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Thema: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

  1. #1
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    Standard Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Hallo

    ich bin neu hier und eigentlich gerade total neben der Spur.
    Vielleicht erzähle ich einfach mal meine Geschichte:
    Ich bin vor ca. 4 Jahren zum Arzt weil ich eine Zecke hatte und an der Stelle des Zeckenbisses sich die typische ringförmige Rötung gezeigt hat. Der Arzt hat mich zu einer großen Blutanalyse überredet und dabei kam dann nicht nur Borreliose sondern auch eine Schilddrüsenunterfunktion zum Vorschein.
    Eigentlich war das Ganze nicht wirklich spektakulär und ich habe Euthyrox 50 genommen und fertig. Seit 1 Jahr nehme ich Euthyrox 75.
    Vor zwei Jahren kam dann mein Kindlein zur Welt und seither spielt die Schilddrüse verrückt. Mein Arzt weiß nicht wirklich weiter und hat mich schon unterschiedliche Test machen lassen. Alle Test verliefen negativ. Jetzt hat er den Verdacht, dass es eine Schilddrüsenhormonresistenz ist. Er hat mir einen Termin für einen entsprechenden Test organisiert.
    Wirklich schlecht geht es mir nicht. Hin und wieder bin ich etwa müde, etwas verstimmt. Aber jetzt nichts Wildes.

    Aber durch diese Warterei bis zum Test werde ich total verrückt. Es ist nicht gerade berauschend. Ich stelle mir hunderttausend Fragen, weiß keine Antwort, finde nirgends Rat. Wenn ich meinen Arzt mit Fragen löchere, wimmelt er mich immer ab mit der Antwort, dass ihn das überfordert, dass er keine Erfahrung damit hat und ich das Ergebnis abwarten soll...

    Ich wünsche mir so sehr ein zweites Kind. Gleichzeitig quälen mich Fragen ob ich eventuell die Krankheit weitervererbt habe. Was eine erneuter Schwangerschaft bedeutet, ob ich überhaupt noch einmal schwanger werde und ein Kind kriegen kann. Oder auch allgemein frage ich mich wie es mit mir weiter gehen soll. Welche Therapie für mich in Frage kommt, ob man das überhaupt therapieren kann. Dabei fühle ich mich momentan eigentlich ganz ok.

    Ich weiß, eine Schilddrüsenhormonresistenz ist sehr, sehr, sehr selten. Aber gibt es vielleicht irgendwen hier, der eine Schilddrüsenhormonresistenz hat? Gibt es irgendwelche Erfahrungen hierzu? Vielleicht verhallt mein Hilferuf ja auch einfach so, ungehört. Es wäre aber total nett, wenn ich mich mit irgendwem austauschen könnte! (Meine Blutwerte trage ich in Kürze im Profil ein, die Aktuellen sind noch nicht eingetroffen)

    LG

  2. #2
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Woher kommt denn der Verdacht auf eine SD-Hormon-Resistenz? Man würde doch bei einer Resistenz eher Dosen von 300 oder so nehmen, Du nimmst eine niedrig-normale Dosis von 75?

  3. #3
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Hallo Nabbel,
    willkommen im Forum

    Wie kommt dein Arzt auf den Verdacht? Du nimmst ja noch eine relativ kleine Dosis. Ohne Werte kann man natürlich nichts sagen.
    Achtest du auf jodarme Ernährung? Zuviel Jod kann für "springende" Werte sorgen.

