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Thema: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

  1. #21
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von RalfWei
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Auch meine ganz unbedarfte Meinung ist das 60mg zu viel sind. Ich würde auch höchstens 40mg nehmen.

  2. #22
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Franco, hast du deinen Uptake-Wert (oder Werte, falls er die Herden auch getrennt gemessen haben sollte) bitte im Szinti-Befund?

    Ich würde jetzt bei 40 bleiben, und falls es dir möglich ist, lieber nach 10 als nach 14 Tagen Werte machen? Oder evtl. nach einer Woche (ja ich weiß, zu früh, trotzdem, bei deinen hohen Werten, um mal zu sehen, wo du da unterwegs bist, also zur eigenen Beruhigung)?

    PS
    .... und die momentane Größe der Kröte?

  3. #23
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Größe der Kröte : 61,32 cm2
    Uptake 3,22%
    Uptake 100 cm2 = 5,25%

  4. #24
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Die Kröte war ja schon immer recht groß, sie ist auch in ruhigen Zeiten nicht wirklich klein, nur kleiner geworden ... der Uptake ist wohl in diesen fokalen Herden stärker, anderswo weniger, und so ergibt sich in den Herden der höhere Wert 5,25 (bei Gesamtuptake von 3,22, also Durchschnittswert über Herden und Nicht-Herden), denke ich mir. Aber insgesamt ist es kein tierisch hoher Wert. Eindeutig klar erhöht, ja, aber nicht ganz furchtbar. Weswegen ich danach fragte: Weil dann die hohen Werte vielleicht eher die Folge des großen Organs sind und nicht die Folge einer unüblich starken Aktivität (=sehr-sehr hoher Uptake-Wert). Und dann darf man doch davon ausgehen, dass 40 mg reichen werden.

    Aber Kontrolle ist immer besser als kluge Reden ;-)

  5. #25
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Ich hatte auch einen heißen Knoten und ähnliche Werte wie Du und habe 3 Wochen lang 60mg genommen. Ich war bei der BE noch nicht in UF, sondern lag mit den Werten knapp mittig.

  6. #26
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Danke für diese Einschätzung, bedeutet also vielleicht doch, dass bei der dieser Diagnose 60 mg doch die richtige Dosis ist. Ich bin jetzt richtig verwirrt und weiß nicht was ich tun soll.


    Nachfolgend die Beurteilung des Arztes, nachdem er die Vorbefunde sich angeschaut hat
    Beide Befunde der Kollegin sind inhaltlich absolut korrekt und aus den vorliegenden Daten in 2012 und 2013 war definitiv kein Hinweis auf eine Autonomie abzuleiten.

    Bei beiden auswärtigen Szintigraphien (aus 2012 und 2013) ist die Traceranreicherung homogen und die aktuellen, fokalen Anreicherungen sind nicht abzugrenzen. Diese waren wohl durch die Immunthyreopathie maskiert. Ich verwende hier absichtlich den Ausdruck „Immunthyreopathie“ als Überbegriff und differenziere hier nicht zwischen einer Autoimmunthyreoiditis (Hashimoto) und einer Autoimmunhyperthyreose (M. Basedow). Übrigens ist bei beiden Szintigraphien die Traceranreicherung zwar homogen aber nicht sehr intensiv (belegt auch durch die niedrigen Tc-Uptakes) so dass sich zu diesen Zeitpunkten auch kein Hinweis auf die zukünftige Entwicklung eines Basedow ableiten ließ.

    Wirklich interessant, aber für die weitere Therapie nicht von Belang, wäre eine Szintigraphie aus 2014 (also zu dem Zeitpunkt, zu welchem die Thyreostase eingeleitet wurde).

  7. #27
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    on topic: mir wärs auf anhieb auch etwas massig - da bleibt ja gar kein spielraum mehr...

  8. #28
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Candymilk, knapp mittig, sicher? - was war der Referenzbereich hier:

    22.02.2016 / 60mg 3 Wochen nach der ersten Einnahme

    Ft3: 2,85
    Ft4: 1,02
    TSH; 0,01-
    ?

    Und zur Geschichte gehört die Fortsetzung, zwei-drei Wochen später warst du unter 40 mg in Unterfunktion, wohl mit beiden freien Werten, und nicht zu wenig:

    10.03.2016 / 40mg Carbimazol

    Ft3: 1,59-
    Ft4: 0,68-
    TSH: 0,04-
    Weil es nämlich eben auch ein Problem ist, von 60 so zu reduzieren, dass die ÜF nicht zurückkommt, also reduzierte man auf 40 und klar war das insgesamt dann zu viel des Guten. Daraufhin ruckweise runter auf 10, da startete die ÜF wieder durch. Also ... auch dies ist etwas, was eine so hohe Dosis mit sich bringt - es wird schwierig, eine gleichmäßige Hemmung ohne Sprünge zu erreichen.

  9. #29
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Ich habe die gleichen Bedenken wie panna. Ware nicht das erste mal das man soetwas sieht.

  10. #30
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Hallo zusammen, möchte mich bei allen für die unterstützenden Worte bedanken. Es ist schön zu sehen, dass man in so einer weniger guten Situation nicht alleine ist.

    Eure Beiträge haben mir sehr geholfen eine finale Entscheidung zu treffen. Habe mich gegen der Empfehlung meines Arztes entschieden und nehme 40 mg statt 60 mg täglich.

    Ich bin der festen Überzeugung das Richtige zu tun.

    Danke Euch.

    Ob es am Ende richtig war, wird sich zeigen.

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