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Thema: Verdacht auf Morbus Basedow und endokrine Orbitopathie

  1. #11
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    Standard AW: Verdacht auf Morbus Basedow und endokrine Orbitopathie

    Befundbericht MVZ vom 02.04.14

    Diagnose: Immunogene Hyperthyreose mit endokriner Orbitopathie Stad. I

    Die Hertel Ophtalmometerwerte betragen bei einer Basis von 106 rechts 18 und links 17 mm.

    Sonogramm (7,5 Mhz):
    Volumen rechts, 3,5 ml, links 3,0 ml
    Gesamtvolumen 6,5 ml (normal <18)
    Diffus echoarmer rechter und linker Schilddrüsenlappen
    Im farbkodierten Dopplersonogramm Zeichen der Hypervaskularisierung

    Keine pathologisch vergrößerten zervikalen Lymphknoten

    Schilddrüsenszintigramm mit Tc 99m-Pertechnetat 63 Mbq i.v.:
    Normal großer rechter und linker Schilddrüsenlappen mit regelrechter Radionuklidanreicherung.

    Tc-Uptake = 1,56 % (normal < 2.0)

    Labor vom 26.03.14
    FT3 12,6 pg/ml (Referenzbereich 2,5 – 4,3 pg/ml)
    FT4 3,8 ng/dl (0,9 – 2,0)
    TSH-basal 0,0 µU/ml (0,3 – 4,0)
    TSH Rezeptor AK 15,8 U/l (< 1,75)
    TPO/MAK 65 IU/ml (neg: <50, pos: 75)

    Hyperthyreose (Morbus Basedow)

    Medikation bzw. Therapievorschlag:
    Thiamazol 20 mg 1-0-0
    Procedere: Kontrolle der In vitro Teste in 4 Wochen erforderlich.
    MRT der Orbita bds. nach ophathalmologischem Konsil

  2. #12
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    Standard AW: Verdacht auf Morbus Basedow und endokrine Orbitopathie

    Hurra!
    Ich habe einen Termin im Radiologischen Institut in Bonn für Dienstag erhalten.

  3. #13
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    Standard AW: Verdacht auf Morbus Basedow und endokrine Orbitopathie

    Der Radiologe konnte im MRT keine Verdickungen des Muskel- und Fettgewebes erkennen. Nun warte ich noch auf den Bericht.
    Schade! Ich hatte für gestern kurzfristig einen Termin in der Augen-Uniklinik Köln erhalten. Leider hatte mein Auto einen Defekt, so dass ich nicht fahren konnte. Der nächste Termin ist im Juni.

    LG Baerchen

  4. #14
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    Standard AW: Verdacht auf Morbus Basedow und endokrine Orbitopathie

    Ärztlicher Befundbericht zur Untersuchung vom 02.04.2014 (Frau Dr. H).

    Diagnosen:
    Erstmanifestation eines Morbus Basedow bei bekannter Autoimmunthyreopathie
    Anamnestisch manifeste Hyperthyreose
    Im unteren Normbereich gelegener Selenspiegel
    Leichter Vitamin D-Mangel
    CoEnzym Q10 Mangel
    Im unteren Normbereich gelegene B-Vitamine
    Ausschluss Alphaliponsäure-Mangel
    Hypercholesterinanämie
    Anamnestisch Nebennierenrindeninsuffizienz (Prednisolon-Therapie)
    Bekanntes generalisiertes Schmerzsyndrom
    Bekanntes Sicca-Syndrom

    Empfohlene Medikation:
    Thiamazol 20 mg, Thyreologes 3 x 1, Dociton 2 – 3 x 10 mg, Selen 200 µg,
    Vigantol-Öl 10 Tropfen, Sovita Q 10 100 mg 1 x 1, B-Komplex

  5. #15
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    Standard AW: Verdacht auf Morbus Basedow und endokrine Orbitopathie

    Der MRT-Bericht liegt mir nun vor:
    Beurteilung:
    Kein Nachweis einer endokrinen Orbitopathie.

    Allerdings wurden anscheinend die T2-Relaxationsparameter nicht durchgeführt.
    Nach Rücksprache mit dem radiologischen Institut wird das in der Praxis auch nicht gemacht. War jetzt der ganze Aufwand umsonst oder reicht die Diagnose:

    In den ödemsensitiven Sequenzen der Orbitae kein pathologisches Ödem und keine signifikante Verdickung der Augenmuskeln im Sinne einer endokrinen Orbitopathie.

    LG Baerchen

  6. #16
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    Standard AW: Verdacht auf Morbus Basedow und endokrine Orbitopathie

    Dann sei jetzt froh, dass an den Augen nichts gefunden wurde. T" wäre nur sinnvoll, wenn EO vorhanden ist - um die Aktivität zu sehen.
    lG Karin

  7. #17
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    Standard AW: Verdacht auf Morbus Basedow und endokrine Orbitopathie

    Labor-Werte vom 23.04.14

    Kreatinin (PHOT) 0,7 mg/dl (0,5 – 0,95)
    MCHC 33,0 g/dl (31,5 – 36,0)
    MCH 27,7 pg (27,0 -33,5)
    MCV 84,1 fl (80,0 – 99,0)
    Thrombozyten (IMPS) 240 G/l (203 – 445)
    Leukozyten (IMPS) 6270 n/µl (3900 – 10200)
    Hämatokrit 41,0 % (35,5 – 45,5)
    Hämoglobin (PHOT) 13,5 g/dl (12,0 – 15,6)
    Erythrozyten (IMPS) 4,87 Mio./µl (3,9 – 5,1)
    TSH (CLIA) <0,01 (!) mU/l (0,35 – 4,90)
    freies T3 (CLIA) 4,7 pmol/l (2,9 – 5,9)
    freies T4 (CLIA) 1,0 ng/dl (0,7 – 1,5)

    Kontrolle in 10 Tagen

  8. #18
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    Standard AW: Verdacht auf Morbus Basedow und endokrine Orbitopathie

    Hallo Baerchen,

    Hast Du eine Empfehlung für eine Dosisänderung bekommen?
    Ich würde jetzt auf 15 mg runter gehen, weil der fT4 seit der
    letzten BA ziemlich gesunken ist und unter 50 % im
    Normbereich ist.

  9. #19
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    Standard AW: Verdacht auf Morbus Basedow und endokrine Orbitopathie

    Hallo Kathrinchen,

    ich habe keine Empfehlung auf Dosisänderung erhalten.
    Meine Hormonärztin ist im Urlaub. Sie ist am Montag wieder erreichbar.
    Vom Gefühl her bin ich etwas müde.

    Vielleicht sollte ich erst einmal Thyreo-Loges reduzieren? Da nehme ich zurzeit 3 x 1 tgl.

    LG Baerchen

  10. #20
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Verdacht auf Morbus Basedow und endokrine Orbitopathie

    Ich würde eher mit dem Thiamazol runter gehen auf 15mg, so wie Kathrinchen vorgeschlagen hat. Von den Hemmern sollte man so wenig wie möglich und soviel wie nötig nehmen - eben auch wegen der Nebenwirkungen.
    lG Karin

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