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Thema: Rezidiv nach Auslassversuch? Weiteres Vorgehen?

  1. #11
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Rezidiv nach Auslassversuch? Weiteres Vorgehen?

    Schade, dass sich das Rezidiv nun bestätigt hat. Zum Glück hast Du einen Arzt, der sich kooperativ zeigt.
    Nutze die Zeit um Dir zu überlegen, wie Du weiter machen willst.
    Nicht nur Beruf sondern auch Familienplanung ist hier ein wichtiger Aspekt.
    Gucke Dich ruhig mal nach eine Klinik für eine OP um, auch wenn Du sie vielleicht später nicht brauchst.
    Aber dann tust Du es nicht übereilt.
    Ich wünsche Dir viel Glück
    lG Karin

  2. #12
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    Standard AW: Rezidiv nach Auslassversuch? Weiteres Vorgehen?

    Ich kann Karin nur beipflichten. Nutz die Zeit der zweiten Therapie für Überlegungen zur OP. Ich habe auch zwei medikamentöse Therapien gemacht, auch immer schön ausgeschlichen, die zweite Therapie hat ca. 1 Jahr gedauert, die erste gut 1,5 Jahre. Leider war ich danach immer nach kurzer Zeit wieder in der ÜF...
    Nach dem ersten Rezidiv habe ich mich schon nach einer Klinik für die OP umgeschaut und mich auch hier im Forum schon gut über die OP und die Einstellung informiert. Als ich dann das zweite Rezidiv hatte, habe ich mich innerhalb von 3 Monaten zur OP entschieden, direkt als die freien Werte mit dem Hemmer wieder im Normbereich waren, war die OP. Das ging nur so schnell, weil ich die Entscheidung für eine OP als definitive Therapie schon längst getroffen hatte und mich auch schon informiert hatte, wo ich sie machen lasse, falls nötig.
    Alles Gute für Dich!!

  3. #13
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    Standard AW: Rezidiv nach Auslassversuch? Weiteres Vorgehen?

    Zitat Zitat von KarinE Beitrag anzeigen
    Zum Glück hast Du einen Arzt, der sich kooperativ zeigt.
    Ja, trotz der Bestätigung des Rezidivs hat mich das Gespräch mit meinem Endo ein stückweit positiv gestimmt. Ich hatte das Gefühl, doch gut aufgehoben zu sein.

    Zitat Zitat von KarinE Beitrag anzeigen
    Nicht nur Beruf sondern auch Familienplanung ist hier ein wichtiger Aspekt.
    Ich glaube, wenn ich mir hinsichtlich meines Kinderwunsches sicherer wäre, würde ich mich direkt für die Operation entscheiden.

    Ich habe bislang den Eindruck, dass die Wahrscheinlichkeit für ein Rezidiv nach der Schwangerschaft hoch ist und wegen eines Rezidivs die Schwangerschaft hintenanstellen zu müssen, ist bei bestehendem Kinderwunsch ganz sicher kein schöner Gedanke.
    Ich sprach den Punkt (als Argument für eine Operation) auch bei meinem Endo an. Er meinte jedoch, bei Bestehen einer ‚stabilen Remission‘, löst eine Schwangerschaft kein Rezidiv aus…

    Ein wichtiger Aspekt. Da bin ich ganz bei dir, Karin.

    Zitat Zitat von Ollina Beitrag anzeigen
    Ich kann Karin nur beipflichten. Nutz die Zeit der zweiten Therapie für Überlegungen zur OP. Ich habe auch zwei medikamentöse Therapien gemacht, auch immer schön ausgeschlichen, die zweite Therapie hat ca. 1 Jahr gedauert, die erste gut 1,5 Jahre. Leider war ich danach immer nach kurzer Zeit wieder in der ÜF...
    Vielen lieben Dank für deine Erfahrung, Ollina!
    Deine Schilderungen könnten 1:1 auf meinen Fall zutreffen (nur dass ich beim ersten Mal nicht ausgeschlichen habe). Und auch dein Vorgehen, während der zweiten medikamentösen Therapie sich über die Operation zu informieren und nach Kliniken/Chirurgen zu suchen, werde ich für mich übernehmen.

    Ich möchte meiner Schilddrüse/meinem Immunsystem noch mal die Chance geben, sich zu beruhigen. Aber für den Fall eines zweiten Rezidivs möchte ich vorbereitet sein.

  4. #14
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    Standard AW: Rezidiv nach Auslassversuch? Weiteres Vorgehen?

    Während einer SS wird es vermutlich nicht zu einem Rezidiv kommen, aber es kommt
    sehr häufig vor, dass Frauen ein paar Wochen/Monate nach der Geburt durch die
    Hormonumstellung eine postpartale Thyreoiditis entwickeln, die sich bei vorbelasteten
    Betroffenen als Rezidiv zeigt.
    Ich habe irgendwo mal gelesen, dass von den vormals SD-Erkrankten 20 % eine PPT
    entwickeln, womit das Risiko ziemlich hoch ist. Ich habe keine Quelle, aber die 20 %
    sind mir in Erinnerung geblieben.

