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Thema: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

  1. #31
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    Standard AW: Morbus Basedow, Lupus Erythematodes und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    Zitat von Luise67

    Unter anderem auch, weshalb ich seit 4 Jahren Symptome habe bei "normalen" Blutwerten.
    Das interessiert mich jetzt auch. Bis jetzt konnte ich noch keine Fachliteraturquelle mit einer Erklärung finden.

    Noch eine Frage: ist bei Dir SLE seronegativ (ohne entspr. AK's?)

  2. #32
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    Standard AW: Morbus Basedow, Lupus Erythematodes und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    Na ja, ich habe das so erklärt bekommen: Vom Prinzip her könnte man MB auch wie andere Autoimmunerkrankungen durch Immunsuppressiva und Cortison in Schach halten. Macht natürlich keiner, weil das wäre ja "mit Kanonen auf Spatzen schießen". Wenn aber jemand bereits eine andere Autoimmunerkrankung hat (wie bei mir z. B. Lupus Erythematodes) und der Körper bereits unter Immunsuppressiva und Cortison steht, dann wird der MB damit auch runtergefahren. Sprich die SD Blutwerte sind "normal" und Antikörper auch nicht nachzuweisen. Die Symptome einer ÜF habe ich aber trotzdem und zwar seit 4,5 Jahren!! Massive Unruhe, Herzrasen, Panik etc. Da kein Doc was gefunden hat, wurde es natürlich auf die Psych geschoben und mit AD behandelt. Die verständlicher Weise überhaupt nichts gebracht haben und im Gegenteil den Körper als mehr "gepuscht" haben. Nachdem sich mein Lupus eine Zeit lang ruhig verhalten hat, habe ich das Cortison abgesetzt. Und siehe da: Der MB hat voll durchgestartet und war dann auch in den Blutwerten sichtbar. Dann hat mir endlich auch mal ein Doc geglaubt. Und nein, zur Frage oben, mein Lupus ist nicht seronegativ.

    Jetzt sind meine Werte seit 4 Monaten das erste Mal im Normalbereich, aber mein Befinden hat sich absolut nicht verbessert. Unter der bisherigen Medikamentation sind in den letzten zwei Wochen ja sowohl Ft3 wie auch Ft4 gestiegen. Wie schaffe ich es nun, dass in zwei Wochen der Ft3 nicht wieder in ÜF ist? Der Ft4 sollte ja noch etwas steigen. Vielleicht kann mir hierzu noch einer der Profis etwas schreiben.

    Vielen Dank und liebe Grüße und allen ein möglichst ruhiges und stressfreies WE.

    Luise

  3. #33
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    Du hast doch schon das richtige gemacht, auf 5mg gesenkt. Wenn ft4 jetzt wieder etwas höher kommt und die TRAK weiter sinken, wird auch ft3 sinken.
    Ich habe Fibromyalgie und nehme deshalb gering dosiertes Prednisolon. Meine TRAK sind trotzdem wieder im zweistellugen Bereich.
    Nur unter der Cortison-Stoßtherapie habe ich sie mal kurzfrostig im einstelligen Bereich gehabt.
    lG Karin

  4. #34
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    Standard AW: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    Vielen Dank, Luise.

  5. #35
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    Standard AW: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    Hallo ihr Lieben,

    da ich mit der Tabletten Einstellung und den Schwankungen nicht klar kam, habe ich am 20.04.2017 die SD komplett entfernen lassen. OP war auch nicht so schlimm wie befürchtet. Geht mir eigentlich ganz gut. Habe gestern also am 2. Tag post OP mit 100 L-Thyroxin gestartet. Aktuelles Kampfgewicht sind 62 kg :-)

    Hatte heute bereits wieder eine heftige Attacke mit Herzrasen, Schwindel und allem was dazu gehört. Meint ihr die Anfangsdosis war bei meinen Ausgangswerten zu hoch? Die Ärzte waren da ziemlich schmerzfrei, was die Dosierungsempfehlung angeht. Ist es ratsam den Betablocker (1.25mg Bisoprolol) weiter zu nehmen? Bin für Anregungen oder Erfahrungen dankbar. Man ist schon ziemlich auf sich selbst gestellt.

    LG Luise

  6. #36
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    Standard AW: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    Hole Dir den Bericht des Pathologen, um zu sehen, was es tatsächlich war. Ich denke eher, daß Du in einer UF bist, daher die Beschwerden.

  7. #37
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von klausk
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    Standard AW: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    Nach 2 Tagen ist von dem LT eh noch nicht viel zu spüren
    Ich denke mal die 100 passen für den anfang....Nach 6 Wochen BE machen und sehen wo du stehst
    Betablocker würde ich weiterhin nehmen um das Herz zu beruhigen ...tut nicht weh



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  8. #38
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    Standard AW: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    Bei Deinen Werten vor der OP warst Du in manifester UF! Von daher ist es auch kein Wunder, dass es Dir im Moment nicht gut geht. Die jetzige Dosis könnte schon passen. Aber es wird jetzt erstmal dauern, bis sich die Dosis im Blut aufgebaut hat, und Du aus der UF raus kommst. Also bleibt erstmal nur abwarten...
    LG

  9. #39
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    Standard AW: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    Du sprichst von "Attacken", um was geht es dabei, könnten sie mit einem evtl. Calciummangel zu tun haben?

    Ist dein Calcium-Wert OK? Bekommst du Calcium? Denkst du daran, es zeitlich reichlich versetzt (zu den Hormonen) zu nehmen?

    Sonst: Mach ruhig mit 100 weiter und die Betablocker würde ich schon langsam ausschleichen, wenn der Grund deiner Beschwerden klar ist, denn sie hemmen die Umwandlung T4-T3.

  10. #40
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von klausk
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    Standard AW: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    Kommt drauf an welchen Wirkstoff der BB hat. Nicht alle greifen in den Hormon Haushalt ein....

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