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Thema: Was würdet ihr tun???

  1. #11
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Leni
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    Standard AW: Was würdet ihr tun???

    Hallo ihr Lieben,

    und danke für eure Antworten.

    Wir sind ja fast alle einer Meinung, was zu tun ist - 100T4 und 10T4. 75 T4 das ist zu wenig, das spür ich.

    Morgen habe ich noch ein Telefongespräch mit meinem jetzigen Herthoge Arzt. Möchte ja auch seine Meinung dazu wissen, und dann ab zum HA, um ein Rezept zu holen für die Medikamente.
    Mein HA sagt dazu gar nichts, meinte nur als ich ihm den Beicht zeigte:"Mach du nur, du weißt schon was du tust."
    Das finde ich in Ordnung, besser nichts zu sagen, als etwas was Unsinn ist, wenn man eh keine Ahnung hat.

    Ich melde mich dann mal wieder und berichte wie es gelaufen ist.

    Liebe Grüße
    Leni

  2. #12
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    Standard AW: Was würdet ihr tun???

    Mein HA sagt dazu gar nichts, meinte nur als ich ihm den Beicht zeigte:"Mach du nur, du weißt schon was du tust."
    Das finde ich in Ordnung, besser nichts zu sagen, als etwas was Unsinn ist, wenn man eh keine Ahnung hat.

    Ich hab auch so eine tolle HÄ

  3. #13
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Leni
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    Standard AW: Was würdet ihr tun???

    Hallo,

    so, morgen geht es los.
    Habe eine Packung L-Thyroxin 100 und eine PackungThybon 20.
    Ich werde eine L-Thyroxin 100 und Thybon 10 morgens nehmen und eine Thybon 5 mittags.
    Und dann schau'n wir mal.

    Liebe Grüße, alles Gute und ein schönes Wochenende euch, wünscht
    Leni

  4. #14
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    Standard AW: Was würdet ihr tun???

    Viel Erfolg!

  5. #15
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    Standard AW: Was würdet ihr tun???

    Ich kann Dir nur raten, Thybon einzuschleichen.

  6. #16
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    Standard AW: Was würdet ihr tun???

    Hallo,

    Danke Sabinchen. Wird schon klappen! Ich hoffe es seeeeehr!!!!!!!

    Maya, ich brauche nicht ein zu schleichen. Habe bis Mitte Januar 100 Novothyral genommen - enthält 20 T3, dann reduziert auf 75 Novo - da sind logischerweise 15 T3 drinne. Also von daher denke ich, dass mein Körper mit T3 vertraut ist.

    Alles Liebe
    Leni

  7. #17
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    Standard AW: Was würdet ihr tun???

    Liebe Leni,

    das LT 100 von Henning wird wesentlich besser verstoffwechselt als das T4 (auch 100 T4) in Novothyral.
    Wenn du also mit 100 Novothyral von Merck gut mit fT4 eingestellt warst, kann es durchaus sein, dass du nun eventuell etwas weniger LT von Henning brauchst.

    Aus eigener Erfahrung macht es beim T3, ob nun in Novthyral oder Thybon von Henning macht es keinen relevanten Unterschied auf den fT3 Wert.

    Die Geschichten die Patienten mit Herzrhythmusstörungen insbesondere supprimiertem TSH und SD Einstellung erzählt werden, sind häufig nur Frustrationen weil man keine klare Ursache feststellen kann. Dann muss eine subklinische Hyperthyreose als Sündenbock her.

    Sicher aber ist, ein empfindlich reagierendes Herz toleriert keine hohen fTs. Dann lieber träger und am unteren Level des Stoffwechsels (auch leidige eigene Erfahrung).
    Interessant ist, nach Einnahme ca. 2 - 4 Std. die fTs mal zu messen, dann wird schnell deutlich welche Spitzen im Blut und an den Rezeptoren wirken.

    Splitten ein interessantes Thema. Meine persönliche Erfahrung ist das mein Herz eine Verteilung der SD Hormone, sowohl LT und T3 gar nicht mag (Folge, noch heftigere Herzrhythmusstörungen, insbesondere der Ventrikel).
    Vielleicht gibt es hier einen möglichen Zusammenhang mit fallendem Cortisol - Spiegel im Tagesverlauf?

    Experimentiere lieber vorsichtig und langsam, so geht es auch ins Ziel.

