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Thema: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

  1. #121
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren


    panna hat in meinen Augen schon alle Argumente für ein Für und Wider erläutert
    lG Karin

  2. #122
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren


  3. #123
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Ich warte jetzt mal, dass du das Kunstwerk vielleicht kommentierst (wann gemacht/ bei welchen Werten/ Befundwortlaut).

  4. #124
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Hallo Panna, habe ich um 13:43 Uhr geschickt. Die Werte zu dem Zeitpunkt stehen in meinem Profil (aber waren halt sehr hoch).

    Danke für Deine Einschätzung.

    Gruß
    Franco

  5. #125
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Ach sorry, ich hab den Beitrag übersprungen.

    Bisschen Senf dazu, wo ich kann:


    Zitat Zitat von Franco Beitrag anzeigen

    Es besteht eine epiclaviculäre, rechtsbetonte, knotig durchbaute Struma multinodosa II mit ausgedehnten, knotigen Durchbauungen beidseits mit einer multifokalen Autonomie, welche zusammen mit einer immunhyperthyrose bereits zu einer deutlichen Hperthyrose führte.
    Man hat beinahe den Eindruck, dass deine Überfunktion nur durch die roten Stellen (die die Autonomie darstellen sollten) entstanden ist - bei MB wäre die Schilddrüse gleichmäßiger rot. Schon seltsam.

    Gesamtvolumen von ca. 45 ml (oberste Norm bei Männer 25 ml).
    Schon ein mächtiges Stück, da war deine Schilddrüse in ruhigen Zeiten wohl auch nicht viel kleiner, oder?

    Führend sind hierbei echoarme Läsionen links zentral mit 10 mm, recht zentral-lateral mit 17 mm und rechts caudal mit 13 mm. Die Echogenität der paranodulären Schilddrüsenanteile ist global vermindert.
    OK, dass sowohl Knoten als auch unknotige Bereiche echoarm-inhomogen sind, ist reine Beschreibung und nicht weiter überraschend oder spezifisch - Autoimmunität eben.

    Im Farbdoppler zeigen die oben genannten Knoten jeweils eine leichte, randständige Mehrperfusion ohne wesentliche Perfusionserhöhung im Knoteninneren.
    Das bezieht sich auf die Doppler-Sonografie, die die Durchblutung (Vaskularisation) zeigen kann, und die Art der Durchblutung hat eine gewisse Aussagekraft bezüglich Malignität - hier Entwarnung für dich, abgesehen davon, dass heiße Knoten eh nicht bösartig zu sein pflegen:

    "Eine rein perinodale Durchblutung im Doppler spricht für eine hohe Benignitätswahrscheinlich- keit. Mit Zunahme der zentralen Vaskularisation eines Kno- tens steigt auch das Risiko für ein Karzinom."
    (Perinodal: Randbereich des Knotens, randständig bei deinem Doc, Quelle: www.kup.at/journals/praxisrelevanz/10872.html)


    Im Kameraszintigramm mit Tc-99m tragen alle oben genannten, sonograhisch besser abgrenzbaren Knoten fokale Aktivitätsmaxima. Die paranodulären Schilddrüsenanteile speichern eher schütter.
    Ja, man gewinnt den Eindruck, als sei deine ÜF alleine durch die autonomen KNoten entstanden, weil alle anderen Bereiche keinen hohen Uptake-Wert ergeben würden (dein Gesamt-Uptake war auch nur mäßig erhöht).

    Hast du einen Szintibefund vom ersten Basedow-Anfall?

    Kannst du zurückverfolgen, ob du Anfang des Jahres irgendwie Jodexzesse gehabt haben könntest?

