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Thema: Ich komme nicht aus der UF heraus!!

  1. #1
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    Standard Ich komme nicht aus der UF heraus!!

    Hallo Ihr Lieben,

    ich versuche nun seit zwei Jahren mit LT und inzwischen mit T3 einzustellen, es klappt aber nicht.
    Ich habe - egal bei welcher Dosierung - UF-Symptome.
    Ich nehme derzeit 87,5 LT und 5 µg Thybon. Mit 10 Thybon ging es mir eine Zeit lang ganz okay, jedoch hatte ich auch damit etwas UF Symptome wie sehr trockene Schleimhäute und trockene Haut. Eigtl möchte ich auch lieber ohne Thybon oder mit wenig Thybon aus der UF!
    Ich kann LT leider nicht mehr erhöhen, weil ich dann schreckliche Symptome bekomme. T3 würde dann auch noch mehr sinken.
    Weiß echt nicht mehr was ich noch machen kann. Ich habe nun mehrere Male versucht, T4 zu senken, damit T3 wieder höher geht, aber das endet immer mit ner Bronchitis oder ner dicken Erkältung und mit weniger LT friere ich mich kaputt.
    Ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Irgendwie komme ich nicht mehr aus der UF heraus. Mir geht es so meist schlechter als ohne Tabletten.
    Vielleicht weiß hier noch jemand etwas.
    Es gibt ja auch Leute hier, die ihren T3 hoch bekommen, in dem sie LT steigern. Wieso klappt das bei mir nicht? Ich verstehe das wirklich nicht. Kann mir auch nicht vorstellen, dass T3 aus Schutzreaktion sinkt, denn mit weniger LT komme ich noch weniger zurecht. Weiß auch nicht.

    Viele Grüße
    Jeschi

  2. #2
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    Standard AW: Ich komme nicht aus der UF heraus!!

    Hab außerdem ne Haut wie ein Elefant. Auch meine Schleimhäute sind extrem trocken. UF ist echt ekelhaft.

  3. #3
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    Standard AW: Ich komme nicht aus der UF heraus!!

    Hallo Jeschi,
    wie sehen die Nebenbaustellen aus? Eisen bzw. Ferritin, B12, Folsäure? Eisenmangel macht UF-ähnliche Symptome und kann zu Umwandlungsschwäche führen...

    Liebe Grüße
    Sabinchen

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Sorgenfall
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    Standard AW: Ich komme nicht aus der UF heraus!!

    Huhu jeschi,

    Für meinen Geschmack hast du in zu kurzen Abständen immer gleich an der Stellschraube gedreht. Ich bin mir nicht sicher das nach 6 Wochen schon immer die komplette Dosis angekommen war. Habe das jedenfalls so aus deinem Profil erlesen. Berichtige mich fals ich da falsch liege.
    Für Ferritin, wo du ja schon Mangel hattest empfehlen die Eisenzentren einen Wert von 100, da könntest du also noch was tun.
    Wie sieht es denn mittlerweile mit deiner NNS aus?

    Lg

  5. #5
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    Standard AW: Ich komme nicht aus der UF heraus!!

    hallo jeschi,

    ich bin neu im forum, habe seit vielen jahren hashimoto, und bin seit zwei jahren diagnostiziert. wenn dir kalt ist und du wenig energie hast, aber viel T4 im blut, kann es gut sein, dass mit deiner umwandlung von T4 in T3 was nicht klappt; das T3 ist das hormon, das dir die eigentliche energie gibt, T4 ist lediglich das 'vorläuferhormon', das ohne umwandlung keine energie hergibt. bei der umwandlung spielen selenium, Vitamin B12, und auch eisen ein rolle. dafür kannst du bluttests durchführen lassen, die dann anzeigen, ob du genug hast oder nicht und es ist einfach, die ensprechenden vorräte per tabletten oder infusionen aufzufüllen, falls du zuwenig hast. Vitamin D3 ist auch wichtig, und gerade im grauen winter produzieren wir davon zu wenig: wir müssen licht mit den augen aufnehmen, und da ist so wenig: ich habe tabletten und eine SAD Lampe, wie die skandinavier, die depressiv werden, weil sie überhaupt keine sonne mehr sehen.

    seit diese aspekte bei mir besser eingestellt sind, geht es mir besser (pus L-Thyroxin).

