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Thema: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

  1. #1
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    Lächeln Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    Worüber ich in einem anderen Thread geschrieben habe , und jetzt dort den Thread störe. Daher möchte ich es gerne in einem eigenen Thread weiterschreiben. Ich hatte um Verschiebung gebeten, keine Antwort bekommen, daher kopiere ich jetzt meine Beiträge, um dann weiter schreiben zu können. Ich möchte nicht einfach auch die anderen kopieren.

    03.01.17 Bei mir gibt es Neues. Ich hatte ja als ich das letzte Mal hier war weniger Schilddrüsenhormone gebraucht. Jahrelang immer 112,5 LThyroxin von Henning, dann hatte ich Progesteronmangel (meiner Ansicht nach prämenopausal bedingt), Progesteron wieder eingenommen und die Dosis senken müssen auf 75 mit Progesteron/87,5 ohne, also Wechseldosis. Da ging es mir dann richtig gut damit, so gut, dass ich am Planen war wieder arbeiten zu gehen. Jedoch plötzlich ging nichts mehr, ich konnte nicht schlafen, war schlapp und hab mich sehr unwohl gefühlt. Schlussendlich stellte ich dann anhand immer eindeutigerer Symptome fest, dass ich überdosiert war und hab 3 Tage nichts genommen und dann weitergemacht mit neuer Dosis von 62,5. Es ging mir schlecht, überhaupt diese ganzen Dosisänderungen und ÜF und dann schwankend und hier und da - es war nicht schön. 2 Wochen später ging es wieder los mit Überdosierungssymptomen, die ich wieder nicht gleich erkannt habe. So 3 Wochen später konnte ich wieder nicht mehr schlafen (ich hab nachts nur 4 Stunden geschlafen, dafür aber tagsüber dann nochmal, wie beim ersten Mal), diese innere Unruhe während ich gleichzeitig nichts tun kann. Jedenfalls hab ich wieder 3 Tage pausiert und dann mit 50 weitergemacht. Ich dachte ok, das passt jetzt hoffentlich endlich, aber nein. 2 Wochen später war ich wieder überdosiert, wieder 3 Tage Pause und auf 38,5 runter. Ich sag ja immer, dass 38,5 keine vernünftige Schilddrüsendosis ist, da man damit zwar die körpereigene Steuerung runtersenkt, jedoch nicht ausreichend ersetzt was der Körper braucht. Naja jedenfalls war ich dann mit meinen 38,5 zur Quartalskontrolle und hab Schilddrüsenwerte bekommen, nach 3 Tagen Pause und 3 Tagen 38,5. Das fT4 lag bei 1,6 (Normbereich bis 1,8), für mich eher hoch. Das hatte ich nicht erwartet. Diese 3 Tage Pause haben bei mir schon jedes Mal zu UF-Symptomen geführt durch die drastischen Änderungen. Na gut, ich hab eine Weile die 38,5 weitergenommen, war damit wieder überdosiert, hab zaghaft so ab und an mal 25 eingeworfen und das hat sich dann auch gegeben bis ich schließlich gar nichts mehr nahm. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich eine sehr große Angst. Ich dachte, nicht dass ich jetzt auch noch Basedow habe, oder einen heißen SD-Knoten oder was weiß ich was es da jetzt gibt. Ich hab mich kaum noch getraut was zu machen, so ängstlich war ich. Nach ein paar Tagen gar nichts mehr machen habe ich dann einen Spaziergang gemacht, einen langen, und erwartet, dass mich das so umhaut wie Energieverbrauch es immer tut mit Hashi. Aber es ging mir besser. Jetzt sind weitere Tage vergangen, ich fühle mich so gut, dass ich nur noch feiern könnte. Ich merke nichts mehr von Energieproblemen, von sich schlecht fühlen. Ich hab das Gefühl ich kann alles machen und hab mein Leben endlich wieder zurück. Ich war noch nicht beim Arzt, ich will das alles testen lassen, nicht dass da etwas ist. Aber ich spüre einfach, dass alles in Ordnung ist. Es ist so ein Wahnsinn .. Ich hab Alkohol getrunken - ich konnte überhaupt keinen Alkohol trinken seit Hashi, da ging es mir einfach nur lange schlecht. Jetzt hatte ich einen kleinen Schwips wie früher, es ging mir die ganze Zeit gut. Der war auch schnell vorbei wieder, echt kein Unterschied zu vor Hashi. Ich fühle mich so glücklich! Einfach unfassbar.. naja ich werd mich melden wenn ich Näheres weiß, also beim Arzt war. Ich denke mir, wäre es Basedow oder heißer Knoten, so würde es mir nicht ausgerechnet dann endlich wieder gut gehen seit den Zeiten der ersten Überdosierung, nachdem ich 2 Wochen gar keine Hormone mehr genommen habe. Es wäre eine autonome Produktion, unabhängig von dem was ich brauche. Was ich auch so toll finde - ich nehme morgends einfach nix mehr ein. Ich hab jetzt wirklich wieder die Möglichkeit, direkt nach dem Aufstehen die Vitamine zu nehmen. Da ist nicht mehr Schilddrüsentablette, warten, dann den Rest, dann frühstücken. Da ist ein freier Platz für die Vitamine. Die gesammelten SD-Hormone stecke ich in eine Tüte und nehme sie mit zum NUK - der glaubt mir ja sonst gar nicht. Ich bin ja ins Ausland umgezogen und kann nicht zu meinen alten Ärzten gehen leider. Naja ich freu mich so und wollte es gerne erzählen Mein Gewicht ist übrigens immer noch nicht abwärts gegangen sondern im Rahmen dieser ständigen Überdosierungen sogar aufwärts um ein paar Kilo. Aber mal gucken was da jetzt kommt.