    Herzliche Grüße Sabine

  8. #18
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    Standard AW: Was würdet ihr tun???

    Hi Leni,
    wußte ich nicht, hast Recht.

    Daß niedrige Werte, vor allem fT3, also eine Hypothyreose, für die Herzrhythmusstörungen verantwortlich sein können, hat sich noch nicht rumgesprochen. Dauer sie länger, ist Funktion des Herzens noch mehr beeinträchtigt. Und da kommt man mit Ablationen usw., statt die Dosierung anzupassen.

    Sabine, wenn man in Deinem Profil rumstöbert, dann wird, Deinen eigenen Wörtern nach, es einem klar. An dem Zeitpunkt, wo Deine Werte höher waren, hast Du vom Verschwinden der Herzrhythmusstörungen berichtet. Sind sie wieder gesunken, kamen die gleichen Probleme wieder.

    Ist die Versorgung mit den Hormonen nicht ausreichend, bringt keine Ablation eine Verbesserung. IMHO.

  9. #19
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    Standard AW: Was würdet ihr tun???

    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen
    Hi Leni,


    Daß niedrige Werte, vor allem fT3, also eine Hypothyreose, für die Herzrhythmusstörungen verantwortlich sein können, hat sich noch nicht rumgesprochen. Dauer sie länger, ist Funktion des Herzens noch mehr beeinträchtigt. Und da kommt man mit Ablationen usw., statt die Dosierung anzupassen.

    Sabine, wenn man in Deinem Profil rumstöbert, dann wird, Deinen eigenen Wörtern nach, es einem klar. An dem Zeitpunkt, wo Deine Werte höher waren, hast Du vom Verschwinden der Herzrhythmusstörungen berichtet. Sind sie wieder gesunken, kamen die gleichen Probleme wieder.

    Ist die Versorgung mit den Hormonen nicht ausreichend, bringt keine Ablation eine Verbesserung. IMHO.

    Liebe Maya,

    ganz so einfach ist das nicht, wie von dir angenommen.

    Zu dem Zeitpunkt, als ich nach einigen Jahren starrer Dosis von 100 Novothyral, (mit der Dosis ging es mir ca. 6 Jahre nach RJT sehr gut), nicht mehr gut ging, war ich in den WJ ohne dieses so richtig zu wissen.

    Zunächst rutschten meine fTs runter folglich erhöhte ich bis es mir subjektiv wieder gut ging, auf anraten einer SD Spezialistin.
    Und zwar immer in einem Verhältnis von 10 : 2.
    Rückblickend betrachtend, war diese Dosis aber dann auf Dauer, in der Menopause doch zu hoch.
    Ich sage nicht das es bei jedem so sein muss, doch bei mir war es so.
    Mein Herz wurde immer empfindlicher und reagierte extrem auf Stress und das anfluten der Dosis habe ich ignoriert, bis es dann immer wieder zu sehr unangenehmen Arrythmien kam, die sich zunächst mit chemischer Kardioversion und letztlich nur noch mit E- Kardioversion beseitigen ließen.

    Die Ablation und die Erhöhung der SD Hormone lief relativ zeitgleich und ich vermutete das eine optimalere, höhere Einstellung der SD Hormone für eine Besserung der Herzrhythmusstörungen verantwortlich sei.

    Das ist die Frage, was war zuerst da, die Henne oder das Ei?

    Im Laufe der letzten Jahre war es jedoch so das weitere Reduzierungen der SD Hormone zunächst immer zu mehr Ruhe am, bzw. im Herzrythmus führten. Das halte ich nun auch nicht mehr für einen Zufall.
    Inzwischen bin ich 55 Jahre alt und im elften Jahr der Menopause und brauche gefühlt nicht mehr solch "optimierte fTs".
    Es macht für mich keinen Sinn die fTs auf biegen und brechen in einem Bereich zuhalten, oder zu befördern, in dem mein Herz deutlich aufmuckt.

    Sind nun einmal Reizleitungen entsprechend lange gereizt und Herzmuskelzellen verändert, hilft auch keine Reduzierung der SD Hormone mehr alleine, hier ist eine Katheterablation dann die letzte Chance diese chaotischen Reizleitungen mit Fehlimpulse lahm zulegen.
    Und was immer zu bedenken ist, ein Betroffener mit ernsten Rhythmusstörungen ist auf Gerinnungshemmer eingestellt, die ebenfalls wieder Einfluß auf die Verteilung der SD Hormone an den Rezeptoren nehmen.

