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Thema: Mein Freund der Japaner

  1. #21
    Neuer Benutzer Avatar von quatschi
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    Standard AW: Mein Freund der Japaner

    @ TANJA SOP

    Gratulation! Ich lese hier schon eine ganze Weile mit - Dein Beitrag hat mich dazu bewegt mich endlich zu regsitrieren, damit ich Dir meine Glückwünsche senden kann!

    Ich teile Deine Meinung - denn auch ich habe die (für mich stimmige) Variante gewählt um mit Hashi so gut wie möglich leben zu können, ihn als meinen japanischen Freund zu bezeichnen. Ich habe ihn mir sogar tätowieren lassen, damit ich etwas Schönes habe, Freude habe den Schmetterling zu betrachten, der mich lebenslang begleiten wird.

    Es ist für mich auch nicht einfach ein "Hormone schlucken und alles ist gut". Es begleiten mich diverse Allergien, die mich dazu zwingen die komplette Ernährung umzustellen. Wiederkehrender Schwindel und viel zu tiefer BD errinnern mich immer wieder daran, etwas kürzer zu treten und den (halt auch alltäglichen) Stress zu zügeln - was gar nicht so einfach ist als Berufstätige, Mutter, Hausfrau, Ehefrau,...!

    Ich habe noch nie soo sehr gelernt auf meinen Körper zu hören, die Signale zu deuten, zu analysieren, seit ich die Diagnose erhalten habe - und kann heute sagen (auch wenn das in manchen Ohren schräg klingt): Ich bin dankbar dafür. Denn dadurch habe ich auf soo viele Fragen Antworten erhalten und mache nun das Beste daraus. Auch wenn ich dies in "Schubzeiten" absolut nicht so sehe, den Japaner wie manch andere verfluche, überwiegen doch zum Glück die stabileren Zeiten mit und in der Krankheit.

    Für Deinen weiteren Weg wünsche ich Dir, und natürlich auch allen anderen, alles Gute!

  2. #22
    Neuer Benutzer Avatar von quatschi
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    Standard AW: Mein Freund der Japaner

    Zitat Zitat von Tanja Sop Beitrag anzeigen
    Da kann und möchte ich jeden Satz unterschreiben!
    Auch meine Unterschrift setze ich gerne unter diesen post! :-)

  3. #23
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    Standard AW: Mein Freund der Japaner

    Danke euch
    Die Idee mit dem Schmetterlings-Tattoo finde ich auch süß

  4. #24
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    Standard AW: Mein Freund der Japaner

    Hups - das kam doppelt

  5. #25
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    Standard AW: Mein Freund der Japaner

    Zitat Zitat von quatschi Beitrag anzeigen
    @ TANJA SOP

    Gratulation! Ich lese hier schon eine ganze Weile mit - Dein Beitrag hat mich dazu bewegt mich endlich zu regsitrieren, damit ich Dir meine Glückwünsche senden kann!

    Ich teile Deine Meinung - denn auch ich habe die (für mich stimmige) Variante gewählt um mit Hashi so gut wie möglich leben zu können, ihn als meinen japanischen Freund zu bezeichnen. Ich habe ihn mir sogar tätowieren lassen, damit ich etwas Schönes habe, Freude habe den Schmetterling zu betrachten, der mich lebenslang begleiten wird.

    Es ist für mich auch nicht einfach ein "Hormone schlucken und alles ist gut". Es begleiten mich diverse Allergien, die mich dazu zwingen die komplette Ernährung umzustellen. Wiederkehrender Schwindel und viel zu tiefer BD errinnern mich immer wieder daran, etwas kürzer zu treten und den (halt auch alltäglichen) Stress zu zügeln - was gar nicht so einfach ist als Berufstätige, Mutter, Hausfrau, Ehefrau,...!

    Ich habe noch nie soo sehr gelernt auf meinen Körper zu hören, die Signale zu deuten, zu analysieren, seit ich die Diagnose erhalten habe - und kann heute sagen (auch wenn das in manchen Ohren schräg klingt): Ich bin dankbar dafür. Denn dadurch habe ich auf soo viele Fragen Antworten erhalten und mache nun das Beste daraus. Auch wenn ich dies in "Schubzeiten" absolut nicht so sehe, den Japaner wie manch andere verfluche, überwiegen doch zum Glück die stabileren Zeiten mit und in der Krankheit.

    Für Deinen weiteren Weg wünsche ich Dir, und natürlich auch allen anderen, alles Gute!
    Danke quatschi, wir scheinen das sehr ähnlich zu sehen und zu nehmen. Die Idee mit dem Tattoo finde ich toll!

    Ich glaube wirklich das die die beste Möglichkeit mit dieser Krankheit ein gutes und zufriedenes Leben zuführen - sicher wird es nie die einfachste Form zu leben sein, das wissen wir wohl alle!
    Ich durfte auch viel lernen unter anderem auch das wir Mamas, gerade mit Job und allem was dazu gehört manchmal eben auch nicht 100% funktionieren, aber dazu auch ein Recht haben. Hat mir viel Druck genommen!
    Ich wünsche dir das du mit dieser Einstellung weiter machen kannst - und klar die Löcher nehmen wir, so wie sie kommen und danach geht's wieder hoch und weiter - alles Gute!!!

