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Thema: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen?

  1. #41
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    Zitat Zitat von Gemmi Beitrag anzeigen
    Hallo Ihr Lieben,

    in der 5. Woche ohne LT bin ich nun maximal verzweifelt. OK, einige von Euch werden jetzt denken, das war zu erwarten.
    Mich quälen nun seit ca. 13 Tagen schlimme Kiefergelenksschmerzen rechtsseitig, die in der rechten Gesichtshälfte über den Nacken in die Schulter und Arm ziehen. Auch vordere Halsmuskeln sind betroffen. Die Zähne pressen aufeinander, auch wenn ich versuche, dass durch lockere Zahnhaltung zu vermeiden. Das Kiefergelenk (nur rechts) ist total verspannt und macht 24h rund um die Uhr Schmerzen.
    Nach meinem Schmerztagebuch zu urteilen, begann das eigentlich erst so schlimmer zu werden, nachdem ich mit LT aufgehört habe.
    Habt Ihr so etwas auch schon erlebt?

    Ich würde nun wieder mit LT einen Neustart beginnen, denn so geht es nicht weiter. Die letzte Dosis waren 75mcg. Wie schleiche ich Eurer Meinung nun am besten wieder ein? Von Null auf 75mcg ist glaube ich, nicht ganz so gut.
    Vielen Dank und lieben Gruß,

    Gemmi

    Hallo Gemmi,

    Ich befürworte grundsätzlich kein Weglassen von LT nach einer gesicherten Diagnose.
    Andererseits würde ich jetzt Kiefergelenkschmerzen, die irgendwohin ausstrahlen jetzt nicht unbedingt auf das fehlende Thyroxin schieben wollen.
    5 Wochen ohne LT sind nun ein guter Punkt, TSH und freie Werte testen zu lassen.
    Erst dann kannst du eine vernünftige Entscheidung treffen.

    Liebe Grüße
    Donna

  2. #42
    Benutzer Avatar von Gemmi
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    Liebe Donna,

    der Zug mit der TSH und freien Werte Bestimmung ist seit gestern abgefahren, ich habe wieder mit LT begonnen. Gestern mit 22mcg, heute mit 34 mcg.
    Der Arzt macht nur noch TSH, keine freien Werte mehr. Insgesamt bekomme ich schon seit Monaten keine gescheite Labordiagnostik mehr weil die Borreliose AK Tests wohl mächtig aufs Praxis-Budget schlagen.
    Liebe Donna, Du hattest mir damals den Tip gegeben, erstmal auf 50mcg nach Dosisreduktion zu bleiben. Für mich sind daher jetzt 50mcg LT der erste anzustrebende Zielwert und dort zu bleiben.
    Der Erkenntnisgewinn nach 5 Wochen ohne LT ist: ich werde niemals in den Gesundheitszustand zurückkehren können, den ich vor der ersten LT Einnahme hatte. Das bedeutet, es wird nie mehr ohne LT gehen.

    LG, Gemmi

  3. #43
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    Wird doch nicht die einzige Praxis in deiner Umgebung sein?

  4. #44
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    Sag mal Gemmi, warum hast du denn so viel LT genommen (dass du nachher keinen anderen Ausweg wusstest als abzusetzen)? Ich sehe dein relativ hohes TSH am Anfang deines Profils, aber sollten jene Werte ohne LT entstanden sein: Die freien Werte waren nicht schlecht, nur das TSH etwas außer Rand und Band? Hätte man nicht mal einen Hypophysen-Check machen können, um zu sehen, woher der höhere TSH kommt? Es gibt ja auch Hypophysen-Adenome, die TSH ausschütten, nachgucken hätte man ja sicherheitshalber können? Denn du scheinst keine Hashimoto, keine Knoten usw. zu haben. Nimmst also LT bloß zum Zwecke einer TSH-Kosmetik - was hat das denn für einen Sinn?

    Der Erkenntnisgewinn nach 5 Wochen ohne LT ist: ich werde niemals in den Gesundheitszustand zurückkehren können, den ich vor der ersten LT Einnahme hatte.
    War das ein guter Zustand? Ich kann mir schon vorstellen, dass deine Absetzerei ein wenig zu gewaltsam war und deine Schilddrüse sich nicht hat anpassen können in der kurzen Zeit. Man kann ja auch vorsichtig-schonend ausschleichen? und bei 44 und/oder 37 und/oder 25 erstmal länger stehen bleiben? Was du übrigens auch jetzt machen könntest, niemand sagt, dass du jetzt partout 50 LT nehmen *musst*. Das scheint mir schon wieder zu "gewaltsam" für dich, bloß in die andere Richtung ... wozu?

    Jedenfalls, warum du immer so viel genommen hast, verstehe ich nicht. Auch nicht, warum du bei sonst tadellosem Befinden (hast du es gehabt vor LT?) zu LT verdonnert wurdest? Gibt es dazu Details - war es wirkich nur dein TSH? Rein richtlinienmäßig sollte eine LT-Substitution quasi zwingend erst ab TSH=10 erfolgen. Wie hat es dein Arzt begründet?
    Geändert von panna (15.04.17 um 13:17 Uhr)

  5. #45
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    Im ersten Beitrag steht was von einem kleinen Knoten. Wenn das ein kalter Knoten ist, könnte es schon sinnvoll sein, ein erhöhtes TSH etwas zu senken.

