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Thema: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

  1. #131
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    Ja, die Umstellung von Eigenregulation auf nicht Eigenregulation vielleicht? Oder was macht die Probleme ..

    Ich versteh grad nicht, wieso es mir mit so einer Minidosis so mies geht und das so eine starke Wirkung hat. Ich war ja kaum in UF, also .. ne ich verstehs nicht. Es fühlt sich ganz falsch an. Ein bisschen als wäre da ein Riesengewicht auf dem Kopf drauf.

    Ich kann mich auch nicht erinnern, dass das früher so war. Da war es eher wie eine Erleichterung.

    LG

    PS AD = Antidepressivum

  2. #132
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    Ja, ich denke das ist es auch - im Moment sind SD und Hypophyse im Clinch mit LT. Aber da sind auch die Zielgewebe. Die haben sicher nicht HURRA! geschrien, als die Versorgung immer schlechter wurde. Keiner weiß so genau, was da abgeht jetzt - das ist so wenig erforscht. Und dann ist das Ganze ja nunmal auch ein System - die ganzen Wechselwirkungen sind auch nicht erforscht, das müsste ja ein 3D-Model sein...

    Ich hab mal einen Spruch gelesen: Wenn die Endokrinologie ganz erforscht ist, wird die Psychiatrie überflüssig sein. Ist sehr spitz das Zitat, sagt aber aus, dass am Ende der Tage alle Emotionen eine physische Grundlage in den Botenstoffen, also Hormonen et al haben. Und dass das Ganze ein hochkomplexes System ist, die komplexe Basis unseres ganzen Funktionierens möchte ich meinen. Frage mich dann immer, was noch so "überflüssig" vielleicht nicht, aber ergänzt auf jeden Fall sein wird, wenn wir jemals das endokrine System als solches und in Wechselwirkung mit anderen Systemen, dem Mikrobiom z.B. verstehen... *PhilosophiermodusAUS*

  3. #133
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    Zitat Zitat von Samia Beitrag anzeigen
    Obwohls mir vorher gut ging, habe ich jetzt wohl zum ersten Mal eine "Erstverschlechterung". Es fühlt sich so unangenehm an .. wie etwas das mein Körper nicht will. Ein ekliges Gefühl im Kopf - ähnlich wie als ich mal ein AD "probierte" (=einnehmen sollte) mit dem es mir richtig schlecht ging. Aber gleichzeitig merke ich auch, dass mehr Energie da ist mit dem LT und ich es brauche. Wobei ich mir nicht so sicher bin, ob ich T3 oder T4 brauche.

    Ich bin ziemlich sauer über die Situation zur Zeit ..

    25 LT Einnahme.

    Was ich aber positiv finde, ist dass ich jetzt weiß wie mein Normalzustand sich anfühlt, und wo ich hinmuss.
    Oh, schade. Ich fand es klang ganz gut was du beschrieben hast, aber ein paar deiner Symptome hätte ich auch als Unterfunktion interpretiert. Wenn du jetzt ohnehin wieder neu einsteigst, dann könntest du es vielleicht auch mit Schwein versuchen?

    Da ich selbst mit dem Gedanken ans Absetzen beschäftige habe ich mich ein bisschen mit der chemischen Seite des LT auseinandergesetzt. Die ganzen Jahre über dachte ich nämlich die synthetischen Hormone seien exakt dieselben wie die menschlichen. Aber es sind nicht die exakt selben Strukturen. Nur wo genau der Unterschied ist konnte ich noch nicht verstehen, dazu fehlen mir die Chemiekenntnisse und ich bräuchte etwas mehr Zeit. Ich merke bei mir sehr deutlich, dass ich unter den Hormonen zwar näher an mir selbst bin als ohne LT und in Unterfunktion, aber ich habe jetzt auch ein deutlich anderes Körperempfinden habe. Irgendwie funktioniere ich besser als ohne Lt und andererseits auch schlechter. Ich frage mich ob das wirklich nur an den Peaks und der Einstellung liegt oder vielleicht an dem kleinen chemischen Unterschied.

    Im Schwein sind es die selben chemischen Substanzen und auch wenn das Verhältnis von T3 zu T4 ein anderes ist. Vielleicht kannst du Schwein auch sehr niedrig dosiert einschleichen? Ich weiß nicht, welche Erfahrungen andere gemacht haben und das ist auch nur eine theoretische Überlegung von mir,... Vielleicht kann wegen des höheren T3 Anteils man mit sehr niedrig dosiertem Schwein leichter auf Schwankungen im Bedarf (Krankheit, Sport, PMS, Belastung usw.) reagieren und kann damit dem Körper vielleicht auch die eigene Umstellung erleichtern? Also es kann sein, dass ich völlig falsch liege, es war nur so eine Idee, die mir gerade durch den Kopf ging.

