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Thema: Mein Freund der Japaner

  1. #31
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    Standard AW: Mein Freund der Japaner

    Zitat Zitat von Karthäuser Beitrag anzeigen
    Hallo,

    generell halte ich viel von positivem Denken.
    Aber so ein Leben, wie ich es führe, wünscht sich mit Sicherheit keiner.
    Ich war schon als Kind schwer krank, konnte keine Ausbildung machen, nicht arbeiten gehen, verbringe mein Leben mit Fehldiagnosen in der Psychiatrie, habe starke Schmerzen, bin fast immer erschöpft, kraftlos usw...

    Ich hoffe, dass es eines Tages die richtigen Medikamente für mich gibt.

    Liebe Grüße von Karthäuser
    Das was du schilderst liegt aber nicht alleine am Hashi, oder?

  2. #32
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    Standard AW: Mein Freund der Japaner

    Hallo!
    Ich habe mich erst vor ein paar wenigen Minuten hier angemeldet, wollte mich mal nur einlesen. Ich schwanke gefühlstechnisch noch irgendwo im Nirgendwo, habe die Diagnose noch nicht lange, habe laut Ärzten Horror-Blutwerte, sollte im Krankenhaus sein, was ich gepflegt und höflich abgelehnt habe, und will im Moment nur so viele Infos über diese Krankheit wie möglich.

    Liebe Tanja, ich DANKE dir für deine Zeilen, du hast mich zum Lachen gebracht, wo mir zum Heulen zumute war, du hast mir, ohne es zu wissen, so unglaublich geholfen, mir fehlen die Worte, es zu beschreiben.

    Nun werde ich weiter lesen, aber dir zu antworten war mir ein Bedürfnis!

    Selbstverständlich werde ich im Lauf der nächsten Tage ein ordentliches Profil von mir erstellen, mich ordentlich vorstellen und meine Werte und Symptome einpflegen.

    Liebe Grüße!

  3. #33
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    Standard AW: Mein Freund der Japaner

    Zitat Zitat von Schildkröte78 Beitrag anzeigen
    Hallo!
    Ich habe mich erst vor ein paar wenigen Minuten hier angemeldet, wollte mich mal nur einlesen. Ich schwanke gefühlstechnisch noch irgendwo im Nirgendwo, habe die Diagnose noch nicht lange, habe laut Ärzten Horror-Blutwerte, sollte im Krankenhaus sein, was ich gepflegt und höflich abgelehnt habe, und will im Moment nur so viele Infos über diese Krankheit wie möglich.

    Liebe Tanja, ich DANKE dir für deine Zeilen, du hast mich zum Lachen gebracht, wo mir zum Heulen zumute war, du hast mir, ohne es zu wissen, so unglaublich geholfen, mir fehlen die Worte, es zu beschreiben.

    Nun werde ich weiter lesen, aber dir zu antworten war mir ein Bedürfnis!

    Selbstverständlich werde ich im Lauf der nächsten Tage ein ordentliches Profil von mir erstellen, mich ordentlich vorstellen und meine Werte und Symptome einpflegen.

    Liebe Grüße!
    Oh das freut mich aber das meine Worte das bei dir bewirkt haben, vielen Dank für deine Rückmeldung!
    Herzlich Willkommen in diesem Forum, ich bin gespannt von dir zu lesen!

  4. #34
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    Standard AW: Mein Freund der Japaner

    Hallo Tanja Sop,

    Zitat Zitat von Tanja Sop Beitrag anzeigen
    Das was du schilderst liegt aber nicht alleine am Hashi, oder?
    ich weiß es nicht!
    Klingt meine Beschreibung zu schlimm dafür?
    Aus diesem Grund habe ich mich hier angemeldet, damit ich erfahren kann, ob Hashimoto-Patienten wirklich so stark eingeschränkt sein können.
    Auf jeden Fall leide ich massiv unter der Situation.

    Ich bin jetzt Mitte 30 und habe keine Ausbildung machen können, arbeite nicht, selbst Behindertenwerkstatt hat nicht funktioniert, da zu anstrengend.
    Ich lebe seit vielen Jahren in psychiatrischen Wohnheimen und soll dort eigentlich einer Tagesstruktur nachgehen, was ich aber mittlerweile nicht mehr schaffe. Die Angebote hier sind nicht schlecht, aber ich bin so schnell erschöpft, mir tun die Augen weh, wenn ich zulange wach war, ich habe Muskelschmerzen, Gelenkbeschwerden und und und.

