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Thema: Die hormonelle Einstellung - bloss ein kleiner Teil der Gleichung?

  1. #11
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    Standard AW: Die hormonelle Einstellung - bloss ein kleiner Teil der Gleichung?

    Zitat Zitat von Sabinchen Beitrag anzeigen
    Was spricht dagegen?
    nun, erstens fehlt es ja wohl an der kraft, das zu organisieren und durchzuführen, wenn man krank ist. und zweitens wenn man es schafft, nutzt es nichts. denn krankheit geht nicht weg von gesundem essen, leider.

  2. #12
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    Standard AW: Die hormonelle Einstellung - bloss ein kleiner Teil der Gleichung?

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    nun, erstens fehlt es ja wohl an der kraft, das zu organisieren und durchzuführen, wenn man krank ist. und zweitens wenn man es schafft, nutzt es nichts. denn krankheit geht nicht weg von gesundem essen, leider.
    Bei mir hatte es geklappt. Ich bin zwar durch Ernährungsumstellung nicht gesund geworden, aber es ging mir viiiiel besser. Vermutlich durch Entlastung des Darmes (glutenfrei und sehr jodarm, vorwiegend Bio).
    Nach einem Jahr waren fast alle Beschwerden weg - noch bevor ich SD-Hormone bekam.

  3. #13
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    Standard AW: Die hormonelle Einstellung - bloss ein kleiner Teil der Gleichung?

    Zitat Zitat von Dini Beitrag anzeigen
    Ein Problem hierbei: Diese Ärzte aus Übersee sind meist keine Ärzte und leider schon gar keine Wissenschaftler. Was sie proklamieren, klingt plausibel, ist aber mitnichten gut untersucht oder gar belegt. In diese Wege kann man also jede Menge Kraft, Zeit und Geld investieren, um nach Jahren festzustellen, dass man einfach nur Läuse und Flöhe hat. Also außer Hashi noch was anderes, was eben auch diagnostiziert und behandelt werden muss.
    Einverstanden, wenn es sich um irgendwelche selbsternannten Experten handelt - die gibt es zweifellos auch. Ich meine es aber so wie im Thread geschrieben: ÄRZTE aus Übersee. Damit meine ich solche, die nachweislich ein Medizinstudium und ggf. eine Vertiefung in Endokrinologie absolviert haben.

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    hallo cube,
    ich habe kurz mal deine postings gelesen, und denke du unterliegst irrtümern.
    du sagst, du bist komplett gesund abgesehen vom hashimoto . und nun hilft die ganze hashimototherapie dir überhaupt nicht. das ist ja sicherlich der auslöser für deine überlegungen. ich würde dies anders bewerten als du und mich nicht auf außenseiteransätze stürzen. zumal du ja gar keine antikörper hast. wo soll denn da der autoimmunprozess überhaupt sein bei dir ?
    um es deutlich zu sagen,von einem hashimoto ist man nicht arbeitsunfähig auf dauer. es gibt schreckliche geschichten von leuten, die nicht korrekt dignostiziert wurden, manchmal verschuldet und manchmal schicksalhaft. aber wenn therapiert wird, dann kann man gut leben mit hashimoto. wenn du erlebt hast,das keine einstellung mit hormonen dir irgendwie geholfen hat, weder eine vorsichtige noch eine , die bereits zur überfunktion führte, t4 nicht und t3 nicht , dann gibt es nur eine schlussfolgerung. dein problem heisst nicht hashimoto.

    konkret kann ich dir dazu gar nichts weiter sagen. aber grundsätzlich ist es nicht so, das man durchuntersucht wird und dann kann man alles andere ausschließen. krankheiten entwickeln sich. die anfangssymptome eines hashimoto zumindest sind so schwammig, das sie auf fast jeden passen, der sich krank fühlt. aber das bedeutet nicht, das alles von hashimoto kommt. wenn du weder erfolg hattest durch die hormone, noch überhaupt einen autoimmunprozess hast, dann würde ich dringend woanders suchen.
    Naja, so viel habe ich hier gar nicht gepostet. Wie ich oben geschrieben habe hatte ich von Anfang an eine Umwandlungsstörung, die man meiner Meinung nach auch hätte erkennen sollen. Da ich aber ein geduldiger Mensch bin, habe ich es lange mit LT-only versucht und bin erst vor gut einem Monat auf Thybon umgestiegen. Und da habe ich jetzt zügig gesteigert. Parallel dazu ist mein ft4 abgestürzt, was zweifelsohne ziemlich heftige Symptome macht. Der muss jetzt also auch wieder nach oben. Bis anhin hatte ich immer mal wieder einen passenden ft4, der ft3 ist aber immer wieder abgestürzt und war nie konstant in einem guten Bereich. Insofern kann ich erst beurteilen, ob ich mit den Hormonen wirklich besser fühlen kann, wenn die Werte mal endlich ansatzweise passen.

