Seite 1 von 4 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 39

Thema: Wichtige Frage zur Dosierung/ Überdosierung.

  1. #1
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    17.02.17
    Beiträge
    18

    Standard Wichtige Frage zur Dosierung/ Überdosierung.

    Guten Tag,

    ich habe seit dem letzten Jahr eine festgestellte Unterfunktion. (Kein Hashi lt. Endokrinologe).
    Bis Ende Nov. 2016 lag meine Euthyrox Dosierung bei 37,5 (Natürlich zu niedirg - aber habe mich an den Worten meines Hausarztes orientiert, welcher meinte alles sei super und nur der TSH sei relevant).

    Nach Rücksprache (Wegen den Symptomen) mit meinem Endokrinologen kam die Steigerung auf 50 Anfang Dez.

    Werte 03.01.2017 mit 50er Euthyrox:
    TSH: 3,6 (Norm lt. Labor 0,3-4,0)
    fT3: 3,24 (Norm lt. Labor 2,0-5,7)
    fT4: 1,12 (Norm lt. Labor 0,8-1,7)

    Erhöhung auf 75er innerhalb von 6 Tagen.

    Werte 07.02.2017 mit 75er Euthyrox:
    TSH: 2,14
    fT3: 3,38
    fT4: 1,32



    in 8 Monaten habe ich also nur um 37,5 gesteigert, dementsprechend hat sich das alles sehr gezogen und man fühlte sich nach wie vor nicht super. Da man sich aber auf die Worte des Hausarztes "37,5 reicht - TSH ist super" verlassen hat, hat man dann wieder an sich selbst gezweifelt.

    ZUR FRAGE:

    Nun habe ich seit dem 07.02 von 75 Euthyrox für 2 Tage den Sprung auf 87,5 gemacht (Steigerungen gingen bei mir immer ohne Probleme - lag vielleicht auch daran, dass diese in niedrigeren Dosen stattgefunden haben - die flutungen sollen sich ja bei höheren Dosen bemerkbar machen.)

    Dann für weitere 2 Tage auf 100 und dann wieder für 2 weitere Tage um 12,5 - also auf 112,5 in weniger als einer Woche von 75 erhöht!

    Dann bin ich direkt wieder über einen Zwischensprung mit einem Tag (106,25) auf 100

    Am Montag den 13.02 habe ich die oben genannten Werte vom 07.02 erhalten, mit der Rückmeldung vom Endo, auf 88 zu gehen.

    Seitdem befinde ich mich bei 100 (bin von 112,5 direkt runter, man hat sich so SUPER wie noch nie gefühlt, so einen Antrieb hatte ich sicher 2 Jahre nicht mehr - aber das Herz hat man doch sehr schlagen gespürt, was Grund zum direkten verringern war. Auch weil man manchmal leicht Druck im linken Arm/ Bein hatte - jetzt bei 100 merke ich noch einen leichten druck auf dem Herz)

    Gestern Nachmittag war ich auch super erschöpft, war 2 stunden schlafen, abends ebenfalls sehr früh und bin heute morgen nicht aus dem Bett gekommen. Kann aber auch sein, dass nach 17 Tagen Sport am Stück mal eine Pause nötig war - muss ich die kommenden Tage mal beobachten!

    Meine Libido ist quasi auch nicht mehr vorhanden seitdem (bin männlich)

    Inwiefern ist mein Hormonsystem jetzt wohl durcheinander gekommen? Wie lange braucht es, um sich wieder zu erholen?
    Soll ich direkt auf 88 runter? oder über einen 9x,xx zwischenschritt?


    Ich bin 187 cm groß und wiege ca 79 kg. letztes Jahr wog ich zu dieser zeit nach einem schlüsselbeinbruch 92kg.

    Ich mache mir auch wieder Gedanken über alles, Angst vor der Zukunft, Schlechter gelaunt, Muskelschwäche/ Schwache beine etc.
    Ich denke mal das liegt auch an der T4 flut für die ich gesorgt habe? Wie schlimm war das, was ich gemacht habe?

    Oder handelt es sich einfach nur um Erstverschlimmerungen?
    Geändert von Grgg (17.02.17 um 11:37 Uhr) Grund: Korrekturen

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Aurorasutra
    Registriert seit
    29.07.06
    Ort
    Wenn immer die Klügeren nachgeben, regieren die Dummen bald die Welt
    Beiträge
    6.642

    Standard AW: Wichtige Frage zur Dosierung/ Überdosierung.

    Punkt 1: Du hast zu viel an der Dosis geschraubt in kürzester Zeit, das ist oftmals nicht so gut

    Punkt 2: 17 Tage Sport am Stück - da würde ich mich über nichts wundern...

    (also du wunderst dich ernsthaft über Erschöpfung?)

  3. #3
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    17.02.17
    Beiträge
    18

    Standard AW: Wichtige Frage zur Dosierung/ Überdosierung.

    Zitat Zitat von Aurorasutra Beitrag anzeigen
    Punkt 1: Du hast zu viel an der Dosis geschraubt in kürzester Zeit, das ist oftmals nicht so gut

    Punkt 2: 17 Tage Sport am Stück - da würde ich mich über nichts wundern...