    mein letzter schritt, der mir seither sehr geholfen hat, hat aber nicht mit mehr, sondern mit weniger zu tun: ich esse seit anfang dezember 2012 kein gluten mehr. hast du dich damit schon einmal beschäftigt?
    die schulmedizin denkt diesen zusammenhang kaum an, aber etliche ärzte, die sich damit speziell auseinandergesetzt haben, sagen klar, dass hashimoto patient/innen auf keinen fall gluten essen sollten.
    gluten ist ein überbegriff für ein gruppe von speziellen proteinen, das in gräsern vorkommt: bei den letztgenannten ärzten besteht einigkeit, dass frau weizen, roggen, gerste: weglassen sollte; manche sagen zusätzlich: hafer; eine minderheit sagt: alle gräser, also auch reis und mais etc. ich selbst esse etwas reis (nur braunen reis) und etwas maismehl.

    warum ist gluten so ein problem? weil viele menschen es nicht gut verdauen können (manche sagen etwa 60% der gesamtbevölkerung!) und dies sein bei hashi leuten immer der fall. die vorstellung ist, dass wir ursprünglich sammler und jäger waren und vor allem von fleisch und fisch und ein paar gemüsen und nüssen und früchten gelebt haben; die gräser sind erst eine 'neue' entwicklung seit die menschheit ackerbau angefangen hat, und viele von uns haben sich nicht an diese neuartige diät 'gewöhnt'.
    wenn du das gluten nicht richtig verdauen kannst, rottet es in deinem dünndarm vor sich hin und führt zu 'leaky guts': deine dünndarmwände werden löcherig und lassen partikel durch die dünndarmwand in dein blut sickern, die normalerweise von der dünndarmwand abgefangen würden: das resultat? dein blut erkennt diese partikel als etwas, was nicht im blut sein sollte und bekämpft sie: immunreaktion. dies schwächt dein gesamtes immunsystem die ganze zeit, falls du wie die meisten leute brot und nudeln etc regelmässig isst. dann wird das immunsystem überlastet und dies kann schliesslich zu autoimmunerkrankugen führen (und allergien und und und) oder bestehende verschlechtern. der weitere hammer ist, dass das gluten molekül selbst auch ins blut eindringt und es strukturell deinem schilddrüsengewebe auf molekularer ebene sehr ähnlich ist: dein blut hat im laufe der zeit 'gelernt', gluten zu erkennen und sofort anzugreifen und verwechselt nun leicht dein eigenes schilddrüsengewebe mit gluten und: du greift dich selbst an.

    was kannst du tun? es gibt test, ob du gluten-sensitiv bist, die sind aber nicht besonders zuverlässig. was zuverlässig ist, ist die ausschlussdiät: du schließt gluten radikal für ein, zwei, vielleicht drei wochen aus und siehst, ob du dich besser fühlst: wenn ja, wie bei mir, weisst du, dass gluten für dich schädlich ist.

    zu allen details über gluten und glutenfreie diät gibt es infos online, oft im zusammenhang mit zöliakie/sprue, einer anderen autoimmunerkrankung, die info ist aber sinnvoll für alle, die glutenfrei essen wollen.

    auf dass es dir bald besser gehen möge,

    liebe grüße,

    linzi

  6. #6
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    Standard AW: Ich komme nicht aus der UF heraus!!

    Mir ist gar nicht klar, wieso du so sicher bist, in einer Unterfunktion zu sein. An deinen Werten lese ich das nicht.

  7. #7
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Miezie111
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    Standard AW: Ich komme nicht aus der UF heraus!!

    Hallo Jeschi,

    Zitat Zitat von Diejenige Beitrag anzeigen
    Mir ist gar nicht klar, wieso du so sicher bist, in einer Unterfunktion zu sein. An deinen Werten lese ich das nicht.
    ich muss mich Diejenige anschließen.
    Sind es denn "nur" die trockene Haut und Schleimhäute?

    Wie sieht es mit anderen Indikatoren wie Verdauung, Gewicht, Psyche, Müdigkeit und Schlaf aus? Die 5 Punkte zeigen bei mir immer an, wie gut die Dosis ist. Trockene Haut und sowas können auch von Heizungsluft und dem Winter allgemein zB kommen.

    lg, Miezie

  8. #8
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    Standard AW: Ich komme nicht aus der UF heraus!!

