Abstand von zwei Stunden vorher nichts essen, damit der Stoffwechsel weiter gut funktioniert …?

    Hatte die Befürchtung, dass die Änderung der Dosierung zwischen zwei Blutentnahmen zu Werten führt, die man schlecht miteinander vergleichen könnte und die Sache dann aus dem Ruder läuft, bis man wieder auf einem einigermaßen akzeptablen Level ist. Ich kann das einfach nicht einschätzen ...

    Außerdem hatte ich die Hoffnung durch Zugabe von Vitamin D und Magnesium werden das Gekribbel in den Händen und die Schmerzen in den Gelenken besser.

    Panna, du hattest mal von 88 LT geschrieben …

    Ich merke auch seit einer Weile, dass sich an den Augen "etwas tut" und sie wieder trockener sind, seit LT 93. Vielleicht sollte ich daher von LT 93 doch wieder runtergehen und mich an die folgende Kombi-Therapie mit Prothyrid herantasten:

    ** Zitat: siehe 23.01.2018, Beitrag von panna:
    Morgens nüchtern wie bis jetzt 25 MCG' also ein Viertel Prothyrid plus 37 mcg LT, das sind dann 62 mcg T4 und 2,5 mcg T3
    Abends vorm Schlafen 25 MCG Prothyrid, also noch ein Viertel.
    Deine Tagesdosis wäre damit: T4 wie bis jetzt plus 2 Mal je 2,5 mcg T3. Du wirst bröseln müssen, 37 LT bekommst du entweder durch Halbierung von einer 75-er oder durch 25-er plus eine halbe 25-er. ***

    Merke, LT 93 ist auch nicht so optimal … … dann doch die Kombitherapie? Aber welche?

  9. #59
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Wann gehst du normalerweise schlafen und wann nimmst du normalerweise die Morgendosis?

    Ich finde, es schränkt so ziemlich ein, wenn man am Abend auch noch auf das Nüchternsein achten muss ... ich würde diese Abenddosis einfachheitshalber wirklich auf der Bettkante, vorm Lichtausmachen nehmen - und gucken, wie du damit zurechtkommst. Und wenn du eine Weile davor noch ein Stückchen ... irgendwas gemümmelt hast, dann sei es drum - das wird wohl keine Schweinshaxe sein.

    88 und 93 sind beide aus dem gleichen Grund nicht optimal, und das könnte das T3 sein. Es sei denn, du entdeckst wirklich konkrete Unterschiede unter 88 versus unter 94? Du sagst, die Augen, OK, wenn du wirklich davon überzeugt bist, dass es daran liegt? Hast du sonst irgendwas gemerkt, befindensmäßig, zwischen 88 und 94?

    Ich weiß natürlich auch nicht wirklich, was besser wäre - mit 93 + 2,5 anfangen oder mit 88 + 2x2,5? Beides möglich, ein richtig objektives Kriterium sehe ich nicht. In beiden Fällen muss man sehen, wohin das führt und wie man dann weitermacht ...

    *****
    PS
    Endo und Hausarzt, im Januar:
    Sicher, etwas rätselhaft. Andererseits, eben doch anderes Labor, sollte beim TSH nicht zählen, tut es dennoch. Uhrzeit anders?
    Egal wie, ohne freie Werte noch weniger Handhabe ...
    Geändert von panna (11.04.18 um 18:36 Uhr)

  10. #60
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Hatte diese Woche noch einen Termin beim Arzt und melde mich auch deshalb erst jetzt.

    Was das zu Bett gehen anbelangt, gehe ich eigentlich nicht vor 23.30 Uhr schlafen, eher später. Die Morgendosis nehme ich um 6.00 Uhr. Kaffee und Frühstück dann zwischen 8.00 und 8.30 Uhr.
    Bei anstehenden Blutuntersuchungen mit entsprechend zeitlichem Abstand nach Einnahme von LT nach der Blutentnahme.

    Verpasse ich es rechtzeitig zu essen, passiert es, dass es mir schwerer fällt, verzahnt zu denken, also wenn bei einem Arbeitsvorgang mehreres berücksichtigt werden muss. Der Arzt meint, dies hänge mit dem Blutzuckerspiegel zusammen. Vor der OP war dies nicht so.

    Auch dies ist der Grund, weshalb ich oft am Abend, so gegen 22.30 Uhr bzw. 23.00 Uhr manchmal noch ein Steak mit Beilagen esse, denn wenn ich morgens um 4.45 Uhr aufstehe um zur Arbeit zu gehen ist es schwierig, von 6.00 Uhr bis 8.00 Uhr durchzuhalten, wenn ich am Abend vorher nicht noch richtig gut gegessen habe. Dieses späte Abendessen ist so ein bis zweimal die Woche.

    Der Arzt meint es sei nahezu unmöglich für Patienten, Unterschiede zwischen den beiden Dosierungen (88 zu 93) feststellen zu können, zumal meine Werte mit 93 jetzt in einem guten Bereich liegen würden. Er glaubt zwar, dass ich die geschilderten Beschwerden habe, doch er meint, dies hängt nicht mit der Höhe der Dosierung des LT zusammen, sondern sei in einem anderen Bereich zu suchen …

    … nun denn, im Vergleich LT 93 zu LT 88 ist doch einiges anders:

    - Verstärktes Schwitzen „unter der Haut“ und immer wieder „Schwitzattacken“, dabei Schweißperlenbildung am Haaransatz.
    - Kurzatmigkeit tritt auch wieder auf, zum Beispiel beim Treppensteigen. Auch zwicken im Herzbereich.
    - Morgens nach dem Aufwachen kratzt es verstärkt unter den Augenlidern und eine Weile später, nachdem ich die Tablette genommen habe, habe ich das Gefühl, es wird besser. Kann dies jemand erklären?
    - Der Metallgeschmack im Mund ist stärker, zeitweise einhergehend mit Mundgeruch.
    - Immer wieder kommt es zu einem Kribbeln/Kitzeln im Hals, als ob der minimale Rest an Schilddrüse der laut Endokrinologe noch vorhanden ist (festgestellt bei der letzten Untersuchung), zu arbeiten beginnt.
    - Das Kribbeln in den Fingern ist besser geworden, dafür schmerzen die Fingergelenke stärker. Beide Hände fühlen sich nach wie vor pelzig an.

    Hat noch jemand Unterschiede bei „minimal" höheren/niedrigeren Dosierungen festgestellt und wenn ja, welche? Kann jemand dazu etwas sagen?

    Ja, irgendwie ist wohl die 88er als auch die 93er Dosierung nicht wirklich optimal, auch wenn es auf dem Papier anders aussieht.

    Seit rund einer Woche, ab 12.04.2018 habe ich dann die Dosierung von LT 93 wieder reduziert auf LT 88 und denke, ich werde mich nun doch an die Kombi-Therapie wagen.

    Einen Versuch ist es wohl wert, auf diesem Wege das T3 und das T4 einander anzunähern und zu schauen, was passiert, in der Hoffnung, dass sich manches bessert bzw. ganz verschwindet.

    Was mir heute ein Betroffener gesagt hat: Bei ihm sei die Schilddrüse, bzw. die kleinen verbliebenen Reste nach einer Total-OP, wieder nachgewachsen. Könnt Ihr dazu etwas sagen bzw. wie kann so etwas passieren?

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