    Dann zum Autoimmunprozess: Sorry, aber die Aussage, dass man ohne Antikörper keinen Autoimmunprozess haben kann ist einfach nur falsch. Du sagst gerade allen seronegativen Hashi's, deren Schilddrüse abhandengekommen ist, dass sie keine AI-Krankheit haben. Sorry, aber sowas darf man eigentlich hier wirklich nicht schreiben.

    Im übrigen gehst du auf weiterführende Abklärungen ein. Davon ist bei mir auch im anderen Post zu lesen: Ich bin wirklich vollumfänglich abgeklärt (sowohl organisch wie psychisch). Ausser Hashi, der bei mir aufgrund meiner SD-Grösse, deren extrem starke Durchblutung, einem ständig latent erhöhten TSH (>3) und einem plötzlich abnormen TSH von 5 sowie der vollen Palette an UF-Symptomen diagnostiziert wurde, wurde rein gar nichts gefunden. Klar, ich habe ein paar Nährstoffmängel und mein Darm zeigt offensichtlich das typische Bild eines AI-Kranken, aber das wars dann. Und ja, Hashi kann einem ganz schön in die Knie zwingen. Mir hier zu sagen, dass das nicht sein kann, nur weil man es selber nicht erlebt hat, geht für mich nicht. Ich kenne andere Leute mit Hashi, die es sogar noch schlimmer erwischt hat als mich. Ich freue mich für dich, wenn es für dich etwas erträglicher abgelaufen ist oder abläuft. Und ich weiss, dass es vielen so geht: Sie nehmen Hormone und alles ist wieder i.O., oder zumindest so. Hätte ich nur ein paar "normale" UF Symptome und könnte ich halt nur 2 mal anstatt wie gewünscht 4 mal pro Woche Sport machen, so wäre ich bestimmt nicht hier im Forum. Ich freue mich somit wirklich für alle, für die Hashi einfach ein Übel ist, dass einen zwar einschränkt, aber mit dem man leben kann. Das meine ich wirklich ernst und von Herzen. So wie's für mich aktuell ist, ist's wirklich kein lebenswerter Zustand auf die Dauer.

    Mir gehts hier wirklich darum, das obige Thema zu diskutieren. Danke allen, die dazu ihre Meinung geäussert haben. Ich selber bin grundsätzlich offen für alle Ansätze, die mir unter Berücksichtigung aller meine Situation betreffenden Faktoren sinnvoll erscheinen und ich mir logisch erklären kann. Ich bin weder offen für irgendwelchen Hokuspokus an den man glauben muss weil er sonst nichts nützt, noch für Therapien die zwar fundiert wirken, sich mit meinem Verstand aber nicht vereinbaren lassen. Ich denke auch, dass die Hormone sehr wichtig sind. Ich kann mir bspw. auch vorstellen, dass es Leute gibt, die sich erst mit natürlichen Hormonen wieder gut fühlen (hier stütze ich mich auf viele Patientenberichte, die genau diese Erfahrung beschreiben). Bei mir wären deshalb auch die natürlichen Schweinehormone als nächstes an der Reihe. Den Versuch den Darm zu sanieren habe ich mal aufs Eis gelegt, da es für mich momentan schlicht zu anstrengend ist in meiner Verfassung. Vielleicht wäre aber genau das auch ein wichtiger Baustein auf dem Weg zurück zur Gesundheit.
    Geändert von Cube87 (18.04.17 um 20:49 Uhr)

  4. #14
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    Standard AW: Die hormonelle Einstellung - bloss ein kleiner Teil der Gleichung?