    Ich persönlich spreche auf T3 sehr gut an. Heute hatte ich wieder ein völlig geschwollenes Gesicht, ich sah aus, als hätte ich den ganzen Tag geheult und war kaum fähig mich zu bewegen. Ich musste aber fit sein, weil es ein wichtiger Tag war, also habe ich 5µg T3 zusätzlich genommen und nach zwei Stunden fühlte ich mich immerhin wieder menschlich und konnte meinen Aufgaben nachkommen.
    Geändert von Gedankenpause (15.02.17 um 00:25 Uhr)

  4. #134
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    Zitat Zitat von Samia Beitrag anzeigen
    Übrigens @gedankenpause ist mir etwas eingefallen. Du hast doch jetzt Magnesiumcitratpulver und Magnesiumoxidpulver zu Hause. Du könntest das doch einfach selber mischen? Gut wäre natürlich wenn Du noch ein drittes Pulver hättest. Mg-threonat oder Mg-aspartat vielleicht oder ein anderes.
    Im Moment habe ich mit dem Magnesiumoxid wieder begonnen und vertrage es ganz gut. Auch wenn ich mal eine größere Portion zu mir nehme. Die Konsitenz ist zwar ein bisschen weicher, aber so wie es jetzt ist, ist es in Ordnung. Darüber bin ich schon einmal froh. Die Muskeln zucken immer noch am ganzen Körper, aber das dauerte auch beim letzten Mal eine Zeitlang bis es weggeht und wenn ich in der Sonne sitze kommt es wieder Ich finde das total lustig, wenn ich am Fenster sitze. Bein in die Sonne, Hautoberfläche zuckt, Bein aus der Sonne, Hautoberfläche wieder ruhig. Das klappt ziemlich oft und ich stelle mir dann immer vor, wie meine Haut Vitamin D produziert und gerade etwas mehr Magnesium verarbeitet wird.

    Die Fussbäder bringen mir persönlich ziemlich viel. Ich kann halt nicht einschätzen wieviel davon Placeboeffekt ist und wieviel einfach nur die generelle Wirkung eines Fussbades. Andererseits bin ich mir ziemlich sicher, dass die Aufnahme über die Haut in jedem Fall stattfindet. Ob in dem Ausmaß wie überall geschrieben wird, weiß ich natürlich nicht.

    Ans Mischen habe ich auch schon gedacht und neulich nur MgOxid ins Wasser gemacht, aber seit ich meinen Zinkspiegel gesättigt habe, sind meine Geschmacksknospen anscheinend wieder ok. Früher konnte ich diese Mischung ohne Probleme trinken. Jetzt schmeckt sie einfach nur noch bäääh einmal habe ich das nichtsahnend einer Freundin angeboten und sie hätte es fast wieder ausgespuckt und fragte mich entsetzt was das wäre. Für mich war das einfach nur Wasser mit Saft. Seit ein paar Tagen kann ich ihr Entsetzen verstehen

    Vitamin C vertrage ich übrigens 5-6 Gramm am Tag ohne Probleme. Mehr schaffe ich gerade noch nicht, weil ich sonst den ganzen Tag nur an NEMs denken müsste und eigentlich will ich von all dem Zeug nur noch meine Ruhe haben und endlich wieder ein Leben haben.

    Mein Ascorbinsäurexperiment im Gesicht hat übrigens etwas gebracht. Ich hatte seit vielen Jahren eine ziemlich große geplatzte Ader unter dem Auge am Wangenknochen. Darauf habe ich ein mit der Lösung getränktes Wattestäbchen gehalten, ziemlich lange und immer wieder neu getränkt. Später habe ich es auch bereut, weil die Stelle so rot war, über Tage leicht geschwollen und ich Angst hatte, ich hätte etwas kaputt gemacht. Jetzt ist die Haut wieder vollkommen abgeheilt und ruhig und das Äderchen ist zu einem klitzekleinen roten Punkt zusammengeschrumpft, den man fast nicht mehr sieht. Es dauerte etwas mehr als eine Woche bis es wieder ganz gut war. Ich werde das jetzt noch an weiteren Stellen ausprobieren, allerdings etwas vorsichtiger und sanfter.

    Ich weiß, das klingt vermutlich ziemlich verrückt...

    Jod habe ich mir jetzt bestellt. Ich hatte vor vier Jahren einen nachgewiesenen deutlichen Jodmangel. Aus Angst vor Hashi habe ich es nie supplementiert und vermieden wann immer ich konnte, außer in Milchprodukten und Fisch eben. Vor ein paar Tagen habe ich eine Studie gefunden in der anti-TG Antikörper bei Ratten mit Jodmangel in Verbindung gebracht wurden. Ich poste den Link, ich verstehe nicht alles, aber ausprobieren werde ich es in jedem Fall, sobald ich es mir leisten kann.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8103449

    Und dann gibt es hier noch eine ganz gute Übersicht

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/...?dopt=Abstract

    Es sind fast dieselben Autoren wie im ersten Link und sie beziehen sich auch auf die Forschungsergebnisse aus der ersten Veröffentlichung. Es ist darin einfach nochmal ganz gut erklärt.

    Ich finde seit vier Jahren keine gute Einstellung und halbwegs verlässliche Tagesleistungen. Ich hoffe dass es mir hilft. Möchte das aber nicht empfehlen oder raten, weil ich denke, dass das jeder selbst wissen muss. Die Informationen sollte man, sofern man über sie verfügt, aber trotzdem mitteilen. Deshalb mache ich das, auch wenn ich nicht sicher bin inwieweit das für Hashi wirklich richtig sein kann. Aber auch da sind die Meinungen hier ja oft geteilt.

    Vielleicht verstehen andere das ja besser als ich und teilen sich dann auch mit

  5. #135
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    Interessante Idee mit dem Schwein Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich mich damit besser fühlen würde. Ich trage den Gedanken mal mit mir rum - aber ich habe schon Bedenken wegen dem ungenauen Verhältnis und den möglichen Mischungsänderungen. Ein so hoher T3-Anteil wird auch für mich mit meinen Mini-T3-Bedürfnissen schwierig, also müsste ich ohnehin LT dazu nehmen denke ich.

    In 4 Wochen habe ich Labor. Ich überlege 25-12,5 LT + 2 x 1 Krümel Thybon bis dahin. Wär doch ein guter Anfang. Ist etwas knapp mit den 4 Wochen zwar, aber kann ich auch nicht ändern. Thybon habe ich mir schon vor einiger Zeit wieder verordnen lassen, aber noch nicht wieder genommen. Oder ich nehme jetzt die 25 LT bis dahin durch, aber das ist ja eigentlich keine Dosis - interessant übrigens wie auch Prof. Hörmann das mit den 25 beschrieben hat.

    Wegen dem Jod berichte mal wie es Dir damit ergeht. Du hast ja kein Hashi, aber LT-Einnahme, da nimmst Du ja auch Jod mit dem LT auf.

    Wegen Deinem Magnesiumgeschmack - das ist auch etwas woran ich mich erinnere, diese Flaschen waren wirklich grausig . Du bist ja gut informiert, da weißt Du das sicher - vom Magnesiumoxid brauchst Du das Doppelte wegen der geringeren Bioverfügbarkeit. Ich würde wirklich etwas Citrat dazumischen, ein bisschen weniger oder die gleiche Menge, die Du allein vertragen hast. Schmeckt natürlich weiter grausig xD Ich zahle für eine Dose mit 100 Stück Magnesium Tabs 500 mg 7,08 Euro übrigens (mit allen Rabatten), und die reicht dann schon eine Weile. Ansonsten trinke ich das Vitamin C mit Wasser im Glas mit einem Löffelstrohhalm, manchmal auch in leckerem Saft, aber mit dem will ich es nicht übertreiben wegen meinem Diabetes. Oder mit einem Spritzer Zitrone als Limo, oder wenn ich eine Unterzuckerung habe mit 24 g Traubenzucker und Zitronensaft. Das saure Wasser schmeckt mir sehr gut, ich merke auch meinen Bedarf daran. Normal gebe ich 4 g in ein Glas und trinke ca. 3 Gläser am Tag.

  6. #136
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    Hey Samia

    wie geht es dir? Hilft das T4? Nimmst du jetzt zusätzlich T3 ein?

    Liebe Grüße
    Gedankenpause

  7. #137
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    Hallo Gedankenpause

    Ja, ich beiße von einer Viertel Thybon einen kleinen Punkt ab xD

    Geht mir schlagartig besser damit. Bin immer noch am Überlegen wegen dem Schwein auch deswegen. Und wie geht es Dir?

  8. #138
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    Hey

    das klingt gut Ich glaube beim Schwein kann man die Dosis selbst nicht so gut splitten, das würde es glaube ich etwas komplizierter machen. Aber vielleicht hat da jemand auch Trick gefunden.

