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Thema: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen?

  1. #71
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    O.k., vielleicht ist es ja tatsächlich eine Frage der Perspektive. Ich bin wegen des berühmt-berüchtigten "oberen Drittels" hier gelandet und "gerettet" (und mir ging es viele Monate echt beschissen mit "gemäßigten" Dosen). Und vielleicht fallen mir deshalb die "gemäßigten" Beiträge mehr auf. Deshalb - und auch unter Berücksichtigung, dass ich ausser meiner persönlichen, erst knapp 2-jährigen Hashi-Erfahrung nicht viel beizusteuern habe, werde ich versuchen, in meinen künftigen Beiträgen das Persönliche daran deutlicher zu machen und auf die "andere Richtung" auch hinzuweisen.
    @Sonnenschein: anders, als aus meiner persönlichen Erfahrung habe ich das glaub ich nie hier dargestellt bisher - und dies ist ein Betroffenen-/Laienforum, ich hatte nie den "Doktoranspruch" und bin davon ausgegangen, dass alle Beteiligten wissen, dass es sich bei allen Beiträgen nicht um wissenschaftliche Ausarbeitungen handelt, sondern bestenfalls um fundierte Betroffenen-Erfahrungen.

  2. #72
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    Hallo an alle

    Es war nicht meine Absicht, dass sich hier jetzt jeder verteidigt. Sondern ich wollte nur diejenigen zum Überlegen anregen, die das Steigern mit einer Selbstverständlichkeit empfehlen, als wären sie selbst Arzt.

    Meine Kritik geht nur an diese betroffenen Personen. Das hätte ich noch dazu schreiben sollen, sonst fühlt sich jeder angesprochen und ist gekränkt. War mein Fehler, Sorry!

    Leider gibt es schon Mitglieder hier, da fällt auf, dass diese immer zum Steigern anraten, egal wie der Fall ist. Als Neuling ist man eh verzweifelt, stark verunsichert und möchte alles machen, damit es einem wieder gut geht. Die Mehrheit ist aber vorsichtig, überlegt, beratend und unterstützend

    Ich finde es auch wichtig, dass sich ein stark verunsichertes Mitglied für einige Zeit dem Forum entzieht, damit es wieder klare, eigene Gedanken fassen kann um voran zu kommen.


    Liebe Grüße, Sonnenschein

  3. #73
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    Ah verstehe, Du beziehst Dich auf die Vergangenheit, und da ist es Atrott auch so gegangen zu hoch zu steigern, und da seid ihr sicher nicht die Einzigen.

  4. #74
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    Ja stimmt Samia

  5. #75
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    Zitat Zitat von Samia Beitrag anzeigen
    Ah verstehe, Du beziehst Dich auf die Vergangenheit, und da ist es Atrott auch so gegangen zu hoch zu steigern, und da seid ihr sicher nicht die Einzigen.
    Nö, sind sie nicht. Ich war auch relativ schnell überdosiert.
    Man lernt halt nie aus :-(.

    LG

  6. #76
    Benutzer Avatar von Gemmi
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    Hallo Ihr Lieben,

    Danke für Eure Gedanken. Ich zähle mich jetzt nicht zu den stark verunsicherten Mitgliedern und brauche auch keine Auszeit von Euch. Mich interessieren und ich schätze Eure Meinungen und Ansichten sowie Erfahrungen sehr. Ich reflektiere dies und entscheide dann für mich wie es weitergehen soll.

    Ich habe schon zu unterschiedlichsten LT Dosierungen Blutwerte über die letzten 2 Jahre gesammelt. Ich glaube, die Wahrheit liegt bei mir irgendwo zwischen 44 und 75mcg, vielleicht sogar später höhere Dosen, wer weiss.
    Die 37 mcg habe ich jetzt eine Woche eingenommen und gestern die schlimmste Migräne meines Lebens gehabt. Ob es einen Zusammenhang zum LT gibt, wer weiss es schon. Ich habe heute auf 50mcg gesteigert und da werde ich erstmal bleiben. Ich nehme an, dass unter dieser Dosis mein TSH dann irgendeinen Wert zwischen (0,2...2,14 ) annehmen wird. Einen TSH Wert um die 1 hatte ich bisher noch nie.

    Ich hatte hier im Forum mal einen Link gefunden von einer Arztpraxis in Krefeld (?). Auf der Webseite hat der Arzt erklärt, die einen Patienten kommen gut mit LT klar und die SD stellt ab einer gewissen LT Dosis ( waren es ca. 50 mcg?) die Arbeit ein. Die anderen kommen gar nicht gut mit LT klar, weil deren SD dies eben nicht tut: sie arbeitet weiter und dann gerät das Hormongefüge auseinander. Ich finde einfach die URL zu dieser Arztpraxis nicht mehr. Habt Ihr vielleicht einen Schimmer, welche URL ich meinen könnte? Ich habe schon überall gesucht (Bookmarks im Browser, meine Abos hier im forum etc.) Das war ein sehr interessanter Beitrag...