  6. #26
    Neuer Benutzer Avatar von quatschi
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    Standard AW: Mein Freund der Japaner

    @ TANJA SOP

    Liebe Tanja

    Danke Dir für Deine Worte. Ja, wir sehen das wirklich ähnlich, wenn nicht gleich.
    Es bringt uns alle nicht weiter, wenn wir "den Japaner" als Feind sehen - verschwinden wird er ja sowieso nicht. Falls wir mit ihm Freundschaft schliessen (können/möchten), ist das wohl der einzig richtige Weg - alles andere bringt nichts, ausser Kummer und noch mehr Schmerz und Leiden.

    Ja, das Tattoo, ist wirklich sehr speziell und ich habe eine grosse Freude daran. Es hilft mir sehr dabei mich dem Japaner anzunehmen, ihn zu akzeptieren und das Positive darin zu sehen. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass mir diese Diagnose das Leben gerettet hat! Denn was vorher war, wie es mir ging, all die Schmerzen, 'Depressionen', allerlei andere Symptome, unerklärliche Gewichtszunahme (habe nun in 18Mte 20kg wieder weg), das war kein Leben mehr... Daher bin ich dankbar für Hashi - habe so manche Antworten auf Fragen erhalten, die mir auch keine Ärzte geben konnten.

    Ich denke die Einstellung zur Krankheit ist die halbe Miete und es lohnt sich zu kämpfen und durchzubeissen! Dass jemand, der kein Hashi hat, uns nicht oder sogar niemals wirklich verstehen wird, damit habe ich mich abgefunden - verstehe es manchmal ja selbst nicht, vor allem dann, wenn mich wieder mal ein Schub einholt.

    Nun wünsche Ich Dir und allen anderen einen sonnigen Wochenstart!

  7. #27
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    Standard AW: Mein Freund der Japaner

    Ganz toll geschrieben Tanja!

  8. #28
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    Standard AW: Mein Freund der Japaner

    Zitat Zitat von Rebecca16111 Beitrag anzeigen
    Ganz toll geschrieben Tanja!
    Danke Rebecca, das wollte einfach mal so raus

  9. #29
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    Standard AW: Mein Freund der Japaner

    Zitat Zitat von quatschi Beitrag anzeigen
    @ TANJA SOP

    Liebe Tanja

    Danke Dir für Deine Worte. Ja, wir sehen das wirklich ähnlich, wenn nicht gleich.
    Es bringt uns alle nicht weiter, wenn wir "den Japaner" als Feind sehen - verschwinden wird er ja sowieso nicht. Falls wir mit ihm Freundschaft schliessen (können/möchten), ist das wohl der einzig richtige Weg - alles andere bringt nichts, ausser Kummer und noch mehr Schmerz und Leiden.

    Ja, das Tattoo, ist wirklich sehr speziell und ich habe eine grosse Freude daran. Es hilft mir sehr dabei mich dem Japaner anzunehmen, ihn zu akzeptieren und das Positive darin zu sehen. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass mir diese Diagnose das Leben gerettet hat! Denn was vorher war, wie es mir ging, all die Schmerzen, 'Depressionen', allerlei andere Symptome, unerklärliche Gewichtszunahme (habe nun in 18Mte 20kg wieder weg), das war kein Leben mehr... Daher bin ich dankbar für Hashi - habe so manche Antworten auf Fragen erhalten, die mir auch keine Ärzte geben konnten.

    Ich denke die Einstellung zur Krankheit ist die halbe Miete und es lohnt sich zu kämpfen und durchzubeissen! Dass jemand, der kein Hashi hat, uns nicht oder sogar niemals wirklich verstehen wird, damit habe ich mich abgefunden - verstehe es manchmal ja selbst nicht, vor allem dann, wenn mich wieder mal ein Schub einholt.

    Nun wünsche Ich Dir und allen anderen einen sonnigen Wochenstart!
    Wow, das ist wirklich ein Beispiel das auch die Leute, die hier am Anfang mit ihrer Krankheit stehen, aufbauen soll! Ohne es zu verschönern oder unrealistisch zu sein, einfach mal diesen Blickwinkel annehmen!

  10. #30
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    Standard AW: Mein Freund der Japaner

    Hallo,

    generell halte ich viel von positivem Denken.
    Aber so ein Leben, wie ich es führe, wünscht sich mit Sicherheit keiner.
    Ich war schon als Kind schwer krank, konnte keine Ausbildung machen, nicht arbeiten gehen, verbringe mein Leben mit Fehldiagnosen in der Psychiatrie, habe starke Schmerzen, bin fast immer erschöpft, kraftlos usw...

    Ich hoffe, dass es eines Tages die richtigen Medikamente für mich gibt.

    Liebe Grüße von Karthäuser

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