    05.01.17 .. Danke Euch

    Nach wie vor bin ich am Pendeln zwischen Angst und Freude. Aber je mehr Tage kommen ohne dass ich in die Überfunktion komme, desto besser. Ich teste meine Belastungsgrenzen aus, und alles passt. Ich schlafe viel. Es ist ein ganz anderes Lebensgefühl. Ich bin etwas gelangweilt, weiß noch nicht so recht, was ich jetzt machen will. Mein Blutzucker ist auch endlich wieder runter, der war mit den ganzen Überdosierungen ständig zu hoch.

    ..

    Lass erstmal abwarten, was jetzt so ist, Radischen Sagen wir so 2 Wochen, ob da was passiert. Ich hab auch bisschen Probleme, einen NUK-Termin auszumachen. Könnt Ihr Euch noch an Berenice und das Hornberger Schießen erinnern? Ich hab Angst an so jemanden zu geraten :O Ich überleg ob ich stattdessen zum Endo gehe, ich habe hier schon einen ganz tollen Endo gefunden. Aber Endo und SD-Diagnostik, also Ultraschall und Szinti, das passt nicht so für mich ..

    07.01.17 Ja da hast Du natürlich Recht. Aber ich will sowieso zum NUK, und der Endo ist 2 Stunden Fahrt. Ich werde mich schon noch durchringen. Manchmal hat man einfach so Panik .. Bis jetzt habe ich in einem Gebiet gewohnt, wo man rundherum gut versorgt wurde, und ich habe auf so Erlebnisse wie "Wir behandeln erst ab TSH von 10" und so immer ein bisschen ungläubig herabgesehen, so als könnte mir das nie passieren .. Jetzt wohne ich auch in so einer Gegend und ich muss mich erstmal psychologisch damit anfreunden, dass mir solche Dinge jetzt passieren könnten . Dafür brauche ich bestimmt nicht lange.

    Ich stelle ja schon seit Jahren meine Schilddrüse selber ein, bekomme alle 3 Monate beim Diabetes-Termin SD-Werte und die waren nahezu immer gleich, weil ich halt immer angepasst hatte und es so passte.

    Jedenfalls mein Update, anscheinend mache ich das jetzt alle 2 Tage - heute stressiger Tag, ich war erschöpft, hat sich alles normal angefühlt. Ich habe keinen "Schwindel" mehr, also Angst mich beim Stolpern nicht Halten zu können, oder das Gefühl wenn ich Achterbahn fahren würde, das ginge gar nicht - oder Kopf nach unten halten. Also wenn mein Körper sich unerwartet bewegt, das ist jetzt okay. Meine Familie ist irritiert von mir, weil ich mich jetzt so ungewohnt bewege und auch so warm bin - ich finds schön nicht mehr die kalte Mama zu sein Aber ist für mich auch sehr ungewohnt das Gefühl. Ich schlafe viel, meine ganz große Angst, dass ich wie nach jeder Dosissenkung 2 Wochen später wieder überfunktionierend bin und es somit autonom ist verschwindet immer mehr, weil es einfach keinerlei Anzeichen dafür gibt. Jetzt kommen mir eher so Gedanken wie - ob das so bleibt oder wiederkommt? Und ob beim NUK dann alles gesund aussieht oder nicht?

    Angst oder nicht, das werd ich auf jeden Fall machen, aber ich muss erst meine inneren Kinder beruhigen deswegen

    PS - Ich vergaß ich habe auch versucht, ob ich Milch wieder vertrage - nein, eindeutig nicht! xD

  2. #2
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    09.01.17
    Naja Radischen die 2 Wochen sind nicht um, Neues gibt es auch nicht zu berichten. Ich gewöhne mich langsam daran und breche regelmäßig in Jubelschreie aus

    Also versuch ichs mal .. Ich habe Hashi, Zöliakie, Diabetes und B12-Mangel. Hashi wurde lange nicht bemerkt (eigentlich habe ich alle 4 Diagnosen zuerst selber rausgefunden und es dem Arzt gesagt fällt mir gerade auf :-/ ). Ich kam in eine immer tiefere Unterfunktion. Ärztlich verordnet wurde eine Psychotherapie, die ich 2 Jahre lang besucht habe und die mir auch richtig gut getan hat. Dann sagte meine Psychotherapeutin, dass sie denkt, dass da etwas Körperliches ist, sonst wäre ich schon viel weiter. Na gut ich guckte also in die Richtung, und dann purzelten die Diagnosen. Zuerst Hashi, dann Zöliakie, dann B12. Mir gings mit Thyroxin erst besser aber dann langsam weiter abwärts. Das war dann das aufgebrauchte B12, Unterfunktion mindert die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen, ebenso wie Zöliakie. Jedenfalls fing ich dann an zu suchen und ging sehr viele Irrwege, zB nur T3 nehmen :O und so Scherze (mein Herz ist immer noch nicht wieder richtig gut seitdem). Schließlich stieß ich auf die Diagnose CFS, da gab es viele denen es ähnlich wie mir ging, dass sie einfach nur noch auf dem Sofa liegen konnten, es kaum noch oder gar nicht zum Arzt schafften und einfach gar nichts mehr ging. Dort trat ich dann auf hroesch01, den ich dann auch mal kurzzeitig hierhergeschleppt habe. Der war selber sehr krank gewesen und hatte sich dann mit Vitaminen Sport und Ernährung doch wieder sehr fit gekriegt, allerdings ist er inzwischen leider verstorben. Er hat es damals für möglich gehalten, dass mein Hashimoto wieder weggehen würde mit den Maßnahmen, was ich aber für Science Fiction hielt und nicht ernst genommen habe. Also Hochdosis-Vitamin-Programm mit Rundumblick, man nimmt nicht mal dieses und mal jenes, wenn man gerade darauf kommt, dass man da einen Mangel hat, sondern ein abgestimmtes Programm. Von ihm habe ich die Vitamin-C-Hochdosis, um die es in diesem Thread hier geht, und noch viele andere Dinge gelernt. Ich habe also nacheinander meine schweren Mängel behoben, Vitamin D, B12, C, Magnesium, Zink, Vitamin A usw. Das war jedes Mal ein richtiges Aufleben. Dickerchen hatte mir anscheinend schon vorher gesagt, dass ich Vitamin B12 brauche, aber ich hatte es leider nicht verstanden, das hätte mir bestimmt einiges erspart .. Ohne B12-Mangel kommt man glaube ich gar nicht so tief. Ich betrachtete die beiden Herren (oder Dame, wer weiß) als meine "Elefanten" :). Dann las ich noch [Kh] auf englisch als es rauskam, und da fiel mir dann Vieles wie Schuppen von den Augen. Eine Fülle an Wissen .. er beschreibt das Immunsystem mit seinen 2 Achsen, und dass erstens Vitamin D allgemein förderlich für die Stabilität des Immunsystems ist und man es ins Gleichgewicht bringen muss. Dafür hat er jede Menge teure Labortests, die ich aber nicht gemacht habe, sondern weiter mit meinem Programm und einfach selbst geguckt, was da bei meinen Achsen sein könnte - ich glaube hier liegt der Grund dafür dass Vitamin E nichts für mich ist, in dieser Achsenstabilisierung. Jedenfalls [Kh] sagt, dass er AIs heilen kann. Damit hat er mich auch eine Weile angesteckt, aber er sagt selbst, das klappt eher am Anfang, seltener wenn man Hashi schon so lange hat. 14 Jahre müsste ich es jetzt haben. Also das hielt ich auch bei mir für ausgeschlossen.

    Mein Programm ist kurz gesagt Vitamine in Hochdosen, Multi mit dann noch extra Magnesium, B12, C, D, Zink, am Anfang auch Niacin-Flushs. Vitamin D in den oberen Bereich gebracht und dort gehalten - dort kann es extra wirken auf das Immunsystem und Anderes, dafür musste ich lange Zeit 20.000 iE am Tag nehmen, später dann weniger. Super Ernährung - glutenfrei, milchfrei (vertrage ich Beides nicht), sehr lange habe ich auch Tomaten Paprika und Co nicht vertragen. Ganz viel leckerer frischer Salat mit Öl, Thunfisch, Sonnenblumenkernen, lauter guten Sachen (Omega3s eben, ich versteh gar nicht wie man die in Kapseln nehmen kann, wenn man doch einfach so lecker essen kann), Fisch, Fleisch, Gemüse, Kartoffeln, Reis. Unglaublich viele Gewürze - am Anfang war ich süchtig nach Gelbwurz, später Kümmel, Kräuter ua. Nach meinem Geschmack und Bedürfnissen gerichtet eben. Als Nächstes habe ich versucht regelmäßige Bewegung einzuhalten, je nach meiner doch sehr wechselnden Belastungsgrenze. Insbesondere Krafttraining, das Myokine freisetzt, großartige Wirkung. In den Anfangsphasen habe ich regelmäßig Rizinuskuren ( :O ) zur Entgiftung gemacht. Wenn man Mängel behebt, dann kann man da sehr viele unschöne Stoffe wieder freisetzen, und jeweils wenn ich merkte, dass es mir nicht gut ging, bestimmte Symptome auftraten, dann mit Rizinus alles raus und mich dann sehr gut gefühlt. Hat mich übrigens auch Heinz (also hroesch01) zu genötigt. In den letzten Jahren habe ich mich dann noch psychisch stark verändert. Ich sehe eine Krankheit als Spiegel dessen, was in der Seele geschieht. Bei einer Autoimmunkrankheit greift der eigene Körper sich selbst an. Ich habe aufgehört, mich anzugreifen, dazu gestanden, was ich will, bin in dem Sinne egoistisch geworden und tough, aber eigentlich würde ich es jetzt gar nicht mehr egoistisch nennen, sondern normal. Habe auch meine Familie mitgezogen auf diesem Weg - das tut uns allen sehr gut. Wir alle sind deutlich glücklicher geworden.

    Für am Wichtigsten bei den Vitaminen halte ich übrigens das Vitamin C. Erstaunlicherweise ist Heinz der Einzige von meinen Lehrmeistern, der die Bedeutung des Vitamin C erkannt hat und mir das richtig beigebracht (nach Hickory). Ich hätte natürlich wegen den Zähnen noch auf ihn hören sollen, schon klar ;). [Kh] kann es nicht, solche Auswüchse wie HCl für die Magensäure wären wirklich komplett unnötig, könnte er das.

    ([Name gekürzt da ich nicht weiß ob das hier geschrieben werden darf wenn es um ein Buch geht])

    10.01.17
    ..
    Ne darfste nicht ;)

    Ich hab überhaupt keinen Kopf dafür derzeit, mich in andere reinzudenken. Wenn ich etwas lese, das ich kenne, dann schreibe ich auch gerne etwas, aber das wars auch.

    Man kann ja nicht einfach davon ausgehen, dass das was mir hilft, auch Dir hilft. Würde jetzt jemand einfach machen, was ich mache, so würde ich mich verantwortlich fühlen und mich kümmern müssen. Das möchte ich mir überhaupt nicht aufladen. Kann ich auch gar nicht, ich kenne meinen Zustand, nicht den von Anderen. Aber lass Dich nicht abhalten selber zu lesen und Dich reinzubeissen :)

    11.01.17
    ..
    Passt schon, Radischen

    Ich würde jetzt gerne mit meinem Bericht aus dem Vitamin C-Thread verschwinden, passt langsam nicht mehr hierher :-/

    Da mir aber noch nichts Neues einfällt wohin, mein heutiges Update:

    Ich habe einen Anflug von Kopfschmerzen, naja eher Druckgefühl, belastet, bin ungeduldig, unzufrieden, und genervt xD. Mein Schlaf ist total durcheinander - und zwar weil die dämlichen Schulferien zuende sind und ich früh aufstehen muss. Ich fühle mich eigentlich genau wie ab der Pubertät damals ... mein Gott war ich froh als das vorbei war. Und ich frage mich gerade, ob es nicht erst vorbei war, als Hashi anfing, und ich dadurch ruhiggestellt wurde.

    Ihr denkt jetzt bestimmt, ah, sie braucht SD-Hormone xD

    Aber das ist es nicht. Ich habe neben dem Thyroxin auch mein Progesteron nicht mehr eingenommen, weil ich Bedenken hatte, ein Hormon allein zu nehmen, wie das dann reinhaut. Ich wollte erstmal gucken was da an Symptomen so kommt und ob ich es brauche. Ich habe auch so das Gefühl, dass meine Periode schwächer wird (eben Prämenopause) und entsprechend hoffentlich auch mein seit Ewigkeiten zu hohes Östrogen langsam sinkt und ich dann weniger Progesteron brauche. Zweitens habe ich gerade wieder viel Vitamin D eingeworfen, und brauche mehr Magnesium (praktisch gleiche Symptome). Mit Progesteron braucht man ja weniger Thyroxin, aber offensichtlich auch mit Thyroxin weniger Progesteron.

    Ich glaube es wird gar nicht ganz so einfach, wie ich dachte. Ich kenne meinen Körper in Unterfunktion perfekt, aber ohne ist das irgendwie neu jetzt. Naja, Luxusprobleme ..

    Etwas Schönes gab es auch, und zwar hatte ich fleißig Hausputz gemacht, so richtig lange, und da hatte ich auch schon Kopfdruck und alles, viel zu wenig geschlafen, und irgendwie als ich mich dann hinschmiss, habe ich erwartet mich so zu fühlen, wie ich es gewohnt bin, so nach keine Kraftreserven mehr vorhanden, für die nächsten Stunden nicht imstande etwas zu tun. Statt dessen spürte ich wie Wärme in meine Arme und Beine strömte und mein Körper sich richtig gut anfühlte, wow :O Irgendwie fehlen mir die alltäglichen Beschränkungen meines Tuns.

    Das kommt alles so unerwartet .. ich habe übrigens auch beschlossen mir keine Sorgen um die Zukunft zu machen, ob wieder Unterfunktion kommt oder weiß der Himmel was, sondern einfach zu genießen. Mit den meisten Dingen die da kamen, bin ich ja auch fertig geworden.

  3. #3
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    12.01.17 Gestern habe ich überlegt, ob ich wieder arbeiten gehen kann und wo und was.

    Heute Nacht hatte ich einen Traum, der mir gerade wieder eingefallen ist :o Und zwar war ich in einer riesigen Schule und stellte plötzlich fest, dass Servieren und Kochen zu meiner Ausbildung gehört. Zudem war ich mit Abstand die Älteste im Raum und offensichtlich jetzt Lehrling. :-/ Aber auch sehr sozial aktiv.

    Ebenfalls heute nacht habe ich gemerkt, dass mein Herz belastet ist Schnelleres Klopfen, das ich deutlich bemerkt habe und das Gefühl gestresst zu sein. Ich frage mich, ob meine nachlassende Unterfunktion von meinem Körper überhaupt vertragen werden kann und die Pumpe das mitmacht. 14 Jahre Inaktivität, erhebliches Übergewicht. Ich denke an ein moderates Bewegungsprogramm (moderater als meine Belastungsaustestungen derzeit vielleicht), Spaziergänge. Überlege, was ich noch tun könnte.

    Ebenso überlege ich, ob ich nicht eine Rizinuskur einfach brauche. Durch die Wiederbelebung meines Stoffwechsels ist es ja zu erwarten, dass da auch wieder etwas frei wird. Ich bin eigentlich gar nicht mehr bereit Rizinuskuren zu machen, dafür muss es mir schon sehr schlecht gehen .. Es gibt auch andere Möglichkeiten, Aktivkohle, Sauna, Schwitzen.

    Die Gereiztheit und der Kopfdruck sind aber heute früh auch wieder vollständig weg mit Minidosis Progesteron - könnte mir vorstellen, dass auch das Herzklopfen so nicht wieder auftritt, mal zuwarten.

  4. #4
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    Samia, schön, dass es dir gut geht!!!

    Worauf führst du denn das plötzliche Wiedererwachen deiner SD zurück? Auf die Behebung des Progesteronmangels? War bei dir eigentlich Hashi einwandfrei diagnostiziert worden und wie groß ist die SD noch?

  5. #5
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    Hallo Bienchen, danke Dir Ich habe ja mein Programm beschrieben oben, also ich denke an allen Ecken alles richtig gemacht. Dennoch bin ich überzeugt, dass die Vitamin-C-"Hochdosis" (inzwischen habe ich herausgefunden, dass so wenig tatsächlich ankommt von dem was man nimmt, dass die Dosis eher normal ist, daher die Anführungsstriche) der wesentliche Punkt ist, und hatte meinen Bericht daher auch im Vitamin C-Thread angefangen. Aber das kann man bei meinen vielfältigen Problemen natürlich nie sagen, ich denke für mich, dass ich einfach alles richtig gemacht habe (wenn man meine Irrwege mal ausklammert ).

    Ja Hashimoto-Diagnose ist eindeutig, im Rahmen eines polyglandulären autoimmunen Syndroms. Als Antikörper waren immer nur die TG-Ak erhöht. Wegen der Schilddrüsengröße muss ich mal nachsehen (wie immer wenn Du mich etwas fragst ) - sie war aber sicher nicht 5ml klein, das ist ja hier so das Endstadium.

    Progesteronmangel sehe ich nicht im Zusammenhang mit dem Geschehen, den habe ich eigentlich schon seit der Kindheit denke ich.