    LG, Gemmi

  7. #77
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    @ Sonnenschein68

    du scheinst kein Hashimoto zu haben. also bist du doch in einer ganz anderen Situation , als ein Hashimoto-Patient der mit Thyroxin therapiert ist
    => Hormonumleitung => Ziel : Herabsenkung der Eigenleistung der SD
    => Zweck : dem Immunsystem das rote Tuch zu entziehen
    => gewünschtes Ziel : Absenkung von Entzündungsvorfällen
    => somit Stressverringerung für den Körper

    eine ZusatzDosis mit gleichzeitger SD-Arbeit im normalen Tonus , also keine Entlastung , macht für Hashimoten keinen Sinn

    das soll nicht heißen das man Werte haben sollte über Norm , aber Niedrigdosen mit Niedrigwerten verfehlen ihr Therapieziel
    Geändert von endaksi (21.04.17 um 19:16 Uhr) Grund: typos

  8. #78
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    endanski, da kann ich voll zustimmen.
    Befinden ist das Wichtigste, nicht irgendwelche "schönen" Werte für den Arzt.

  9. #79
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    Zitat Zitat von Sabinchen Beitrag anzeigen
    endanski, da kann ich voll zustimmen.
    Befinden ist das Wichtigste, nicht irgendwelche "schönen" Werte für den Arzt.
    Sabinchen , allgemein => niedrige Dosen

    Ich bin ein gebranntes Kind ,zwar in einer ganz anderen Ausganglage (ohne SD) als Hashimoto, aber durfte unschön miterleben über Jahre wie sich eine zu niedrige Thyroxindosis unweigerlich auf die Körperprozesse => negativ auswirken können

    man merkt es nicht sofort , es ist ein schleichender Prozess , Symptome werden schön geredet von Einem selbst => Kind , Arbeit, vortschreitendes Alter ect. ect.

    natürlich sollte man nicht alle Symptome dem SD-Hormonkreis zuzählen

    aber wenn das Haupträdchen schon hakt und nicht hergibt was benötigt , dann drehen sich die anderen Rädchen eben auch nur so lala

    was ich nach wie vor gravierend finde , ist die nicht gute Verwertbarkeit von Nährstoffen aus der Nahrung , bei Unterversorgung mit SD.-Hormonen durch herabgesetzter Magensäure , Nicht 100% Funktinonalität der Galletätigkeit , Leber verliert einen Teil seiner Entgiftungmöglichkeit und andere Aufgaben, und die Pankreas arbeitet auch vermindert, so kann es dann schlussendlich zu einem Verschieben der Darmbakterien kommen , zu einer Dysbiose , weil die Nahrung nicht richtig aufgespaltet und verarbeitet werden kann

    diese ganzen Prozesse laufen nicht so offensichtlich ab , das man es zu 100 % zuornden könnte

    die Folge wäre eine Verarmung an Nährstoffen trotz aller eventuellen Nems die man nimmt und somit wären dann zBsp. die NN im Dauerstress

    wenn dann eine stoffwechselerhöhende Situation kommt oder allgemein erhöhte Stress-Situtationen kann dann das System kippen , was vorher noch, trotz devizitem Grundlagen einigermaßen rund lief

    jeder muss selber testen können , ob höhere Dosem ihm etwas bringen , vorrausgesetzt er bedient die dadurch mehr verbrauchten Ressourcen an Vitaminen, Mineralstoffen , Spurenelemente bzw. füllt sie auf , die durch den unphysiologischen Einstrom an SD-Hormonen entstehen , auch bei Splitten fällt das an

    ohne Auffüllen der Vitamine, Mineralstoffe , Spurenlemente wird eine höhere Dosis an Hormonen nicht so gut toleriert von Körper und schlussendlich die Symptomatik könnte dann fehlinterpretiert werden als zu Hoch oder schlicht einer Überdoiserung zugeordnet

    dies ist meine Sicht auf das SD-Hormon-System was uns als AI-Patient zur Verfügung steht mit T4 und T3 oder Schwein

  10. #80
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    Standard AW: Umfangreichere Dosisreduktion von LT geplant - welches Schema könnt Ihr empfehlen

    Ja, das hab ich schon bei vielen Hashis gelesen und auch im Bekanntenkreis gehört, dass sie trotz (für uns) eindeutigen UF- Symptomen monate- oder gar jahrelang auf Minidosis gehalten werden mit freien Werten gerade so in der Norm. Nebenbaustellen werden entweder nicht gemacht oder auch Mängel nicht erkannt...
    Aber es muß auch jeder mehr Eigenverantwortung übernehmen und nicht alles dem Arzt überlassen.

    Ich bin froh, dass meine HÄ mich selber machen läßt

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