    Das alles schon seit ich 5 Jahre alt bin. Als Gründe werden Depressionen und somatoforme Störungen angegeben, aber nach so vielen Therapien und Psychopharmaka glaube ich da nicht mehr dran.
    Seit letztem Sommer ist die Hashimoto Thyreoditis diagnostiziert. L-Thyroxin nehme ich aber schon seit 2010, weil vorher schon eine Unterfunktion diagnostiziert war.

    Die Situation ist echt schlimm für mich, weil ich was aus meinem Leben machen will. Diese ganz normale Entwicklung fand nicht statt, das Leben zieht an mir vorbei.
    Aber ich war noch nicht oft bei Ärzten (außer Psychiatern), da ich mir ja selbst eingeredet hatte, dass es psychisch sei.
    Nur so langsam kann ich das nicht mehr glauben.

    Ich möchte mein Leben haben.

    Liebe Grüße, Karthäuser


    @schildkröte78: Herzlich Willkommen hier!

  5. #35
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    Standard AW: Mein Freund der Japaner

    Zitat Zitat von Karthäuser Beitrag anzeigen
    Hallo Tanja Sop,

    ich weiß es nicht!
    Klingt meine Beschreibung zu schlimm dafür?
    Aus diesem Grund habe ich mich hier angemeldet, damit ich erfahren kann, ob Hashimoto-Patienten wirklich so stark eingeschränkt sein können.
    Auf jeden Fall leide ich massiv unter der Situation.

    Ich bin jetzt Mitte 30 und habe keine Ausbildung machen können, arbeite nicht, selbst Behindertenwerkstatt hat nicht funktioniert, da zu anstrengend.
    Ich lebe seit vielen Jahren in psychiatrischen Wohnheimen und soll dort eigentlich einer Tagesstruktur nachgehen, was ich aber mittlerweile nicht mehr schaffe. Die Angebote hier sind nicht schlecht, aber ich bin so schnell erschöpft, mir tun die Augen weh, wenn ich zulange wach war, ich habe Muskelschmerzen, Gelenkbeschwerden und und und.

    Das alles schon seit ich 5 Jahre alt bin. Als Gründe werden Depressionen und somatoforme Störungen angegeben, aber nach so vielen Therapien und Psychopharmaka glaube ich da nicht mehr dran.
    Seit letztem Sommer ist die Hashimoto Thyreoditis diagnostiziert. L-Thyroxin nehme ich aber schon seit 2010, weil vorher schon eine Unterfunktion diagnostiziert war.

    Die Situation ist echt schlimm für mich, weil ich was aus meinem Leben machen will. Diese ganz normale Entwicklung fand nicht statt, das Leben zieht an mir vorbei.
    Aber ich war noch nicht oft bei Ärzten (außer Psychiatern), da ich mir ja selbst eingeredet hatte, dass es psychisch sei.
    Nur so langsam kann ich das nicht mehr glauben.

    Ich möchte mein Leben haben.

    Liebe Grüße, Karthäuser


    @schildkröte78: Herzlich Willkommen hier!
    Hm was heisst schon zu schlimm, ich weiss das Hashi viel schlimme Symptome auslösen kann und je länger unbehandelt desto schlimmer die Auswirkungen.
    Bei dir hat es aber bereits schlimm angefangen, in sehr jungen Jahren. Hat ein Elternteil bei dir Hashi?
    Geht es dir denn seit 2010 besser, bringt die LT Medikation etwas gegen deine "alten/bekannten" Symptomen?

  6. #36
    Benutzer
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    Standard AW: Mein Freund der Japaner

    Ja, meine Mutter hat vermutlich Hashi. Sie weiß es nicht genau, hat aber auf jeden Fall eine Unterfunktion.

    Durch die Einnahme von L-Thyroxin haben sich nur meine Verdauungstörungen gebessert, vorher hatte ich fast immer Verstopfungen oder Durchfall.
    Dementsprechend hatte ich an manchen Tagen kaum Hunger, an anderen wiederum sehr viel.

    Ich vermisse diese Tage, an denen mein Stoffwechsel hyperaktiv war, denn nur dann habe ich mich wohl gefühlt. Allgemein finde ich, dass die Abläufe in meinem Körper viel zu langsam sind.

    Liebe Grüße von Karthäuser

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