    Zitat Zitat von Cube87 Beitrag anzeigen
    Einverstanden, wenn es sich um irgendwelche selbsternannten Experten handelt - die gibt es zweifellos auch. Ich meine es aber so wie im Thread geschrieben: ÄRZTE aus Übersee. Damit meine ich solche, die nachweislich ein Medizinstudium und ggf. eine Vertiefung in Endokrinologie absolviert haben.
    Könntest du ein paar Namen und Veröffentlichungen nennen, auf die du dich beziehst?

  5. #15
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    Standard AW: Die hormonelle Einstellung - bloss ein kleiner Teil der Gleichung?

    Als gutes Beispiel würde ich Dr. Brad Shook nennen, der sowohl eine eigene Website wie auch einen informativen Youtube-Channel betreibt. Bitte nicht abschrecken lassen vom typisch amerikanischen Stil .

  6. #16
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    Standard AW: Die hormonelle Einstellung - bloss ein kleiner Teil der Gleichung?

    Unter Darmsanierung versteht wohl auch jeder was anderes
    Aber den Darm entlasten - das ist nicht schwer. Das Buch: "Darm mit Charme" kann dabei helfen.

  7. #17
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    Standard AW: Die hormonelle Einstellung - bloss ein kleiner Teil der Gleichung?

    Zitat Zitat von Sabinchen Beitrag anzeigen
    Unter Darmsanierung versteht wohl auch jeder was anderes
    Aber den Darm entlasten - das ist nicht schwer. Das Buch: "Darm mit Charme" kann dabei helfen.
    Ja, da hast du sicher recht. Das Buch kenne ich, finde ich auch wirklich eine gute Sache.

  8. #18
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    Standard AW: Die hormonelle Einstellung - bloss ein kleiner Teil der Gleichung?

    Zitat Zitat von Cube87 Beitrag anzeigen
    Als gutes Beispiel würde ich Dr. Brad Shook nennen, der sowohl eine eigene Website wie auch einen informativen Youtube-Channel betreibt. Bitte nicht abschrecken lassen vom typisch amerikanischen Stil .
    Genau wie ich angenommen hatte, kein Arzt, sondern Chiropraktiker und Alternativ"mediziner" - wie auch sein Lehrer, Dr. Kh. Der "Dr." hat im Amiland weder mit Medizin noch mit akademischen Weihen zu tun.

  9. #19
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    Standard AW: Die hormonelle Einstellung - bloss ein kleiner Teil der Gleichung?

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    nun, erstens fehlt es ja wohl an der kraft, das zu organisieren und durchzuführen, wenn man krank ist. und zweitens wenn man es schafft, nutzt es nichts. denn krankheit geht nicht weg von gesundem essen, leider.

    Dazu hat Dr. Tom Wuchter eine Studie geschrieben. Da ging es um Jodvermeidung. Gibt es offiziel als Doktor-Arbeit zum Download.

  10. #20
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    Zitat Zitat von Dini Beitrag anzeigen
    Genau wie ich angenommen hatte, kein Arzt, sondern Chiropraktiker und Alternativ"mediziner" - wie auch sein Lehrer, Dr. Kh. Der "Dr." hat im Amiland weder mit Medizin noch mit akademischen Weihen zu tun.
    Ja, da hast du in seinem Fall recht, er ist kein "MD". Dennoch finde ich, dass er eine sehr pragmatische Herangehensweise hat, die Zusammenhänge aus meiner Sicht schlüssig und differenziert erklärt. Deshalb finde ich ihn ein gutes Beispiel für die Thematik, die hier im Thread diskutiert wird. Es zeigt sich aus meiner Sicht halt wieder die alte Hashi-Thematik: Nur wenn einer einen Dr.-Titel in Medizin hat, muss er uns Betroffenen noch lange nicht helfen können. Hier gehts um die Eigeninitiative, die Selbstinformation, den gesunden Menschenverstand und das logische Denken. Nicht alle sind gleichermassen damit gesegnet, das ist klar. Aber jeder sollte im Rahmen seiner Möglichkeiten tun, was er kann.

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