    (also du wunderst dich ernsthaft über Erschöpfung?)
    Vielen Dank für die schnelle Rückantwort.

    Jap genau, an "Trainingsfreien" Tagen gab es bei mir nur sehr leichte Cardioeinheiten. Das ist ja jetzt ein anderes Thema..:-) die Erschöpfung war auf jeden Fall eine andere, in meinen Augen eher durch die Erstverschlimmerung bedingt. (Zu viel T4?) mit Muskelschwäche etc.

    Dass das im Nachhinein keine gute Entscheidung war, der bin ich mir jetzt auch bewusst. Aber 37,5 über dem üblichen hatte ich ja nur 2-3 Tage... ging dann ja direkt auf 100 wieder runter, sprich einer 25er Steigerung...bedingt durch die Halbwertszeit sollten die 37,5 kurzzeitig doch nicht sooo gravierend gewesen sein (?).

    Unabhängig davon: "das ist oftmals nicht gut" weshalb genau? Hormonhaushalt ist jetzt komplett durcheinander? Wie lange braucht der Körper, sowas wieder auszukurieren?

    Grüße!

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    23.08.14
    Ort
    Hessen
    Beiträge
    1.540

    Standard AW: Wichtige Frage zur Dosierung/ Überdosierung.

    wie lang das dauert? bei jedem anders...
    abhängig von allgemeinzustand, stress, ernährung etc...
    hast du schon werte für die nebenbaustellen? vitamin D etc?

  5. #5
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    29.12.05
    Ort
    Dessau
    Beiträge
    29.826

    Standard AW: Wichtige Frage zur Dosierung/ Überdosierung.

    Du solltest jetzt möglichst 6 Wochen bei einer Dosis bleiben und dann Wertekontrolle. Das LT am Tag der BE immer erst danach einnehmen!
    Und während der Einstellung würde ich es mit dem Sport nicht übertreiben.

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Gummibaum
    Registriert seit
    09.09.12
    Ort
    ora et labora
    Beiträge
    3.785

    Standard AW: Wichtige Frage zur Dosierung/ Überdosierung.

    Zitat Zitat von Sabinchen Beitrag anzeigen
    Du solltest jetzt möglichst 6 Wochen bei einer Dosis bleiben und dann Wertekontrolle. Das LT am Tag der BE immer erst danach einnehmen!
    Und während der Einstellung würde ich es mit dem Sport nicht übertreiben.
    Finde ich auch. Wenn ich richtig gezählt habe, hattest Du 6 Dosiswechsel in 2,5 Monaten. Das ist schon ziemlich unorthodox

    Ich würde jetzt eine Dosis für 6 bis 8 Wochen nehmen und dann wieder Blutwerte machen lassen. Wenn Du jetzt unter 100 mcg Druck am Herzen hast, würde ich mich für eine niedrigere Dosis entscheiden. Wichtig ist, dass Du (irgend) eine Dosis einige Wochen durchhälst.

  7. #7
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    12.03.16
    Beiträge
    2.497

    Standard AW: Wichtige Frage zur Dosierung/ Überdosierung.

    Ja, eine stabile Dosis wäre jetzt wichtig. Ich halte die Dosis 100 LT nicht unbedingt für zu hoch. Interessant wird aber sein, wie sich FT3 und FT4 nun zueinander verhalten. Es wird hier häufiger berichtet, dass es beim Steigern in einen Dosisbereich, der einem Vitalität gibt, letztlich zu einem im Verhältnis zum FT4 zu niedrigen FT3 kommt, was wieder eigene Probleme mit sich bringt. Ich behaupte immer, solange man nicht völlig aus seinem Korridor gefallen ist, kann der Körper sich an so einiges anpassen - nur braucht er dafür Zeit mit stabilen Verhältnissen. Im Fall mal das Training etwas reduzieren, bis du dich stabilsiert hast. Generell kann es natürlich sein, dass du bei hohem Trainingspensum auch von T3 profitieren kannst, aber ich würde erstmal versuchen, dem Körper Zeit zu geben, selbst Wege zu finden.

  8. #8
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    17.02.17
    Beiträge
    18

    Standard AW: Wichtige Frage zur Dosierung/ Überdosierung.

    Zitat Zitat von Bienchen10 Beitrag anzeigen
    Ja, eine stabile Dosis wäre jetzt wichtig. Ich halte die Dosis 100 LT nicht unbedingt für zu hoch. Interessant wird aber sein, wie sich FT3 und FT4 nun zueinander verhalten. Es wird hier häufiger berichtet, dass es beim Steigern in einen Dosisbereich, der einem Vitalität gibt, letztlich zu einem im Verhältnis zum FT4 zu niedrigen FT3 kommt, was wieder eigene Probleme mit sich bringt. Ich behaupte immer, solange man nicht völlig aus seinem Korridor gefallen ist, kann der Körper sich an so einiges anpassen - nur braucht er dafür Zeit mit stabilen Verhältnissen. Im Fall mal das Training etwas reduzieren, bis du dich stabilsiert hast. Generell kann es natürlich sein, dass du bei hohem Trainingspensum auch von T3 profitieren kannst, aber ich würde erstmal versuchen, dem Körper Zeit zu geben, selbst Wege zu finden.
    Guten Abend zusammen!

