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Thema: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

  1. #11
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    So, tut mir leid dass es etwas gedauert hat. Hier die Normbereiche:
    TSH 0,27-4.20
    T3 frei 2,0-4,4
    T4 frei 9,3-17,0
    Mak <34
    Tak <115

    Eigentlich fühle ich mich nicht schlecht. Ich habe keine Beschwerden. Also eigentlich kann ich mich nicht beklagen. Der Arzt hat halt gemeint, dass man der Sache auf den Grund gehen sollte. Einen wirklichen Unterschied zwischen Euthyrox 50 und 75 kann ich irgendwie auch nicht erkennen...

  2. #12
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Also das hieße ja dass Du bei fT4 bei 200% liegst und bei fT3 auch fast.

    Das ist ja keine Überdosierung mehr dann. Wieso sind TRAK nicht gemessen?

    Aber irgendwie glaube ich wenn Du damit keine Beschwerden hast, stimmt einfach was mit Werten und Normbereichen nicht. Auch die Reaktion des Arztes passt nicht. Lass Dir doch einfach mal den Befund schriftlich geben und guck drauf, ob die Werte in den Normbereichen liegen oder weit drüber.

    Was auch nicht stimmen kann - die Bereiche die ich gegoogelt habe sind komplett anders, und von Labor zu Labor können die Bereiche zwar verschieden sein, aber nicht so. Also da stimmt auf jeden Fall was nicht denke ich.

    Guck selbst drauf

  3. #13
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Zitat Zitat von Nabbel Beitrag anzeigen
    Der Verdacht kommt dadurch, dass meine Blutwerte (laut Arzt) einfach unerklärlich sind. Er hat noch nie einen Patienten mit solchen Blutwerten gehabt.
    Ich habe meinen Man gerade gefragt ob Nichts in der Post war und siehe da die Ergebnisse sind doch da:



    Beim MRT wurde kein Tumor an der Hirnanhangdrüse festgestellt und auch der TSH-Test verlief normal.
    TSH 1,5 mlU/L ( 0,27-4.20)
    T3 frei 8,6 pg/mL (2,0-4,4)
    T4 frei 31,9 pg/mL (9,3-17,0)
    MAK 181,9 lU/mL (<34)
    TAK 98,3 IU/mL (<115)

    Nur nochmal zum Vergleich
    Ich kriege keine Leerfelder dazwischen, sie verschwinden beim Speichern

    Mit solchen Werten würde ich zum Facharzt gehen, der HA ist da wohl nicht der Richtige.

    Theoretisch wäre natürlich möglich, dass du in der ÜF-Phase steckst, aber die hält wohl nicht jahrelang an.
    Darum: unbedingt TRAK bestimmen lassen und Diagnose vom Facharzt.
    Geändert von Sabinchen (11.03.17 um 20:13 Uhr)

  4. #14
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Guten Morgen,

    Ich bin bei einem Endokrinologen in Behandlung und die Diagnose kommt vom Spezialisten. TRAK ist nicht bestimmt worden.
    Befunde, Aktennotizen und Laborwerte liegen mir alle vor.
    Geändert von Nabbel (13.03.17 um 06:06 Uhr)

  5. #15
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Hallo,

    ich habe das Resultat vom Gentest. Ich habe keine Schilddrüsenhormonresistenz
    Die Ärzte haben herausgefunden, was die Ursache für die hohen T3 und T4 Werte sind. Also, ich versuche das mal so gut wie möglich (so wie ich es halt verstanden habe) zu erklären. Es handelt sich um einen Messfehler im Labor. Es gibt mehrere Biomarker die man zur Bestimmung der Schilddrüsenwerte hernehmen kann. Bei mir ist schon seit längerem Hashimoto diagnostiziert und durch die Antikörper reagiert der Biomarker bzw. die Messmethode (die das Labor verwendet) halt extrem und es ergeben sie die oben genannten Werte. Bei weiteren Labortests durch ein anderes Labor, mit unterschiedlichen bzw. anderen Biomarkern wurden normale Ergebnisse erreicht. In Zukunft muss ich einfach nur aufpassen, wo ich eine Blutprobe abgebe und eventuell muss der Arzt genau definieren mit welch einem Biomarker getestet/gemessen werden muss.
    Hat schon mal jemand so ein Problem gehabt? Ich frage mich gerade, ob sowas öfters mal vorkommt

    lg
    Nabbel

  6. #16
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Ja, sehr interessante Sache. Es wäre noch interessanter zu wissen, welche genau, Antikörper es waren, die die Messung stören. AMA? Gegen T3 oder T4? Schaf, Kaninchen?

    Grundsätzlich würde ich, bei sehr auffälligen Werten, mit einer anderen Meßmethode/Meßkit messen lassen, bevor man Hemmer nimmt, da angeblich eine ÜF.

  7. #17
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Hallo Nabbel, noch nie davon gehört, wie gut dass Deine Ärzte das herausgefunden haben

    Mich würde auch interessieren welche Biomarker, Testmethode

  8. #18
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen
    Ja, sehr interessante Sache. Es wäre noch interessanter zu wissen, welche genau, Antikörper es waren, die die Messung stören.
    Ja, bitte, das wollen hier sicher viele wissen! Kannst du das klären / rausfinden?

  9. #19

    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Zitat Zitat von Nabbel Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe das Resultat vom Gentest. Ich habe keine Schilddrüsenhormonresistenz
    Die Ärzte haben herausgefunden, was die Ursache für die hohen T3 und T4 Werte sind. Also, ich versuche das mal so gut wie möglich (so wie ich es halt verstanden habe) zu erklären. Es handelt sich um einen Messfehler im Labor. Es gibt mehrere Biomarker die man zur Bestimmung der Schilddrüsenwerte hernehmen kann. Bei mir ist schon seit längerem Hashimoto diagnostiziert und durch die Antikörper reagiert der Biomarker bzw. die Messmethode (die das Labor verwendet) halt extrem und es ergeben sie die oben genannten Werte. Bei weiteren Labortests durch ein anderes Labor, mit unterschiedlichen bzw. anderen Biomarkern wurden normale Ergebnisse erreicht. In Zukunft muss ich einfach nur aufpassen, wo ich eine Blutprobe abgebe und eventuell muss der Arzt genau definieren mit welch einem Biomarker getestet/gemessen werden muss.
    Hat schon mal jemand so ein Problem gehabt? Ich frage mich gerade, ob sowas öfters mal vorkommt

    lg
    Nabbel
    Steht auch in schlauen Büchern, nur gut dass Deine Ärzte es herausgefunden haben. Denkt ja keiner dran, dass ein Messfehler aufgrund von Antikörpern geschieht.

  10. #20
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Zitat Zitat von saphirgruen Beitrag anzeigen
    Steht auch in schlauen Büchern, nur gut dass Deine Ärzte es herausgefunden haben. Denkt ja keiner dran, dass ein Messfehler aufgrund von Antikörpern geschieht.
    Wäre bloß interessant welche

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