    Ein Rezidiv in der Stillzeit mit den Symptomen der ÜF während des ersten Babyjahres
    ist sehr hart, weil man viel Kraft für die Versorgung des Babys braucht und eh häufig
    auf dem Zahnfleisch kriecht wegen dem dauerhaften Schlafmangel, weil man selten
    mal ein paar Stunden am Stück schläft. Und das Ganze in der ÜF mit erhöhten TRAK
    und der Sorge, dass das Kind durch die TRAK ebenfalls an "Schilddrüse" erkrankt,
    sollte bei der Überlegung, ob man die OP vorher machen sollte oder auf die Zeit danach
    verschiebt, ebenso berücksichtigt werden. Zumal man als junge Mutter kaum mal
    zwei bis drei Tage im KH verbringen will, wenn man eigentlich das Baby versorgen möchte.

    Ich habe meine Total-OP gemacht, als mein Kind 2 3/4 Jahre alt war. Ich hatte eine PPT
    bzw. eine Aufflammen des MB zwischen dem dritten und fünften Monat nach der Geburt,
    ich übertreibe also nicht mit dem, was ich oben ausgeführt habe, denn ich habe das
    selbst erlebt und kann jeder Frau nur raten, wenn sowieso irgendwann eine OP ansteht,
    das vor der SS zu erledigen, denn eine günstige Zeit für die OP gibt es nachher nicht mehr.
    Geändert von Kathrinchen (04.02.17 um 21:51 Uhr)

  5. #15
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    Standard AW: Rezidiv nach Auslassversuch? Weiteres Vorgehen?

    Zitat Zitat von Kathrinchen Beitrag anzeigen
    Während einer SS wird es vermutlich nicht zu einem Rezidiv kommen, aber es kommt
    sehr häufig vor, dass Frauen ein paar Wochen/Monate nach der Geburt durch die
    Hormonumstellung eine postpartale Thyreoiditis entwickeln, die sich bei vorbelasteten
    Betroffenen als Rezidiv zeigt.
    Ich habe irgendwo mal gelesen, dass von den vormals SD-Erkrankten 20 % eine PPT
    entwickeln, womit das Risiko ziemlich hoch ist. Ich habe keine Quelle, aber die 20 %
    sind mir in Erinnerung geblieben.
    Bislang erschien es mir, als wäre ein Rezidiv nach der Schwangerschaft fast unumgänglich. Hätte ich eine Zahl nennen sollen, hätte ich die Wahrscheinlichkeit eher auf 60-80 % geschätzt. Rein vom Gefühl her. Daher sind die von dir genannten 20 % für mich etwas…ja, beruhigend.
    Ich hatte am Rande bereits von postpartaler Thyreoiditis gelesen, es aber nicht mit einem MB-Rezidiv nach der Schwangerschaft gleichgesetzt. Ich danke dir für das Stichwort, ich werde in die Richtung noch etwas lesen.

    Aber ob die Wahrscheinlichkeit nun 20 % oder 80 % ist, bringt einem im betroffenen Einzelfall wenig bis gar nichts. Dementsprechend habe ich über deine nächsten zwei Absätze länger nachgedacht und auch mit meinem Freund darüber gesprochen.
    Ich bin mir hinsichtlich meines Kinderwunsches insgesamt unsicher; in den nächsten fünf Jahren sehe ich derzeit bei mir keine (geplante) Schwangerschaft. Das Argument PPT & Gesundheit des Kindes ist deswegen für mich zwar eines der wichtigen, aber (noch) nicht das ausschlaggebende in der Entscheidung pro/kontra Operation.

  6. #16
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    Standard AW: Rezidiv nach Auslassversuch? Weiteres Vorgehen?

    Kann mich Kathrinchen nur anschließen. Mein Rezidiv kam auch 3 Monate nach Geburt meiner Tochter Ende 2015. Vor einer Woche wurde ich nun totaloperiert. Die Zeit dazwischen war für mich eine emotionale Berg- und Talfahrt.

  7. #17
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    Standard AW: Rezidiv nach Auslassversuch? Weiteres Vorgehen?

    Kann man anhand des Ultraschalls etwas über den Zustand der Schilddrüse aussagen?

    Das Ergebnis des letzten Ultraschalls Ende Januar hatte ich bereits gepostet:
    „Grenzwertig große, links betonte Schilddrüse (20 ml) mit teils kleinfleckig hypodensem Reflexmuster, beidseits unregelmäßige, insgesamt vermehrte Binnendurchblutung.“

    Die Größe beiseitegelassen, würde ich „hypodenses Reflexmuster“ als Echoarmut deuten, „kleinfleckig“ als Inhomogenität? Demnach ist mein Schilddrüsengewebe MB/HT-typisch geschädigt.
    Vermehrte Durchblutung ist vermutlich ein Hinweis auf eine Entzündung?

    Zum vorletzten Ultraschall (August 2016, 3,5 Monate vorm Auslassversuch) liegt mir nicht der genaue Wortlaut vor. Der Arzt, der den Ultraschall durchgeführt hatte, war derselbe wie dieses Mal. Er meinte, dass sich meine jetzige Schilddrüse nicht stark verändert hat im Vergleich zum Ultraschall im August. Das Volumen war damals 18 ml.

    Unter der Hemmertherapie hat sich meine Schilddrüse wieder verkleinert, ursprünglich wurden 33 ml gemessen. Bilden sich Echogenität und Homogenität nicht wieder zurück? Oder heißt es, einmal geschädigt, immer geschädigt?

    Sagt der Ultraschall etwas über die Remissionschance aus?

    Mein Endo hatte zum Ultraschall vom August noch gesagt, dass die Schilddrüse zu MB passt, aber der Ultraschall auch darauf deuten kann, dass ich irgendwann in meinem Leben noch eine Unterfunktion entwickle. Ist damit Haschi gemeint?

  8. #18

    Standard AW: Rezidiv nach Auslassversuch? Weiteres Vorgehen?

    Hallo Mockingbird,
    leider kenne ich mich mit Ultraschall nicht wirklich gut aus.

    Aber bestimmt können Dir da andere hier noch weiterhelfen.

    Was ich nur meine, gelesen zu haben ist, dass eine SD, die kleiner wird auf Hashi hindeuten kann.
    Und ja, mit Unterfunktion ist wohl Hashi gemeint.

    LG, Sonja

  9. #19
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    Standard AW: Rezidiv nach Auslassversuch? Weiteres Vorgehen?

    Zitat Zitat von SonjaFranka Beitrag anzeigen
    Was ich nur meine, gelesen zu haben ist, dass eine SD, die kleiner wird auf Hashi hindeuten kann.
    Und ja, mit Unterfunktion ist wohl Hashi gemeint.
    Mit 33 ml war meine Schilddrüse anfangs durch den Basedow vergrößert. Dass sie sich unter der Hemmertherapie wieder auf eine normale Größe verkleinert hat, sehe ich als positiv. 18 ml ist glaube ich für Frauen der obere Referenzwert; da war ich letzten August wieder angelangt.
    Ich denke, die Aussage meines Endos bezieht sich eher auf das geschädigte Gewebe (inhomogen und echoarm). Ich habe hier im Forum schon von MBlern in Remission gelesen, die mit LT nachhelfen müssen, weil ihre Schilddrüse allein nicht mehr ausreichend Hormone produziert. Aber den Grund dafür, weiß ich nicht. Ist das auf das geschädigte Gewebe zurückzuführen? Wenn es bei MB in Remission aufgrund des geschädigten Gewebes zur UF kommt, kann man dann Parallen zu Hashimoto ziehen?

    Ich hatte in deinem Thread, Sonja, zu MB, Pille u. Wechseljahren gesehen, dass dein Sono (klick!) nach nicht ganz einem Jahr Hemmer eine Schilddrüse ohne besondere Auffälligkeiten zeigt. Du sprachst die normale Durchblutung an, aber weiß du, ob Echogenität und Homogenität auch normal waren?


    Ich hatte heute mit meinem Endo wegen der neuen Blutwerte telefoniert. Ich hatte gehofft, Fragen zum Ultraschall stellen zu können, aber das Telefonat war beinahe schneller vorbei als ich blinzeln konnte...

    Mein fT4 ist bei 18,8 (9,93-18,0), fT3 ist normal, TSH erniedigt. Ich soll weiterhin 10 mg Thiamazol nehmen und einen Kontrolltermin in vier Wochen ausmachen.
    Ich geh Montag hin, um einen Ausdruck der genauen Werte zu holen und einen Labortermin auszumachen.

  10. #20

    Standard AW: Rezidiv nach Auslassversuch? Weiteres Vorgehen?

    Hallo Mockingbird,

    Die TRAK bei MB stacheln, wenn ich das richtig verstanden habe, die SD dazu an zu viele Hormone zu bilden.
    Manche Mbler haben nicht nur TRAK sondern auch TPO-AK. (MAK).
    Diese Antikörper entstehen in der Regel bei Hashimoto. Können aber auch bei MB vorkommen.
    Ich glaube, das weist dann auf eine Entzündung der SD hin.
    Ausserdem können TPO-AK die TPO behindern, die für die Bildung von SD-Hormonen zuständig sind, ihre Arbeit zu tun.
    Die TPO-AK entstehen, wenn die Lymphozyten Schilddrüsenzellen zerstört haben.
    So kommt es dann zur UF und zu Hashi.
    (glaube ich, genau kenne ich mich nicht mit TPO-AK und Hashi aus!!!)

    In meinem Sonobericht steht "echoarmes, inhomogenes Parenchym."
    Ich dachte eigentlich, dass damit der abgelaufene Entzündungsprozess gemeint ist.
    Von geschädigtem Gewebe hat mir keiner was gesagt!

    Ist es sicher, dass damit geschädigtes Gewebe gemeint ist?

    Und wenn ja, hoffe ich, dass sich hier noch Leute melden, die wissen, ob dieses geschädigte Gewebe, also "echoarm und inhomogen"
    zu UF und Hashi führen kann...

    LG,Sonja
    Geändert von SonjaFranka (11.02.17 um 13:28 Uhr)

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