    Mir geht es deutlich besser als die letzten Wochen. Hab jetzt einen Teil meiner Dosis von abends wieder in die Morgeneinnahme geschoben, damit kann ich die Dosis besser beurteilen und habe keine Verluste durch das abendliche, nicht immer gleiche Nüchternsein. Das ist wegen des geringeren Verlusts durch nicht Nüchterneinnahme ja im grunde auch eine leichte Dosiserhöhung. So langsam scheint die Schwankung durch meine Senkung von 225 auf 200 wieder ausgeglichen zu sein. Es ist ganz gut, dass ich das gemacht habe, weil ich damit dann auch argumentieren kann, falls dann doch mal einem Arzt meine Dosis zu hoch sein sollte.

    Alles andere lasse ich erst einmal bis ich wieder an irgendeinem stabilen Punkt angekommen bin und dann werde ich versuchen meine Dosis in homöopathischen Schritten runter zu dosieren. Bevor ich ans Absetzen denke, sollte ich wohl erst einmal längere Zeit wieder einen messbaren TSH-Wert haben. Am Donnerstag hatte ich einen Termin bei der Rheumatologin, dort werden auch immer die Schilddrüsenwerte gemessen. Dieses Mal habe ich die Hormone abends vor der BE eingenommen und bin jetzt mal gespannt, wie sich das auf die Werte auswirkt.

    Ich bin mir fast sicher, dass Magnesium bei mir eine nicht zu vernachlässigende Komponente ist. Das Citrat vertrage ich im Moment sehr gut. Alles in allem, fühle ich mich so langsam wieder besser und kann mich auch wieder konzentrieren und fühle mich nicht mehr so unglaublich erschöpft.

  9. #139
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    Wie schön mit dem Magnesium Und warum denkst Du ans Absetzen?

  10. #140
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    Standard AW: Meine Unterfunktion lässt zu wünschen übrig

    Weil ich es trotz der hohen Dosis nicht geschafft habe auch nur annähernd an einen Punkt zu kommen an dem ich wieder in Ansätzen leistungsfähig bin und weil ich nicht sicher bin, dass mein Körper die Hormone wirklich braucht. Ich hatte zum Zeitpunkt der Diagnose einen starken Eisenmangel und einen Jodmangel und, wie es sich im Nachhinein herausgestellt hatte, Zinkmangel und Vitamin D-Mangel. Eisen, Zink und Jod sind zentral in der SD-Hormonproduktion. Diese drei können schon Faktoren sein, die eine SU auslösen. Hashimoto habe ich ja scheinbar nicht, deshalb muss es eigentlich eine ander Ursache für die SU gegeben haben... wenn ich die finden und beseitigen kann, dann kann meine kleine Schildi vielleicht auch wieder selbstständig arbeiten Eisen sollte es nicht mehr sein, Jod habe ich in den ganzen Jahren, aus Angst vor Hashi, vermieden.

    Ich möchte, dass mein Körper seine Hormone wieder selbst herstellen kann. Mit der Dosis die ich im Moment habe und auch mit dem supprimierten TSH bin ich vollständig von der externen Zufuhr abhängig und das dann für den Rest meines Lebens. Jede kleinste Mehrbelastung führt bei mir zu einem Zusammenbruch, gerade weil es von außen so schwer ist einen kleinen Mehrbedarf einzuschätzen und dann entsprechend durch kurzfristige erhöhte Zufuhr zu kompensieren.

    Ich will nicht mehr über Hormone nachdenken, ich will sie nicht mehr schlucken. Ich halte es kaum noch aus, dass ich keine Kraft mehr für die Dinge habe die mir Spaß machen usw. Ich esse kaum noch. Habe jetzt einen BMI von 19, schaffe es kaum meinen Haushalt zu erledigen usw... alles Dinge, die ich früher trotz SU immer noch irgendwie hinbekommen habe.

    Meine Konzentration ist besser, die Leistungsfähigkeit insgesamt auch. Es hilft schon bei vielem sehr. Trotzdem bin ich glaube ich noch nicht soweit um das so wie es jetzt ist als unveränderlichen Dauerzustand zu akzeptieren. Ich will mein Leben zurück und glaube irgendwie, dass es für mich mit LT nicht möglich ist. Nachdem ich nun weiß, dass das LT eben nicht exakt derselbe Stoff ist wie das vom Körper hergestellte, glaube ich das nun erst Recht.

    Und so wie du das beschrieben hast, wie es bei dir ohne Hormone war, dass z.B. die UF zwar da war aber andererseits auch ein besseres Körpergefühl und eine größere Nähe zum eigenen Selbst, so habe ich das auch empfunden.

    Die anderen Dinge, wie eingeschlafene Arme, Rückenschmerzen, Alpträume, ständig das Gefühl durch die Mangel gedreht worden zu sein usw. sind allerdings so schlimm, dass ich im Zweifelsfall, dann eben doch LT besser finde und es im Moment auch weiterhin brav nehme

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