    Ich sage weiterhin: Die Sache hat eine etwas subjektive Komponente, denn entweder neigst du dazu, eine knotige, vergrößerte, durch und durch nichtgesunde Schilddrüse nicht behalten zu wollen - es gibt so Leute - oder du neigst dazu, und auch solche Leute gibt es, die ihre Schilddrüse trotzdem so lange wie möglich behalten wollen, sofern sie funktioniert. Im ersten Fall gibt es genug Argumente, die eine OP rechtfertigen können - Größe, Autonomie, MB, knotige Struktur. Im zweiten Fall ... da könntest du du schauen, was sich nach der Hemmertherapie ergibt:

    Eine relative Verkleinerung?
    Eine Beruhigung der Autonomie (erneute Szinti)?
    Keinerlei Beeinträchtigung der Lebensqualität?
    Ein doch stark unterschiedliches Bild (unterschiedlich von dem, das sich mitten in der ÜF ergab)?

    Aus ärztlicher Sicht bist du ein klarer Fall fürs Messer, wenn das alles auch nach der Hemmertherapie im wesentlichen genauso aussieht.

    Nur, deine eigene Sicht, die musst du für dich selbst bauen. Das entfiele, wenn die Autonomie aktiv bleibt und schwankende/ungute Werte macht.

  6. #126
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    PS

    hat man hier:
    http://www.ht-mb.de/forum/showthread...=1#post2780293

    keinerlei Anzeichen für Autonomie gefunden?

  7. #127
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    SD-Szinti 2012.jpgSD-Szinti 2013.jpg

    hallo Panna, erstmal vielen Dank für Deine Ausführungen. In der Anlage habe ich 2 Szintis von 2012 und 2013 hinzugefügt. Nachfolgend auch die Einschätzung von meiner damaligen Ärztin zu dem Szinti von 2012.

    Anbei das erste Szintigramm, das wir gemacht haben, und der Befund dazu. Damals hatten Sie unter LT4 50 einen TSH-Wert von 0,22 und im Szintigramm ließ sich definitiv kein autonomes Adenom abgrenzen. Der Tc-Uptake war niedrig. Typisch für klinisch relevantes autonomes Adenom wäre ein erhöhter Tc-Uptake (> 1%) unter TSH-erniedrigung gewesen.

  8. #128
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Ergänzungen zu Deinen Fragen:

    1. War die Schilddrüse immer so groß - ja, eigentlich war sie immer vergrößert
    2. Jodexzesse sind mir nicht bekannt, außer dass ich gerne Fisch (ca. 2 x Woche und viel Magerquark gegessen habe (das eher täglich 300 - 400 gramm). Sonst eigentlich nicht.

  9. #129
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Wenn man jetzt das Bild von 2013 ("MB-Ausbruch") ansieht, die aktive Hälfte ist diejenige, wo jetzt die Autonomie mehrheitlich sitzen soll ...

    Sie sagte damals: schwacher MB. Vielleicht eher nur wegen der leicht erhöhten TRAK (die auch bei reiner Autonomie vorkommen können). Vielleicht war das auch damals so ein Zwischending, was es nicht genau wusste, was es werden sollte, wenn es groß wird. - Dominant einseitig, Uptake nicht stark erhöht ... beides schließt MB nicht total aus, ist aber auch nicht bilderbuchmäßig typisch. Hast du jemals etwas an den Augen gemerkt?

    Aber - eigentlich ist das aber relativ egal, ich meine, der Name des Kindes, weil beides nicht heilbar, auch nicht das Volumen und die autoimmune Schädigung.

  10. #130
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Fakt ist aber, dass ich nachdem ich vor ca. 4 Jahren fast 1 Jahr lang Schilddrüsenhemmer eingenommen habe wieder welche einnehmen muss. Das kann ja langfristig nicht gesund und sinnvoll sein. Insofern muss man eine operative Entfernung der Schilddrüse in Erwägung ziehen. Oder ich warte mal ab wie sich das entwickelt...muss aber wahrscheinlich immer wieder damit rechnen, dass ich eine Überfunktion bekomme und entsprechend wieder Hemmer nehmen muss, mit der Hoffnung dass ich diese gut vertrage.

    Ein Teufelskreis, aber vielen Dank für Deine Einschätzungen - sind für mich sehr hilfreich.

    Viele Grüße
    Franco

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