    Danke für die Zahlreichen antworten:-)

    Zu meinem Post wo ich mich so extrem erschöpft gefühlt habe:

    - Ich supplementiere täglich das Vitamin D3, an dem Tag als auch an dem davor habe ich dies nicht eingenommen
    - war an dem Tag sehr Kohlenhydratreduziert unterwegs, ansonsten höher mit den Kohlenhydraten
    - würde es allgemein auf eine Erstverschlechterung zurückschieben - Muskelschwäche, generell schwaches Gefühl etc. - was nach etwas mehr als einer Woche durchgesickert ist (Halbwertszeit von Thyroxin liegt ja bei 8 Tagen, könnte passen)?


    Kurzes Update zu mir aktuell;

    - Das Herzstolpern/ den Druck den ich auf der Brust hatte, ist soweit vollständig weg (supplementiere auch Omega 3)
    - heute fühlte ich mich super, auch nicht müde/ geschwächt - hatte "intensivere/ negative" Träume, sonst vom Allgemeinbefinden aber nichts zu bemängeln. Nur gestern leicht müde gewesen trotz genug Schlaf.
    - keine Schwächegefühle/ Muskelschwäche
    - habe viel Hunger/ das Hungerfühl lässt sich durch gleich große Mahlzeiten (wiege das Essen und zähle Kalorien) nicht so decken wie sonst. Sprich von Mahlzeiten nach denen ich eigentlich gut gesättigt bin, bin ich es aktuell nicht. Lässt sich aber wohl auch auf die ziemlich hohe sportfrequenz zurückzuführen. Dennoch ist ein spürbarer Unterschied da, welchen ich auf die Euthyrox Tabletten schieben würde.
    - trotz täglichem Kaloriendefit von 500 kcal ist kein Gewichtsverlust zu verspüren. (Seit einem Monat nicht...) auch bei weiterer 10%iger Reduzierung der kcal.
    - die Libido ist morgens vorhanden, für den restlichen Teil das Tages aber wie gar nicht vorhanden


    Zum Gewicht: habe gelesen, dass selbst zu viel thyroxin einer Gewichtsabnahme entgegenwirkt ? Würde mich ja aber nicht betreffen, da ich jetzt langsam erst die Zieldosis erreiche. Oder liegt es eher daran, dass viele einfach mehr essen? Ist bei mir ja nicht der Fall - weil Kalorien gezählt werden. Vielleicht ist mein Stoffwechsel auch einfach schon ziemlich runtergefahren, da ich seit Oktober auf Diät bin - bis Dezember völlig unterdosiert. Vielleicht auch einfach auf einem Plateu gerade, aber das ist ja hier wohl auch wieder ein Thema nicht für dieses Forum.


    Interessanter ist für mich aktuell die Frage:

    Warum ist morgens (auch vor Euthyrox Einnahme) die Libido (zB heute) vorhanden, im Laufe des weiteren Tages aber gar nicht? Diätbedingt? Sprich längeres Kaloriendefizit zieht ja auch schon die Hormone runter. Ich meine bei 2 wöchiger Diät Pause diese Libidomängel nicht gehabt zu haben.

    Bin nur etwas besorgt, dass der Testosteron Spiegel durch die Dosis eingeknickt ist.

    Damals bei 37,5 oder 50er Dosis hatte ich einen Testosteron Spiegel von 3,5 bei einer Norm von 2,4-8

    Ich denke diese Dosis (100) scheint sich noch in kommender Zeit weiter positiv bemerkbar machen. Diese werde ich nach dem vielen hin und her auch erstmal beibehalten!
    Geändert von Grgg (19.02.17 um 19:33 Uhr)

  9. #9
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    29.12.05
    Ort
    Dessau
    Beiträge
    29.826

    Standard AW: Wichtige Frage zur Dosierung/ Überdosierung.

    Ich denke diese Dosis (100) scheint sich noch in kommender Zeit weiter positiv bemerkbar machen. Diese werde ich nach dem vielen hin und her auch erstmal beibehalten!
    Sehr vernünftig, der Körper braucht Zeit, bis das T4 in allen Zellen "ankommt".

  10. #10
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    17.02.17
    Beiträge
    18

    Standard AW: Wichtige Frage zur Dosierung/ Überdosierung.

    Zitat Zitat von Sabinchen Beitrag anzeigen
    Sehr vernünftig, der Körper braucht Zeit, bis das T4 in allen Zellen "ankommt".
    Genau, deshalb erstmal diese Dosierung als Grundlage bestehen lassen. Die starken UF Symptome habe ich ja hinter mir, von daher eilt es ja erstmal nicht.

    Wenn ich auf Erfahrungswerte von euch zurückgreife:

    Könnte der Sprung von 75 auf die 100 durch das erhöhte T4 dann meinen fT3 Wert ausbremsen? Sollte ansich doch nicht der Fall sein, da ich eine nicht "übertriebene" Dosis nutze, oder?

    Schönen Sonntag Abend noch!

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •