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Thema: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

  1. #31
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Ok ist Vitamin D noch nicht. Schau dazu am besten im Forumswissen nach. Da ist gut erklärt wie hoch die Aufsättigungsdosis sein muss.

    300 mg ist wenig. Da braucht man deutlich mehr. Bis 800 kannst du locker gehen. Am besten in Portionen und nicht das Zeugs mit Süßstoff. Es gibt mittlerweile auch Depotkaps für Bequeme.

  2. #32
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Ok ist Vitamin D noch nicht. Schau dazu am besten im Forumswissen nach. Da ist gut erklärt wie hoch die Aufsättigungsdosis sein muss.
    Sie meinte, ich solle auf 1000 (Tagesdosis) runtergehen, aber ich bleibe lieber bei 2000, zumal jetzt im Winter.

    300 mg ist wenig. Da braucht man deutlich mehr. Bis 800 kannst du locker gehen. Am besten in Portionen und nicht das Zeugs mit Süßstoff. Es gibt mittlerweile auch Depotkaps für Bequeme.
    Ich bleib erst mal bei 300, bis eine Nierenverursachung ausgeschlossen worden ist. Dann kann ich ja höher gehen.

    Danke dir!

    LG
    Katzengold

  3. #33
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Hast Du denn Kaliummangel, dass Du es regelmässig einnimmst?
    Das ist ja nicht so ganz ungefährlich wenn Du zu hohe Werte bekommst.

  4. #34
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Zitat Zitat von Sanne1 Beitrag anzeigen
    Hast Du denn Kaliummangel, dass Du es regelmässig einnimmst?
    Das ist ja nicht so ganz ungefährlich wenn Du zu hohe Werte bekommst.
    Das ist in meinem Magnesiumpräparat drin.
    Aber ich sehe schon, ich muss alles noch mal unter die Lupe nehmen.

  5. #35
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Ich wollte euch mal auf den neuesten Stand bringen.

    Bei mir wurde ja vor 12 Jahren HT diagnostiziert und ich lebte problemlos damit. Im Oktober ging bei mir der - bislang super eingestellte - BD nach oben ab.
    HÄ wollte von HT-Verursachung nichts wissen (zweifelte sogar die HT-Diagnose an) und schickte mich zu vielen Fachärzten.
    Ich war inzwischen also beim Kardiologen, beim Radiologen, beim Endokrinologen und beim Nephrologen.

    Einig waren sich alle darin, dass das alles nichts mit HT zu tun hat. Besonders enttäuscht war ich von dem Arzt, der laut Ärzteliste der wunderbarste Spezialist für Sd vor Ort sein sollte. Er meinte, das läge alles daran, dass ich falsche Hochdruckmedikamente einnehmen würde, verschrieb mir ein Kombipräparat (Exforge HCT) und Prothyrid. Letzteres wunderte mich nicht, denn ich hatte schon gelesen, dass er das ohne Ansehen der Person flächendeckend verschreibt. Nach höchstens fünf Minuten (und da ist der Ultraschall schon dabei) war ich wieder draußen.
    Ich war so frustriert, dass ich die von ihm verschriebenen Medikamente nicht nahm, zumal der Kardiologe nicht einsah, was bei dem BD-Kombipräparat denn nun der Vorteil gegenüber den bisher eingenommenen sein soll. Er stellte lediglich nochmal leicht um (nun noch eine Nebilet zusätzlich abends). Er war übrigens der Einzige, der zu meiner HT-Verursachungstheorie meinte, das könne er nicht beurteilen, damit kenne er sich nicht aus. Letztendes ist das auch egal, da man die BD-Steigerung ja eh symptomatisch behandeln würde. BD ist jetzt einigemaßen im Griff, schwankt so zwischen 110/60 und 150/90, aber nicht mehr mit den extremen Abgängen nach oben.
    Die restlichen Facharzttermine brachten null, besondere Enttäuschung hier wieder der Endokrinologe, der auch eine HT-Verursachung rundweg ausschloss. Man müsse auch LT nicht steigern, meinte er. Wenigstens bestätigten er und der Radiologe ganz klar die HT-Diagnose.

