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Thema: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

  1. #81
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Naja, sich jetzt aufgrund einer BE nach zwei Wochen festzulegen, ist eben Glaskugel. Das geht sicher daneben. Aber Deine anderen letzten Werte zeigen einen relativ niedrigen fT3. Es kann schon sein, dass das Blutdruckproblem daher rührt, und Du mit T3 zusätzlich besser einzustellen wärst. T3 senkt den Blutdruck.
    Ist der Blutdruck weiter gestiegen zur Dosis vorher?
    LG

  2. #82
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Zitat Zitat von Amarillis Beitrag anzeigen
    Naja, sich jetzt aufgrund einer BE nach zwei Wochen festzulegen, ist eben Glaskugel. Das geht sicher daneben.
    Klar. Mir geht es seit ein paar Wochen wieder schlecht, wieder so heftig wie ab letzten Oktober. Die drei Monate vorher (jetzt im Sommer) waren paradiesisch. Ich wollte vor einer Entscheidung Werte machen, aber die HÄ ist im Urlaub. Also machte ich sie in einem Labor, dessen Werte nicht vergleichbar waren und fing wegen der Unterfunktionssymptome schon mal an wegen der Steigerung. Letzte Woche fiel mir dann noch meine Frauenärztin ein, und es stellte sich raus, dass die die richtigen Referenzbereiche hat. Ich wollte so bald wie möglich BE machen, damit ich mitkriege, ob ich überhaupt richtig liege mit dem Steigern. Zumindest was T4 berifft, scheint das ja absolut nicht der Fall zu sein.

    Aber Deine anderen letzten Werte zeigen einen relativ niedrigen fT3. Es kann schon sein, dass das Blutdruckproblem daher rührt, und Du mit T3 zusätzlich besser einzustellen wärst. T3 senkt den Blutdruck.
    Davor hab ich halt ein bisschen Schiss, weil ich ja meinen Liotir-Versuch schon am zweiten Tag mit Blutdruckentgleisung, Herzrasen und erhöhter Temperatur abgebrochen habe.
    Rein theoretisch könnte ich noch einen Versuch machen. Ich habe noch eine Packung Prothyrid. Könnte es also mit einer halben 112er und einer einer halben 100/10 probieren. Wenn ich nicht so'n Schiss hätte.

    Meine Idee wäre fast, auf 112 runterzugehen für die nächsten vier Wochen, dann noch mal zu gucken. Aber mit T4 und FT4 so am Anschlag möchte ich nicht noch mal mit T3 experimentieren.

    Ist der Blutdruck weiter gestiegen zur Dosis vorher?
    Nur im Vergleich zum Sommer. Er ist wieder so wie vor dem Sommer. Im Sommer konnte ich die BD-Medikamente senken. Jetzt bin ich wieder auf der BD-Dosis vom letzten Winter und genauso instabil.

    Liebe Grüße
    Katzengold
    Geändert von Katzengold (27.09.17 um 14:26 Uhr)

  3. #83
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Hallo,

    übrigens hatte ich im letzten Beitrag Quatsch geschrieben; ich bin natürlich nicht auf 112 zurück, sondern auf 125.
    Mir ging es besser, keine Muskelkrämpfe mehr, Tag-/Nachtrhythmus normal, bisschen Frieren. Blutdruck okay, allerdings nur mit noch einem zusätzlichem Medikament.
    Seit ein paar Tagen ist der Blutdruck allerdings wieder instabiler und insgesamt höher, Tag-/Nachtrhythmus geht wieder Richtung UF. Gewicht war runtergegangen, stagniert jetzt aber wieder.

    Meine ganz aktuellen Werte:
    FT3 3,0 (2,0 - 4,4) 41,67%
    FT4 15,4 (8 - 17) 82,22%
    TSH 0,84 (0,35 - 4,5)
    (Habe mir die Werte per Telefon durchgeben lassen, weil deren Fax nicht funktioniert hat. Die restlichen kriege ich erst heute Nachmittag.)

    Ich finde, die sehen nicht schlecht aus. Meine Hausärztin wird natürlich wieder meinen, ich hätte eine ÜD. Ich habe noch eine 137er Packung, unangerührt. Ich könnte also auf eine halbe 125er und eine halbe 137er steigern, gucken, ob es mir besser geht und in sechs Wochen wieder Werte machen lassen. Mit T3 will ich erstmal nicht wieder experimentieren.
    Was meint ihr?
    (Mittlerweile habe ich mitgekriegt, dass es hier durchaus verschiedene Meinungen gibt. Es wäre mir deshalb auch an verschiedenen Meinungen gelegen.)

    Liebe Grüße
    Katzengold
    Geändert von Katzengold (14.11.17 um 09:35 Uhr)

  4. #84
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Bei diesen Werten würde ich auf keinen Fall steigern.
    Wohin noch?

  5. #85
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Eine schwierige Frage.. Es kommt auch darauf an, ob du andere Erkrankungen hast, die mit der SD-Einstellung zusammen hängen können: Magen-Darm, Unverträglichkeiten, Allergien usw.. Mit T3 würde ich auch nicht experimentieren. Normalerweise ist es so,dass wenn man genug T4 im Blut hat und die Umwandlung durch andere Erkrankungen nicht gestört ist, dann zieht T3 nach jeder T4 Steigerung mit (schnell oder langsam ist individuell). Entscheidend ist aber dein Befinden

  6. #86
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Zitat Zitat von DonnaS. Beitrag anzeigen
    Bei diesen Werten würde ich auf keinen Fall steigern.
    Wohin noch?
    Richtung Wohlbefinden ...
    Neben den genannten wieder aufgetretenen Symptomen (Blutdrucksteigerung, Frierattacken, frühes Einschlafen und Aufwachen, Gewichtszunahme) habe ich noch einen Tinnitus zu bieten, der gefühlt mindestens doppelt so laut ist wie vor einem Jahr. Ich hatte Tinnitus, solange ich mich erinnern kann (wahrscheinlich durch viele Mittelohrentzündungen als Kind), hatte aber gelernt, damit zu leben. Jetzt nervt er mich wirklich.

    Zitat Zitat von doka Beitrag anzeigen
    Eine schwierige Frage.. Es kommt auch darauf an, ob du andere Erkrankungen hast, die mit der SD-Einstellung zusammen hängen können: Magen-Darm, Unverträglichkeiten, Allergien usw..
    Nicht dass ich wüsste. Häufige Reizdarmphasen habe ich seit der Steigerung vor einem Jahr deutlich weniger. Habe es jetzt mal mit glutenärmer versucht, ist aber nicht meins und ich habe auch keine Veränderung bemerkt.

    Entscheidend ist aber dein Befinden
    Davon bin ich eigentlich auch ausgegangen. Ich werde schon seit über vierzig Jahren als Bluthochdruckpatientin behandelt und meine Medikation ist da jetzt ausgereizt.
    Ich gehe aber davon aus, dass eine Vielzahl von Symptomen in all den Jahren (u.a. Gewichtszunahme) mit nicht erkannter Unterfunktion bzw. Hashimoto zusammenhingen.
    Wobei das Gewicht seit der Hashi-Diagnose vor vierzehn Jahren (und entsprechend L-T-Einnahme) ziemlich stabil geblieben ist, wenn auch auf hohem Niveau. Bis dahin hatte ich ohne größere Schwankungen pro jahr etwa ein Kilo zugenommen. Jetzt im Sommer hatte ich sogar eine Gewichtsabnahme von ein paar Kilo und ein schnelleres Sättigungsgefühl.

    Gestern habe ich ja die restlichen Werte bekommen. Ich hatte auch alles überprüfen lassen, was ich sonst noch so einschmeiße: Vit. B, D, Selen, Magnesium, Zink, Biotin. Alles ziemlich mittig in der Norm, bei Vit. D hat sie jetzt vorgeschlagen, statt jeden Tag 2000 auf einmal in der Woche 20000 zu gehen. Ist ja im Winter sicher nicht verkehrt.

    Trotzdem überleg ich halt noch, um 6,5 L-T zu steigern. Werte waren ja, korrespondierend mit dem Befinden, leicht schlechter geworden gegenüber der letzten und vorletzten Messung. Natürlich weiß ich, dass sie objektiv gesehen nicht schlecht sind und ich weiß auch, dass ich meinen Sommerzustand offenbar nur drei Monate im Jahr haben werde.