  6. #46
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    Danke Irene, hab wohl statt "kleinen" ein "keinen" gelesen oder so.

    Trotzdem ... würde ich erstens nach Hypophyse gucken wegen des TSH (und/oder lieber den Knoten loswerden als mich so zu quälen) - und wenn LT, sehe ich überhaupt nicht, wozu auf über 100 oder auch 88, 75 - oder auch meinetwegen 50 LT zu gehen. Erstmal gaaanz langsam auf 25/37 krebsen und auch das verteilt nehmen, wenn Gemmi so empfindlich ist.

  7. #47
    Benutzer Avatar von Gemmi
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    Hallo Ihr Lieben,
    @Mariachi: ich bin ja schon bei zwei Ärzten in Behandlung (Internist & Endokrinologe). Wenn alle Stricke reißen, habe ich aber einen Arzt von der Top-Doc Liste im Auge.
    @panna: das viele LT hat der Arzt so angesetzt, damals in März 2015. Einen Hypophysen Check hat dann der Endokrinologe mittels eines ACTH Tests gemacht. Tja, Hypophyse mal im MRT Etc. nachgucken hätte man sicher können, sag' das mal dem behandelnden Arzt. Ich kann dem Arzt nicht vorschreiben, wie er seinen Job machen muss. Ich leide seit vielen Jahrzehnten unter zahlreichen Beschwerden, die schlimmsten sind dabei die chron. Kopfschmerzen und die Muskelschmerzen. Mein Arzt hat die SD-UF als Grund für vieler dieser Beschwerden betrachtet. Vor LT (März 2015) ging es mir auch sehr mies, allerdings nichts im Vergleich zu jetzt (Von tadellosem Befinden vor LT kann nicht die Rede sein). Dein Eindruck ist richtig, ich versuche schon wieder "gewaltsam" auf eine Dosis hinzusteuern, was nicht gut ist und was ich ändern muss. Mein Endokrinologe hat da eine viel lockere Ansicht über die LT Substitution: er zwängt es mir nicht auf und lässt mir freie Hand. Er hatte mir auch empfohlen über längeren Zeitraum nur 6mcg zu nehmen. Das habe ich gemacht und mit der Erschöpfung ging es dann immer mehr bergab (das war Monate nach dem Zeckenstich). Ich werde wie Du beschrieben hast, erstmal auf einer kleinen Dosis bleiben und dann weitersehen.

    Lieben Dank und schönen Gruß, Gemmi

  8. #48
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    Ich habe das jetzt zusammen mit jemandem gemacht, der sowohl empfindlich reagiert als auch Angst vor LT hatte - also LT-Versuch bei guten freien Werten und ein wenig erhöhtem TSH.

    Da war nichts mit sofort auf 50. Paar Tage 6, dann sicher mindestens zwei Wochen 12. Dann haben wir die nächste Winzigstufe mit 3,xx, also ein Achtel von einer 25-er-Tablette angesetzt, und zwar so einzuleiten, dass 12,5 morgens und 3,xx nachmittags genommen wurden. Am Tag darauf 12,5 morgens, 3,xx mittags. Am tag darauf dann 15,xx auf einmal. Dann ein wenig gehalten. Und genauso achtelweise und ganz langsam auf 25 gegangen ... dort wird jetzt erstmal angehalten.

    Du musst es nicht so machen - kannst es aber. Nämlich, erstmal gewaltsam runter, und sofort gleich wieder rauf - was macht das mit deinem Körper? ich sehe da schwarz, alleine schon, weil du sicher Angst davor hast. Mach es langsam und bleib was weiß ich - eben bei 37 stehen. Oder davor auf 25, wie es dir gefällt, und gib dir Zeit. Wenn nicht einmal der Arzt dich zum Tempo "zwingt", warum du selbst? Den Knoten kann man ja per Sono beobachten.

    Chronische Kopfschmerzen etc. - kann sein, muss gar nicht sein ... nämlich, so etwas kann derart viele Ursachen haben. Vor allem, du hast doch keine wirkliche manifeste Unterfunktion gehabt bei den freien Werten, die du im Profil ganz oben hast.

  9. #49
    Benutzer Avatar von Gemmi
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    Angst vor LT habe ich keine, eher dass es mir ohne LT noch schlechter geht.
    Danke für das Einnahmeschema.
    zu UF: also mein Internist hatte damals beim TSH von 6,85 bei mir angerufen und dass ich nach 2 Tagen mit 50mcg LT dann auf 100mcg gehen muss. Danach folgten massive Probleme.

  10. #50
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    Zitat Zitat von Gemmi Beitrag anzeigen
    zu UF: also mein Internist hatte damals beim TSH von 6,85 bei mir angerufen und dass ich nach 2 Tagen mit 50mcg LT dann auf 100mcg gehen muss. Danach folgten massive Probleme.
    Ähem. Bleib schön bei deinem gelassenen Endo ;-)

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