    Aktuellste Werte sind übrigens noch die von Ende November, also:
    TSH 4.05 (Referenzwerte 0.35 - 4.5) (Mitte Oktober noch 1,71)
    ft3 2.6 (2.0 - 4.4)
    ft4 13.9 (8.0 - 17.0)

    Homocystein 10.8
    Vitamin B12 797
    Ferritin 176.7
    Cortisol 186.9

    Auf der Basis hatte ich ja die HÄ dazu kriegen können, mir mehr LT zu verschreiben. Auch wenn ich weiß, dass das hier im Forum kritisch gesehen wird, steigere ich zurzeit mit abwechselnd 112 und 125, bis die 112er-Packung leer ist.
    Mir geht es noch nicht stabil, aber deutlich besser, lediglich die Frieranfälle habe ich noch jeden Tag, wenn auch deutlich weniger dramatisch. Ich bilde mir ein, dass die Besserung zum einen durch die erhöhte BD-Medikation kommt, zum anderen durch die angelaufene LT-Steigerung. Neue Werte will ich eigentlich erst nach der Umstellung auf 125 machen lassen.

    Liebe Grüße
    Katzengold

  6. #36
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Auf Basis dieser neuen Werte, denn auf der ersten Seite stehen andere, hätte ich jetzt nicht unbedingt T4 gesteigert. Ich halte da die Idee, auch wenn er es wohl immer so macht von dem Endo, für nicht verkehrt. Ich würde tatsächlich an Deiner Stelle mal einen Versuch mit T3 zusätzlich machen. Prothyrid wäre eine Möglichkeit gewesen, aber Thybon fände ich noch besser. Dein fT3 ist prozentual schon deutlich niedriger als der fT4 und wenn Du jetzt am T4-steigern bist befürchte ich, dass der fT3 noch weiter absackt. Dann wäre Dir nicht geholfen!
    Die Blutdruckprobleme sehe ich auch beim fT3. Ich könnte fast wetten aber ich wette aus Prinzip nicht, dass sich der Blutdruck normalisiert, wenn der fT3 hoch genug kommt. Es sei denn Du hättest tatsächlich ein Problem mit dem Herzen, dann vergesse das wieder. Ich habe nur nichts davon gelesen.
    LG

  7. #37
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Nee, das Herz ist im wahrsten Sinne des Wortes pumperlgesund. Momentan bewegt sich der BD so im Bereich 100/60 bis 130/80. Ich beobachte das mal weiter während der Steigerung und lese mich hier in das Thema Thybon ein. Da keiner der Ärzte diesbezüglich ein Problem sieht (die haben ja alle nur den BD im Auge) brauche ich schließlich gute Argumente, wenn ich es mir verschreiben lassen will.
    Vielen Dank, Amarillis!

    Liebe Grüße
    Katzengold

  8. #38
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Hallo,

    ich hatte ja Mitte Oktober die heftige Blutdruckkrise und nehme noch immer fast das doppelte an BD-Medikamenten wie vorher.
    Ich hatte bei der HÄ durchgesetzt, dass ich das L-T in zwei Stufen von 112 auf 125 steigere.
    Seit Ende Januar nehme ich die 125. Blutdruck ist immer noch nicht stabil, aber insgesamt geht es mir besser. Da ich wissen wollte, ob ich mit der ersten Steigerungsstufe wenigstens auf dem richtigen Weg war, habe ich mir jetzt noch mal neue Werte machen lassen.

    15.2.2017
    FT3 2.9 (2.0 - 4.4)
    FT4 15.1 (8.0 - 17.0)
    TSH 0.66 (0.35 - 4.5)
    TPO AK 12 (Negativ < 34)

    28.11.2016
    FT3 2.6 (2.0 - 4.4)
    FT4 13.9 (8.0 - 17.0)
    TSH 4.05 (0.35 - 4.5)
    Homocystein 10.8 (< 10, grenzwertig)
    Ferritin 176.7 (13 - 150)
    Vit. B12: 797 (211 - 911)
    25-OH-Vit. D 73 (35 - 150, wünschenswert 63 - 175)

    Teilt ihr meine Meinung, dass das in die richtige Richtung geht?

    Liebe Grüße
    Katzengold

  9. #39
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Du kannst natürlich das T4 solange steigern, bis irgendwann der fT3 mitzieht. Dies passiert wohl ab einer Dosis von 150µg. Dafür liegt aber der fT4 wohl dann über dem Referenzbereich.
    Das der Blutdruck nicht stabil ist, verwundert nicht. Es bleibt jetzt abzuwarten, wie sich das Befinden verändert.
    LG

  10. #40
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Der fT3 ist ja mit hochgegangen und die Werte sehen insgesamt besser aus. Dein Blutdruckmedikament greif wahrscheinlich noch in die Umwandlung von fT4 zu fT3 ein. Das könnte ohne BB besser werden. Ich würde jetzt erst mal noch ein Krümmel LT (6,25) dazu nehmen und schauen was der Blutdruck macht. Mit Blutdruckmedikamenten ist die Einstellung schwieriger, man sollte den Blutdruck gut beobachten und ggf. auch den BB anpassen. Meist muss der BB reduziert werden.

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