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Thema: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

  1. #41
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Jod aus Nahrungsmitteln wie Fisch oder Algen ist doch nur in der akuten Überfunktion interessant bzw bei viel davon (Amiodaron, Kontrastmittel - das sind Größenordnungen mehr als je über die Nahrung aufgenommen werden könnte) auch solange aktive trak vorhanden sind.
    Weil die SD jodhungrig ist.
    Verstehe gerade den Zusammenhang hier auch nicht so ganz.
    Bei Hashimoto besteht mutmaßlich noch ein Zusammenhang mit einer verstärkten Entzündungsreaktion aber bei MB?

  2. #42
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Bei MB wird doch allgemein vor Jodüberschuss gewarnt, nicht nur in bereits aktiv-akuten Zeiten. Amiodaron und Kontrastmittelgabe, also Jod im Überfluss, gelten doch auch als (Erst-)Auslöser.

  3. #43
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Als Auslöser der Überfunktion, wenn vorher eine latente Überfunktion bestanden (Jodmangelgebiet) - aber als erstauslöser lese ich gerade zum ersten Mal.
    Nun man lernt immer dazu.

  4. #44
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Hallo zusammen, ich nehme ja aktuell 40 mg Thiamazol täglich, obwohl ich ja laut Arzt 60 mg nehmen müsste.
    Welche Nebenwirkungen können sich entwickeln?

    Und was muss ich tun, wenn Nebenwirkungen auftreten?


    Danke Euch vorab.

    Gruß
    Franco

  5. #45
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Zitat Zitat von Mariachi Beitrag anzeigen
    Als Auslöser der Überfunktion, wenn vorher eine latente Überfunktion bestanden (Jodmangelgebiet)
    Das gilt bei Kropf mit heißen Knoten und hat nichts mit Basedow zu tun.

    Basedow und Hashimoto können durch Jod ausgelöst werden, fraglich ist nur, ab welcher Dosis das gilt.

  6. #46
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Habe ich auch nicht behauptet, also unnötig mich zu korrigieren um Mal deine Worte zu benutzen.

    Jodkontamination in der Größenordnung einer Kontrastmittel gabe oder ähnlichem, also massive Dosen gelten bei entsprechender Prädisposition als möglicher auslösender Umweltfaktor.
    Siehe zb hier https://www.morbusbasedow.de/index.php/ursachen
    Unter ferner liefen.

    Lebensmittel spielen in einer völlig anderen Liga.
    Von einem Pfund speisequark kriegt kein Mensch ein Rezidiv.

  7. #47
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Bei einem Pfund täglich - und dies nur in den letzten Monaten vorm Rezidiv - und in den rezidivfreien ruhigen Jahren davor aber nicht konsumiert - hm, ich will da natürlich nichts direkt ableiten, aber auch nicht ausschließen wollen, dass das mit dazu beitragen kann ... ich meine, als rezidivbedrohter Mensch guckt man schon aufs Jod. Sollte man zumindest.
    Es fällt einfach auf, die Quark-Änderung ;-)

    Franco:
    lies mal den Beipackzettel.

    Das weiße Blutbild, insbesondere die Granulozyten darin, und die Leberwerte müssen bei allen Kontrollen mitgemacht werden, falls die schlecht werden, wird man dabei merken, das merkt man im Befinden nicht.

    Ansonsten kann es geben: juckende Ausschläge, die merkt man, oder wenn du so grippeähnliche Halsschmerzen bekommen solltest. In dem Fall solltest du zum Arzt und oben genannte Werte prüfen.

  8. #48
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Zitat Zitat von Mariachi Beitrag anzeigen

    Lebensmittel spielen in einer völlig anderen Liga.
    Von einem Pfund speisequark kriegt kein Mensch ein Rezidiv.
    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Bei einem Pfund täglich - und dies nur in den letzten Monaten vorm Rezidiv - und in den rezidivfreien ruhigen Jahren davor aber nicht konsumiert - hm, ich will da natürlich nichts direkt ableiten, aber auch nicht ausschließen wollen, dass das mit dazu beitragen kann ... ich meine, als rezidivbedrohter Mensch guckt man schon aufs Jod. Sollte man zumindest.
    Es bleibt uns auch nichts anderes übrig, nach dem Prinzip Hoffnung oder auf der Basis eigener Erfahrungen vorsichtig zu sein, denn es ist ja gar nicht erforscht, ab welcher Jodmenge das Rezidiv-Risiko signifikant steigt. Dass z.B. Jodsalz nichts ausmacht, ist lediglich eine unbewiesene Behauptung aus der PR-Kampagne "Arbeitskreis Jodmangel", die wegen der involvierten Fachärzte teils von anderen Ärzten irrtümlich als neutrale Fachinformation wahrgenommen wird. Hinzu kommt noch, dass die Empfindlichkeit individuell verschieden ausfallen könnte.

    Eine Studie, bei der Testpersonen nach Basedow absichtlich Jod zugeführt bekommen, um das Rezidiv-Risiko auszuloten, bekäme womöglich gar nicht den Segen einer Ethikkommission.
    Geändert von Irene Gronegger (19.02.17 um 10:04 Uhr)

  9. #49
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Hallo zusammen, ich habe meine neuen Werte bekommen. Die Leberwerte und Leukozyten sind unauffällig.

    die Erythozyten sind mit 6,05 (4,54 - 5,77) leicht erhöht. Gibt es hierfür einen Grund?

    TSH 0,01 (0,4. - 4,0)
    FT4 28,9 (8,6 - 18,0)
    FT3 7,8 (1,8 - 4,3)
    TRAK 5,2 <1

    Soll jetzt weiterhin 2 x 20 mg Thiamazol nehmen.

    Gruß
    Franco

  10. #50
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von RalfWei
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Also wenn ich das so richtig zusammenbekomme war die vorletzte BE am 14.2. und die letzte müsste vom 21.2. (gestern) gewesen sein. Das sind 7 Tage in denen Du 60mg nehmen solltest aber 40mg genommen hast.
    Eigentlich sind 7 Tage etwas kurz um die Auswirkungen der 40mg abschätzen zu können. Das Einzige was wir sehen ist das die Werte schon gesunken sind.
    Ideal wäre - unter der Voraussetzung das meine Datumsinterpretation stimmt - wenn Du mitte kommender Woche nochmals Werte machen könntest. Bis dahin würde ich die 40mg beibehalten.

    Ich weiß nicht ob es den anderen auch so geht aber ich bin auf 14 Tage "geeicht".

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