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Thema: Symptome bei Überdosierung (nicht Überfunktion)

  1. #31
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Ricarda
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    Hi cheysdreams,
    meine HÄ hat mir Eferox verschrieben. Ich weiß nicht ob es eher mit dem Euthyrox oder L-Thyroxin vergleichbar ist.
    LG,
    Ricarda

  2. #32
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    Standard Hallo brieftaube

    Mir geht es wie dir. Habe vor 2 Monaten auf 50 Thyroxin gesteigert, da
    mein fT3 so niedrig war. Nun habe ich Werte kontrollieren lassen und der
    fT3-Wert ist noch mehr gesunken, fT4 allerdings gestiegen.
    Verstehe es überhaupt nicht mehr.
    Wie sehen deine Werte aus, hat sich schon etwas gebessert?

    LG

    Tina

  3. #33
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    Habe mal selber bißchen gesammelt, was mir so einfällt aus den letzten Malen zuviel Thyroxin:

    Psyche: aggressiv, lieblos, ständig genervt, auch optisch sichtbar (Kinder klagen "Schau doch nicht immer so böse", Mundwinkel ständig genervt verzogen, auch wenn gar keiner da ist), wie bei Ingeborg reicht die Frage "Was gibt's zu essen" für ein verbales Ausrasten, benutze Schimpfwörter (sonst eher weniger )
    Aggressive Träume nachts und Vorstellungen tagsüber (wie ich jemand ins Gesicht schlage! da dachte ich echt, ich fange an zu spinnen)

    Tremor Hände
    Krakelige Schrift, lasse Buchstaben aus beim Schreiben
    Dreher beim Tippen (asl udn, statt als und) und Rüberzieher (mached as oft), dabei schnelles Tippen

    Grippig-rheumatische Beschwerden, Knie, Hüften, Ellbogen schmerzen
    krankes, vergiftetes Gefühl
    Urin stinkt

    Muskelschwäche-Treppensteigen fällt schwerer

    Magen schmerzt manchmal nachts
    Teils Druck in der Lebergegend

    Tagesmüdigkeit (17-18 Uhr am schlimmsten, kann dann einfach einschlafen), aber abends recht fit (in UF abends völlig kaputt)

    Gesicht schmerzt (Bereich seitlich Nase und Wangenknochen)
    Stiche im Kopf

    Vergeßlich
    massive Konzentrationsschwäche, mache beim Telefonieren nach ein paar Minuten zusätzlich Computer, beim Fernsehen Lesen etc.
    unterbreche ständig (auch Ärzte, sowas kommt gut )

    Puls hart (nicht schnell, eher langsam), im Liegen in Hals und Hinterkopf spürbar, auf mir liegende Dinge vibrieren mit dem Puls

    Haut: Handflächen gerötet (Palmar erythema), Haut Innenseite Unterarme Richtung Ellbogen große rote trockene Stellen
    Haut insgesamt schält sich leicht wie nach Sonnenbrand, trocken, aber nicht verdickt an Handflächen wie bei UF
    Schleimhäute teils trocken, teils dünner
    Haare schlapp, spöde und fettig zugleich

    Tinnitus lauter - Hören schlechter
    Sehfähigkeit schlechter (Nahbereich, Kleingedrucktes)

    Durchblutung abends teils schlecht, kalte Füße, aber tagsüber warm (im Gegensatz zu UF, da sind mir bei 5° plus die Hände schmerzhaft eingefroren)

    Libido fast weg, aber Reaktivität vorhanden (heißt, ich habe null Bock, aber wenn er anfängt, kann meist doch die Post abgehen, in UF ist auch Reaktivität nicht vorhanden)

    Mehr fällt mir im Moment nicht ein,
    LG,
    nette

  4. #34
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    Schubs.
    nette

  5. #35
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    Hallo nette,

    Zitat Zitat von nette
    Hallo Hildegard,
    könntest du hier

    http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1042945

    erzählen, was passiert ist, als du den FT4 anheben wolltest? Welche Symptome kamen neu? Wäre hilfreich, danke,
    lG,
    nette
    Ich kann nur darüber berichten, was passierte, als ich den T4 mit L-Thyroxin anheben wollte (innerhalb des Referenzbereiches), weil mein T3 höher ist als T4. Bei der Steigerung von T4 und zwar solange ich diese Dosierung einnahm, bekam ich Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, allgemeine Schwächegefühle, innere Unruhe und Aufgewühltsein, Energielosigkeit und Antriebsschwäche und etwas Aggressivität. Diese Symptome sind genau DIE Symptome, die ich vor meiner Armour-Einnahme (vorher L-Thyroxin + Thybon) hatte. Zu dieser Zeit war der T4 höher als der T3. Angefangen, mich wohl zu fühlen kam erst, als T3 höher als T4 war. Und so ist das bis heute geblieben.

    Mehr kann ich dazu leider nicht sagen.

    Gruß
    Hildegard

  6. #36
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    Hallo Nette,
    Was passiert bei euch, wenn ihr zuviel Thyroxin nehmt?

