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Thema: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

  1. #1
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    Standard Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Hallo zusammen,

    habe nach 4 Jahren einen Rezidiv. Aufgrund von erhöhtem Puls und innere Unruhe bin ich heute beim Arzt gewesen. Nach der Kontrolle hat der Arzt gesagt, dass ich eine Anatomie der Schilddrüse (heiße Knoten) habe und dadurch eine starke Überfunktion habe (siehe Werte in meinem Bereich).

    Er hat mir klar eine operative Entfernung der Schilddrüse empfohlen, nachdem die Werte sich wieder im normalen Bereich befinden. Allerdings soll ich täglich 3 x 20 mg Thiamazol einnehmen (insgesamt 60 mg täglich).

    Ist das nicht viel zu viel? Würde mich über Eure Einschätzung freuen.

    Viele Grüße
    Franco

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von klausk
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Ja das ist sehr viel...Hast du deine SD Werte vorliegen ?

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  3. #3
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Nachfolgend meine Werte:

    TSH 0,01 (0,4. - 4,0)
    FT4 31,0 (8,6 - 18,0)
    FT3 8,7 (1,8 - 4,3)
    TRAK 5,2 <1

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von klausk
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Oh.. Ja...die sind nicht von schlechten Eltern. Bitte engmaschig kontrollieren und rechtzeitig thiamazol senken

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  5. #5
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Ok, also macht diese Dosis bei den Werten erstmal Sinn. Was heißt engmaschig? Der Arzt hat gesagt, ich soll nach 14 Tagen zur Kontrolle kommen.

    Passt das so oder soll ich früher zur Kontrolle?

  6. #6
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Och Franco. Mist.

    Wurde eine Szintigrafie gemacht?

    Autonomie/heißer Knoten ist kein Basedow-Rezidiv. Aber du hast erhöhte TRAK. Hast du einen genauen Szintigrafie-Befund?

    14 Tage reichen unter normalen Umständen - allerdings ist die Dosis heftig. Bin mir nicht sicher, dass das wirkich nötig ist, das wäre wirklich die absolute Höchstdosis, die man ambulant noch verabreicht.

  7. #7
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Hallo Panna, ja eine Szintigrafie wurde durchgeführt und das Bild weist auf eine Anatomie der Schilddrüse hin. Also nicht wie ein übliches Bild eines Morbus Basedow. Dennoch ist der TRAK hoch. Aufgrund meiner großen Schilddrüse kann dies wohl beides der Fall sein.

    Also 3 mal 20 mg finde ich übertrieben.

    Was meinst Du?

  8. #8
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Hallo Franco,
    ich finde 6ßmg auch sehr hoch angesetzt. Vielleicht versuchst Du es erst mal mit 40mg und lässt in 2 Wochen wieder kontrollieren.
    Es bringt Dir ja jetzt auch nichts, wenn Du gleich in die UF gejagt wirst.
    Mit 40 wirst Du eine Besserung erreichen. Ob es reicht, weißt Du nach 14 Tagen.

    lG Karin

  9. #9
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Beurteilung:
    Es besteht eine epiclaviculäre echtsbetonte knotig durchbaute Struma multinodosa ll mit ausgedehnten knotigen Durchbauungen beidseits sowie mit einer multifokalen Autonomie welche zusammen mit einer Immunhypertherose bereits zu einer deutlichen Hyperthyreose führte. Bei der gegebenen Kombination aus einer knotigen Durchbauung einer multifokalen Autonomie und begleitenden Immunthyreopathie rate ich zu einer Strumaresektion. Vor dieser muss erst eine Euthyreose erreicht werden.

  10. #10
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    Standard AW: Rückfall Morbus Basedow nach fast 4 Jahren

    Ja klar kann es beides sein - aber ... mich hätte es schon interessiert, warum er von einem heißen Knoten ausgeht. Das Szinti-Bild ist in beiden Fällen rot - bei MB eher überall, bei einem Knoten nicht. Und genau dazu: Bei meinem Rezidiv war exakt nur die eine Hälfte meiner Schilddrüse heftig rot, also untypisch, dennoch war es keine Autonomie. Und dass bei dir nun ausgerechnet zeitgleich mit MB die Autonomie eintritt, wo du doch in all den Jahren keine autonomiebedingte ÜF hattest - hm.

    Wenn du dich sowieso operieren lässt, ist es natürlich gehupft wie gesprungen. Wenn du daran denkst, die Schilddrüse zu behalten (ist sie die ganze Zeit groß gewesen oder nur jetzt?), dann ist es natürlich wichtig zu wissen, ob es ein lokal begrenzter MB ist (was bei einer bereits sowieso geschädigter Schilddrüse zumindest denkbar ist) oder doch die Autonomie mit dabei.

    Mir kommt die Dosis auch sehr hoch vor, Marco, aber wer bin ich denn, da reinzureden - kann also nur sagen: Das ist eine sehr-sehr heftige Dosis, die auch ich in Frage stellen würde, wenn es um mich ginge. Denkbar wäre für mich 40 und nach max. 10 Tagen Kontrolle - nochmal, mit Vorbehalt.

    Wer hat dir die Dosis verschrieben, NUK oder Hausarzt?

    **

    PS
    naja multifokale Autonomie ... eben, ich hab mich gefragt, wie unterscheidet er denn einen Knoten in einer MB-Schilddrüse? Nun steht da multifokal - d.h. mehrere Knoten - und ich melde eben diesen Zweifel an: das ist vielleicht doch einfach nur MB, in einer inzwischen teilweise kaputten Schilddrüse.

    Nochmal, wenn OP, wäre das natürlich egal. Und ob nun wirklich eine Autonomie da ist, noch dazu multifokal, das lässt sich von Hemmern relativ wenig beeinflussen - d.h. den "Beweis" würde man vielleicht besser sehen, wenn sich deine Schilddrüse dann etwas beruhigt hat.
    Geändert von panna (14.02.17 um 19:35 Uhr)

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