    Hashimoto wird nicht direkt vererbt, aber die Veranlagung zu SD-Erkrankungen. Darum würde ich vorsorglich zumindest zu Hause auf Jodsalz verzichten.
    Mit guter Einstellung mit LT spricht nichts gegen ein weiteres Kind. Allerdings würde ich vor einer Schwangerschaft auch mögliche Mängel untersuchen und ggf. beheben. Am wichtigsten sind folgende Werte: Ferritin (+CRP), B12 und Vit.D

    Liebe Grüße
    Sabinchen

  4. #4
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Zitat Zitat von Samia Beitrag anzeigen
    Woher kommt denn der Verdacht auf eine SD-Hormon-Resistenz? Man würde doch bei einer Resistenz eher Dosen von 300 oder so nehmen, Du nimmst eine niedrig-normale Dosis von 75?
    2 Dumme - ein Gedanke

  5. #5
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Der Verdacht kommt dadurch, dass meine Blutwerte (laut Arzt) einfach unerklärlich sind. Er hat noch nie einen Patienten mit solchen Blutwerten gehabt.
    Ich habe meinen Man gerade gefragt ob Nichts in der Post war und siehe da die Ergebnisse sind doch da:

    TSH 1,5 mlU/L
    T3 frei 8,6 pg/mL
    T4 frei 31,9 pg/mL
    MAK 181,9 lU/mL
    TAK 98,3 IU/mL

    Beim MRT wurde kein Tumor an der Hirnanhangdrüse festgestellt und auch der TSH-Test verlief normal.

  6. #6
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Deine freien Werte sind sehr hoch, hattest du das LT vor der BE eingenommen?
    Schreib mal bitte noch die Normwerte dazu.

  7. #7
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Ich habe das LT in der Früh eingenommen.
    Gegen 12:30 war ich in der BE.
    Aber ich habe auch schon mal das LT erst nach der BE genommen und auch da waren die Werte annähernd gleich.
    Der Arzt hat gedacht dass es evtl ein Fehler vom Labor war und mich in ein anderes geschickt (die Werte blieben gleich).
    Und dann habe ich Euthyrox eine zeitlang abgesetzt. Der TSH-Wert ist dann angestiegen auf 5,5 T3 blieb gleich. T4 ist zurückgegangen auf 1,8.
    Der Arzt hat dann gemeint, dass ich doch wieder Euthyrox nehmen sollte.
    Geändert von Nabbel (09.03.17 um 22:26 Uhr)

  8. #8
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Bei so hohen Werten würde ich eher an MB, autonome Knoten oder Mischform zwischen Hashi und MB als an Hashi denken. Wurden TRAK schon bestimmt?
    Allerdings sind Werte nur aussagekräftig, wenn ca. 24 Stunden davor die letzte LT-Einnahme.

    Wie geht es dir denn? Wie ging es dir mit LT 50? Vielleicht brauchst du gar kein LT momentan? Hohes TSH alleine ist kein Grund zur Einnahme von LT.
    UF-Symptome und niedrige freie Werte gehören auch dazu.

  9. #9
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Zitat Zitat von Nabbel Beitrag anzeigen
    TSH 1,5 mlU/L
    T3 frei 8,6 pg/mL
    T4 frei 31,9 pg/mL
    MAK 181,9 lU/mL
    TAK 98,3 IU/mL

    Beim MRT wurde kein Tumor an der Hirnanhangdrüse festgestellt und auch der TSH-Test verlief normal.
    Ich habe mal irgendwelche Normbereiche gesucht:

    http://www.onmeda.de/behandlung/schilddruesenwerte.html
    T3: frei (fT3) 2–6 pg/ml
    T4: frei (fT4) 20–50 pg/ml
    Falls die halbwegs passen, wäre fT3 deutlich erhöht, fT4 knapp über unterem Drittel,
    Hashiantikörper positiv, TRAK fehlen

  10. #10
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    Standard AW: Verdacht auf Schilddrüsenhormonresistenz

    Zitat Zitat von Samia Beitrag anzeigen
    Ich habe mal irgendwelche Normbereiche gesucht:

    [/TABLE]
    Falls die halbwegs passen, wäre fT3 deutlich erhöht, fT4 knapp über unterem Drittel,
    Hashiantikörper positiv, TRAK fehlen
    Hier sollte der TE schon seine eigenen Werte einstellen, da wir Antworter uns ja auch Zeit nehmen dem TE weiterzuhelfen.
    Das Du Samia hier netterweise Unterstützung leisten möchtest, besagt dies ja auch. Die Tabelle könnte zur Verwirrung führen.

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