    Hallo Ihr LIeben,

    Eisen und Vit B12 und auch Vit D nehme ich ein. Meine Symptome verschwinden allerdings auch nicht, wenn mein Ferritin in nem akzeptablen Bereich liegt.
    Habe meine Dosis von 87,5 über Monate gehalten, es hat sich nichts getan. Bin übrigens auch der Meinung, dass man die Dosis länger halten sollte als 4 oder 6 Wochen. Mehr als 87,5 kann ich nicht nehmen, bekomme sonst Symptome, die ich gar nicht aushalten kann. Total schlimme UF Symptome. Aber anders als Erstverschlimmerung. Hatte ja mal 94 µg über 6 Wochen gehalten, aber die schlimmen Symptome gingen nicht weg. Konnte einfach nicht mehr.
    Ich habe noch folgende Symptome:
    Schlimme Müdigkeit, extrem trockene Haut und Schleimhäute, gelbe Haut, Erschöpfung, schnelles Frieren, psychisches Ungleichgewicht, schlafe schlecht (bei höherer T3 Dosis geht es), hab nen kleinen Bauch (hatte ich früher nie) usw. Fühle mich einfach bäh und ich habe das Gefühl, mein Körper läuft auf Sparflamme.
    Was ich einfach nicht verstehen kann: Wenn ich mehr T4 nehme, sinkt T3 und wenn ich T4 senke, dann geht es mir ganz übel und ich friere mich kaputt.
    Deshalb weiß ich echt nicht mehr, was ich machen soll.

    Lieben Gruß
    Geändert von jeschi (14.02.13 um 10:06 Uhr)

  9. #9
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    Standard AW: Ich komme nicht aus der UF heraus!!

    ... und mit nem T3 von unter 3 kann ich nicht leben. Da geht s mir hundeelend. Nehme ja derzeit 5 Thybon und selbst damit komme ich nicht über den Tag. Bin heute Nacht aufgewacht mit Symptomen, die man hat, wenn man reduziert und nicht reduzieren sollte. 5 Thybon reichen einfach nicht. Wenn ich 10 Thybon nehme, habe ich das nicht. Aber ich möchte eigtl nicht immer so viel Thybon nehmen. Mein Körper soll selber umwandeln. Weiß auch absolut nicht, wieso er das nicht adäquat macht. Ich habe definitiv keine Umwandungsstörung. Mein Körper hat früher genügend umgewandelt - bevor ich T4 einnahm.
    GAnz ehrlich: Ich habe jahrelang besser ohne LT gelebt.

    Lieben Gruß

  10. #10
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    Standard AW: Ich komme nicht aus der UF heraus!!

    Zitat Zitat von jeschi Beitrag anzeigen
    ,

    Mehr als 87,5 kann ich nicht nehmen, bekomme sonst Symptome, die ich gar nicht aushalten kann. Total schlimme UF Symptome. Aber anders als Erstverschlimmerung. Hatte ja mal 94 µg über 6 Wochen gehalten, aber die schlimmen Symptome gingen nicht weg. Konnte einfach nicht mehr.
    Hallo Jeschi,
    Und wenn es nun keine Unterfunktionssymptome sind, sondern Überfunktionssymptome ? Das kommt mir aber logischer vor,
    zmal du auch sagst, es ging dir ohne LT besser als jetzt.

    Du hattest vor Diagnose erhöhten TSH , aber keine so schlechten freien Werte. Dass du dich mies fühlst,wenn der T3 abschmiert, glaube ich ja gerne. Aber vielleicht ist Thybon einfach nichts für dich, und du brauchst eine etwas niedrigere Dosis LT, und dann ist es gut. Wenn man deinen Verlauf liest, fällt auf, das es dir mit hohen Dosen immer schlechter ging, immer müder usw.
    Und was du schilderst an Unterfunktionssymptomen, das kann alles mögliche sein. Bedenke, LT putscht auch auf, wenn man sich überdosiert. Wie sieht es aus mit dem Gewicht ? Bist du sehr dünn und frierst deshalb ? Was macht der Blutdruck ? Müde warst du auch, als dein fT 4 richtig hoch war . Und gelbe Haut und Bauch gehören einmal beim Hausarzt abgeklärt mit Blutbild und Ultraschall. Wenn das okay ist, dann ist das eben so und du solltest es stehen lassen.

    Ich begreife echt nicht,wieso die Leute so oft nicht auf ihr Körpergefühl hören, aber bedenkenlos hochsteigern. Für mich wäre klar, jetzt behutsam runter zu gehen, vermutlich mit Thybon aufzuhören . Aber zugegeben, ich kenne nicht alle Details .Sind Nebennierenrinde und Hypophyse einmal abgeklärt worden ? Da gab es wohl in der Anfangszeit Hinweise ?
    Wenn ja, so würde ich mir sagen : Wenn es mir eindeutig besser geht ohne so hohe Dosierungen, warum dann einnehmen ??? Gegen die Friererei eher mit Sport, Wandern etc.anfangen. Und nach dem Gewicht gucken, nicht zu schönheitsbewusst schlank sein wollen .

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