    Leider alles nicht so einfach!
    Mit der Erfahrung von heute, kann ich nur sagen, Vorsicht mit T3 und "zuviel LT", es soll schließlich keine Wertekosmetik vor das Befinden gestellt werden.
    Die WJ haben bei mir in der Anfangszeit kein gutes Befinden hinterlassen, heute sage ich es wäre vielleicht besser gewesen, hier nicht die SD Hormone zu erhöhen, sondern ...
    Doch genau das weiß man eben nicht zu diesem Zeitpunkt.

    Ein Herzmuskel der längere Zeit unter Stress und Belastung von Tachykardien leidet, wird auch insuffizient und das schneller als mit einer zu niedrigen SD Hormon Einstellung.

    Zu Bedenken geben möchte ich noch einmal. das die fTs i.d.R. nach einer 24 Std. Hormonkarenz gemessen werden. In den ersten Stunden nach Einahme sieht das an den Rezeptoren völlig anders aus.

    Ich plädiere nach wievor für Retard SD Hormone, diese würden den SD Patienten in vieler Hinsicht zu gute kommen. Wir werfen morgens eine Dosis ein, die nach 24 Std. die tatsächliche Versorgung anzeigt.
    Stunden nach der Einnahme aber sind wir fast alle kurzfristig überversorgt und das entspricht nie einer Angebots - Bedarfsregelung wie es beim Gesunden der Fall ist, leider.
    Wer mit dem splitten zu recht kommt sollte dies zumindest versuchen und so den natürlichen Regelkreis zumindest nachahmen.

    Liebe Grüße Sabine

  10. #20
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    Standard AW: Was würdet ihr tun???

    Liebe Sabine,

    Vielen Dank für Deine Erklärung.

    Mir ist nur aufgefallen, daß Dein fT3 eher niedrig lag. Nicht ohne Grund vermute ich eher, daß die niedrigen Werte, also eine UF, der Grund für die Herzprobleme war. Als ich an dem gleichen Punkt gestanden habe, wie Du, (Henne oder Ei-Problematik) wenn es um ausgeprägte Herzrhytmusstörungen und BD-Probleme ging, bin ich in die entgegengesetzte Richtung gegangen. Habe dafür gesorgt, daß meine beiden Werte hoch genug sind.

    Und sehe da, die o.g. Herzprobleme, die auch gut kenne, für die kein einziger Arzt eine Ursache finden könnte, haben sich, zusammen mit anderen Beschwerden, einfach in der Luft aufgelöst. Ich bin in gleichem Alter. Das ist für mich Beweis genug, zudem auch in der Fachliteratur gut beschrieben. Wenn man tief genug gräbt. (Auswirkungen einer Hypothyreose auf die Herzfunktion, Linke Kammer Insuffizienz usw.).

    Natürlich kann man nicht behaupten, daß, hättest Du meinen Weg eingeschlagen, die Probleme bei Dir auch verschwinden würden, das ist klar. Das kann man heute nicht wissen. Aber, wenn ich Vermutungen anstellen dürfte, bin ich davon überzeugt, daß Deine Geschichte eine Konsequenz von SD-Hormonmangel ist, nicht umgekehrt.

    Wen interessiert es, warum ein gesundes Herz solche Probleme, ohne erkennbare Ursache(!!!), bereitet. Blutdrucksenker und Schluß. Ablation und Schluß. Und eine reine Symptombekämpfung, wie es so üblich ist, wollte ich nicht akzeptieren. Habe nach Ursachen geforscht. Und auch gefunden. Im Endeffekt habe ich nicht zugelassen, daß meinem Herzen Schäden zugefügt wurden. Heute macht mein Herz keine Sperenzchen mehr, der BD ist vorbildlich. Mir geht es gut.

    Warum ich mich hier eingemischt habe: ich bin überzeugt davon, daß, wenn die Werte immer noch so niedrig bleiben, vor allem fT3, werden keine Ablationen die Situation dauerhaft verbessern. Eher das Gegenteil. Das wollte ich zum Bedenken geben.

    LG
    Maja
    Geändert von Maja5 (26.03.17 um 00:45 Uhr)

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