    LG Samia (PS und antworte mir mal auf meine PN! xD )

  6. #6
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    13.01.17 Gereiztheit und Kopfdruck eigentlich weg mit Progesteron, dafür ist jetzt so ein bisschen Nebel im Gehirn da.
    Das mit dem Herzpochen - es ist mir aufgefallen, dass es immer nur kommt, wenn ich im Bett liege, beim Einschlafen. Seit 3 Nächten, in der ersten Nacht am Stärksten, gestern deutlich, und letzte Nacht vorhanden aber schwächer.
    Ich überlege nach wie vor Entgiftung, aber auch die T4-Rezeptoren am Herzen, die auf Veränderungen reagieren?, oder etwas Orthostatisches? Warum nur beim Hinlegen? Ich weiß es nicht .. Mal weiter zusehen.

    Sonst gibts nichts Neues, ich bewege mich nicht viel wegen der Angst. Schlafe viel, auch tagsüber, gehe nachts immer später ins Bett.

  7. #7
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    Ich lese mich übrigens grade durch den Vitamin-C-Thread und habe just aufgrund aufkeimender Erkältungsbeschwerden eine Dosis Ascorbinsäure eingeworfen. So weit bin ich mit dem Lesen noch nicht, dass ich verstanden hätte, welches Präparat das richtige ist

    Du führst das Wiedererstarken der SD - obwohl sie Hashi-geschädigt sein muss? - auf die Vitamin C Hochdosen zurück - das ist nur deine Beobachtung oder gibt es dazu einen Zusammenhang, erwiesen oder erforscht? Spannend!

  8. #8
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    Zitat Zitat von Samia Beitrag anzeigen
    Ebenfalls heute nacht habe ich gemerkt, dass mein Herz belastet ist Schnelleres Klopfen, das ich deutlich bemerkt habe und das Gefühl gestresst zu sein. Ich frage mich, ob meine nachlassende Unterfunktion von meinem Körper überhaupt vertragen werden kann und die Pumpe das mitmacht. 14 Jahre Inaktivität, erhebliches Übergewicht. Ich denke an ein moderates Bewegungsprogramm (moderater als meine Belastungsaustestungen derzeit vielleicht), Spaziergänge. Überlege, was ich noch tun könnte.
    Vielleicht kleinere Radtouren? Spazieren gehen ist sicher auch gut. Dann habe ich gute Erfahrungen mit youtube Videos gemacht oder während eines Films langsam auf der Stelle "joggen" oder yoga. Wegen der langsamen Bewegungen verursacht das meiner Erfahrung nach kein Herklopfen, aber man kommt dabei trotzdem ordentlich ins Schwitzen.

    Darf ich dich fragen woran für dich Überdosierung so eindeutig feststellbar war?

  9. #9
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    Hallo Bienchen, naja es ist eigentlich wegen Heinz, weil er mir gesagt hat, mit dem Vitamin C könnte das passieren. Das habe ich natürlich nicht geglaubt und abgeblockt, aber wenn jemand etwas voraussagt und es dann so eintrifft ist das für mich ein Beleg, dass es stimmt. Noch nicht der Beweis, aber ein Beleg.

    Und dann ist es auch einfach, wie es einem geht mit dem Vitamin C, man spürt wie alles wieder auflebt, und dass man es braucht.

    Ich denke aber natürlich auch nicht, dass das so gekommen wäre, wenn ich nicht meine Vitamin- und Mineralstoffmängel in allen Ecken behoben hätte, und auch nicht, wenn ich nicht Vitamin D in den oberen Bereich gebracht und dort gehalten hätte. Ich denke es sind Voraussetzungen und Wirkungen. Vitamin C setzt glaube ich elementar an bei dem eigentlichen Hashimoto-Geschehen.

    Mein Gedächtnis hat leider gelitten in der ganzen Geschichte (wie sich das für ein ordentliches CFS gehört :-/ ) - aber ich meine sogar im Eingangspost vom Vitamin-C-Thread steht da etwas dazu.

  10. #10
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    Darf ich an dieser Stelle einmal anfragen wie viel Gramm Vit C (Pulver) als NEM ideal sind ?
    Ich nehme so ca 10 g am Tag.

    LG

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