    Sämtliche Symptome sind exakt wie in der UF. Also schlimme Müdigkeit, Muskelverspannungen im Rücken die zu ausgerenkten Wirbeln führen, Migräne.
    Es besteht bei mir absolut kein Unterschied zur UF! Das macht es für mich auch immer schwer zu erkennen was es denn nun ist.
    Deshalb kann ich nur testen, ob es besser wird, wenn ich etwas reduziere bzw mehr nehme.
    Die fTs und der TSH geben auch keine Auskunft: fTs sind eh immer gleich, und beim TSH kann ich mit 1 zuviel oder zuwenig haben. Oder auch mit 1,5.
    Das Befinden kippt so schnell in die eine oder andere Richtung (heute superfit, morgen Schnarchsack), daß der TSH vielleicht zu träge reagiert?
    Mir hilft eine BE jedenfalls nicht weiter.
    LG, Christiane

  7. #37
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    Hallo,

    also, bei mir sind die Symptome der Überdosierung bisher unterschiedlich gewesen, abhängig davon, wie lange die Überdosierung dauert. Es ist bei mir leider so, dass bei mir, obwohl ich in der Pillenpause mein L-Thyroxin um ca. 12 µg reduziere, der ft4 sich in die Höhe schießt, letzter Wert am 7. Tag der Pause 2,33 (0,8-1,9). Der TSH kommt aber nicht so schnell runter, sondern nur, wenn ich z. B. die Pille ein Monat weglasse oder wenn ich die Pille auf eine mit niedrigerer Östrogendosierung wechsle.

    Symptome bei kurze Überdosierung (nur ft4 erhöht, TSH noch in der Norm):
    - sehr schneller Puls (ab 100 oder 110 in Ruhe) --> bei mir doch!!
    - abwechselnd frieren und schwitzen
    - Atemnot bei Belastung oder auch häufig ohne; ich "muss" einfach hyperventilieren, also sehr schnell atmen, aber ohne dass ich die üblichen Zeichen für eine Hyperventilation kriege (wie Pfötenstellung der Händen, kribbeln um den Mund etc.)
    - starke Muskelverspannungen, vor allem im Nacken-Schulter-Bereich (kriege ich auch in UF)
    - Durchfall und häufiges Wasserlassen
    - PANIK und ANGST ohne Ende, ohne erkennbaren Grund
    - keine Gewichtsveränderungen
    - Gedanken gehen sehr schnell, farben sind sehr grell, alles übertrieben
    - kein Schlaf
    - Symptome verschwinden auf einmal schlagartig um den 7. oder 8. Tag Wiedereinnahme der Pille

    Symptome bei längerer Überdosierung (die bekomme ich ab einen TSH von 0,3 runter, ft's können in oder über die Norm sein):
    - Wie oben, aber:
    -HITZE und vermehrtes Schwitzen am ganzen körper, sehr heiße Füsse, kann keine Socken anhaben
    - hier doch starke Gewichtsabnahme
    - Puls noch schneller wie oben, 130-150 in Ruhe
    - total unruhige Beine, zucke permanent damit

    Hat niemand von euch solche Problemen in der Pillenpause? Weiß nämlich keinen Rat mehr, außer durchgehend nehmen, was ich ab nun machen werde. Hat jemand evtl. eine Theorie, warum viele Frauen nicht solche Probleme haben und andere doch? Bin echt verzweifelt.

    Schönen Gruss an alle,

    Elisa
    Geändert von Elisa (15.01.06 um 18:30 Uhr)

  8. #38
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    Zitat Zitat von Elisa

    Hat niemand von euch solche Problemen in der Pillenpause? Weiß nämlich keinen Rat mehr, außer durchgehend nehmen, was ich ab nun machen werde. Hat jemand evtl. eine Theorie, warum viele Frauen nicht solche Probleme haben und andere doch? Bin echt verzweifelt.

    Schönen Gruss an alle,

    Elisa
    Ne, ich kenne nur aus der Pillenpause in der UF heftige Migräneanfälle und weiß, daß es mir bei zuviel T4 während der Periode schlechter geht als vor Periode, aber so extrem wie bei dir ist es nicht. Kannst du nicht auf schwächere Pille wechseln oder Spirale?
    LG,
    nette

  9. #39
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    Hallo Nette,

    auf niedrig dosierte Pille habe ich schon gewechselt, nehme sie nun durchgehend um erstmal für einige Zeit von den Schwankungen wegzukommen. Pille muss es bei mir laut FA sein, da ich hochstwahrscheinlich PCOS habe.

    Ich habe diese ft4-Schwankungen allerdings wieder schwarz auf weiß; nachdem mein ft4 in der 7. Tag Wochenpause 2,33 war (Norm bis 1,9) ist er nach einem Monat Valette Einnahme schon wieder auf 1,31 gesunken. Leider war dabei der ft3 abgeschmiert auf 15%, aber es ist mir momentan noch lieber als das ft4 an obere Grenze. Werde mir unter Umständen 6,25 µg mehr gönnen.

    Viele Grüße,

    Elisa

  10. #40
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    Mein erstes Symptom, wenn es in Richtung Überdosierung geht: Ich werde später wach als sonst und fühle mich bei Aufwachen wie ein Stein, kann mir nicht vorstellen, auch nur die Augen aufzumachen, geschweige denn aufzustehen.
    Alles andere (schneller Puls, starkes Herzklopfen, Überdrehtsein,...) kommt erst Tage später, wenn ich dazwischen nicht reduziere.

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