    Liebe Grüße
    Katzengold

  7. #87
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Es kann sein, dass du nicht das optimale Blutdruckmedikament hast. Evt. könnte es aber auch sein, dass du bei besserer SD-Medikation gar keine Blutdruckmedikamente benötigst. Ich habe keine aktuellen Werte deiner Nebenbaustellen gesehen. Gibt es da welche?

  8. #88
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Es kann sein, dass du nicht das optimale Blutdruckmedikament hast.
    Das war im Herbst 16 ganz sicher der Fall. Bis dahin hatte ich immer 120/80, da hättest du Geräte nach eichen können. Dann wurde halt von der Hausärztin mit hektischer Neueinstellung begonnen, was erstmal nicht wirklich fruchtete. Von mehreren Kardiologen (meines Vertrauens) wurde dann zusätzlich ein Calciumantagonist empfohlen, den ich seit etwa einem Monat nehme und jetzt noch mal steigern werde, nachdem die Werte jetzt mit dem Kälteeinbruch noch mal etwas nach oben gegangen sind. Wobei wir von gelegentlichen Ausreißern im hundertpaarundvierziger zu achtziger Bereich reden, also eher Feinjustierung.

    Evt. könnte es aber auch sein, dass du bei besserer SD-Medikation gar keine Blutdruckmedikamente benötigst.
    Von der Hoffung habe ich mich inzwischen verabschiedet, zumal ich Schiss vor T3 gekriegt habe nach meinem Liotirversuch und damit erstmal nicht mehr experimentieren will.
    Bei meiner großen BD-Krise im letzten Herbst wurde hier im Forum ja gemutmaßt, dass ich jahrelang l-t-mäßig unterdosiert war, was mir einleuchtend erschien, zumal ich fast alles, was mich gesundheitlich seit Jahrzehnten beschäftigt hat (vieles davon nicht so dramatisch) in der Liste der Unterfunktionssymptome gefunden habe.
    Deshalb meine Frage, ob ich es mit einer leichten (6,5) T4-Erhöhung versuchen sollte. Zumal mir zu den oben genannten Syptomen noch eingefallen iost, dass auch der Birnennebel wieder etwas zugenommen hat.
    Aber vielleicht muss ich wirklich damit leben, dass es mir drei Monate im Sommer super geht und die restlichen neun nicht so ...

    Ich habe keine aktuellen Werte deiner Nebenbaustellen gesehen. Gibt es da welche?
    Bitteschön (ganz frisch):

    Magnesium 0,86 (0,70 - 1,05)
    Selen 102 (50 - 120)
    Zink 835 (600 - 1200)
    Biotin >600 (>200)
    Homocystein 9,5 (<10)
    Ferritin 138,8 (13 - 150)
    Cortisol 139,1 (62,4 - 180)
    Vit. D 79 (35 -150)

    Liebe Grüße
    Katzengold

  9. #89
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Deshalb meine Frage, ob ich es mit einer leichten (6,5) T4-Erhöhung versuchen sollte.
    Du wirst es ausprobieren müssen. Wenn es der falsche Weg ist, wirst Du es merken und dann eben zurück müssen. Bei dem hohen fT4 wird Dir hier keiner mit gutem Gewissen zur Steigerung raten, aber der Wert kann für Dich trotzdem zu niedrig liegen. Der Mensch ist eben individuell verschieden.
    LG

  10. #90
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Zitat Zitat von Amarillis Beitrag anzeigen
    Du wirst es ausprobieren müssen. Wenn es der falsche Weg ist, wirst Du es merken und dann eben zurück müssen. Bei dem hohen fT4 wird Dir hier keiner mit gutem Gewissen zur Steigerung raten, aber der Wert kann für Dich trotzdem zu niedrig liegen. Der Mensch ist eben individuell verschieden.
    LG
    Ich werde jetzt erstmal nicht steigern. Der Winter hat ja erst angefangen, vielleicht ändern sich die Werte noch. Die Hausärztin wollte aus anderen Gründen Januar 2018 eine BE machen. Ich lasse dann die SD-Werte wieder mit machen und schaue dann weiter.
    Es sei denn, die UF-Symptome werden stärker, z.B. das Frieren und evtl. wieder Muskelkrämpfe, dann würde ich es mal mit den 6,5 versuchen.

    Liebe Grüße
    Katzengold

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